Wer den Radweg nach Warnemünde nutzt, bemerkt irgendwann kleine Unstimmigkeiten. Ein Stein, der nicht hierher gehört. Ein Baum, dessen Rinde Zeichen trägt. Dinge, die man erst sieht, wenn man langsamer wird.
In alten Notizen ist von einem Mann die Rede, der diesen Weg regelmäßig fuhr – immer zur gleichen Stunde, immer mit kurzen Stopps. Niemand wusste, wonach er suchte. Oder was er hinterließ. Er sprach nur davon, „dem Weg etwas anzuvertrauen“.
Bis heute ist unklar, was er meinte. Manche glauben, es sei nur eine Geschichte. Andere behaupten, der Weg selbst bewahre das Geheimnis. Wer aufmerksam ist, wer bereit ist, genauer hinzusehen, soll hier mehr finden als nur den nächsten Kilometer.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass du gerade hier anhältst.
Viel Spaß beim Suchen.