jasmund: R.I.P.
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Der Hund von Halstenbek - Eine schaurige Legende - Auf dem Köppelbarg in Halstenbek wurden seit dem Mittelalter die Hinrichtungen für die Herrschaft Pinneberg vorgenommen. Die letzte Hinrichtung sollte am 1. September 1842 stattfinden. Der Hufner Joachim Hinrich Ramcke aus Halstenbek hatte seine Altenteilerin durch Beilhiebe schwer verletzt und ihr Kind getötet. Dafür war er zum Tode durch das Rad verurteilt worden. Noch kurz vor der Hinrichtung wurde das Urteil auf Tod durch das Beil "gemildert". Von frühmorgens an hatte man um die Richtstätte einen weißen Pudel streifen sehen, der nicht zu vertreiben war, sondern nach kurzen Pausen immer wiederkehrte. Sobald der Richtblock aufgestellt war, beschnüffelter er diesen mit leisem Winseln. Der Zug mit dem verurteilten Joachim Hinrich Ramcke war schon auf dem Weg zur Richtstätte, als ein Reiter auf einem mit Schaum bedeckten Pferd eine Depesche des Königs überbrachte: Wegen Wahnsinns sei der Verurteilte nicht hinzurichten. Der Delinquent wurde ins Zuchthaus gebracht und der weiße Pudel war seitdem verschwunden. Einige meinten, der Pöbel, wütend darüber, um das grausige Schauspiel einer Hinrichtung betrogen zu sein, habe den Hund unter den Füßen zerstampft; andere behaupten, man habe ihn mit dem Delinquenten in gleicher Höhe über die Felder streichen sehen; noch andere aber wollen ihn später hinter dem Wagen gesehen haben, welcher dem zum Zuchthaus verurteilten Mörder nach Glückstadt brachte.
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