Geschichtliches zum Freigericht
Zunächst einmal sollte man sich ein bischen mit der Geschichte
des Freigerichts beschäftigen. Hier gab es ein kleines Territorium
freier Bauern und Kleinadeliger, das sich lange Zeit gegen die
Einverleibung durch die benachbarten Territorialherrschaften mehr
oder minder erfolgreich gewehrt hat. Das Freigericht umfasste die
Gerichte Somborn, Wilmundsheim (später Alzenau genannt), Hörstein
und Mömbris. Vor allem zwei konkurrierende Territorialherrschaften
versuchten hier ihren Einfluss geltend zu machen und auszubauen,
nämlich einerseits das Kurerzstift Mainz und andererseits die
Grafschaft Hanau. Auch kleinere Grafschaften wie zum Beispiel die
Grafen von Rieneck, aber auch der niedere lokale Adel versuchten
hier -letztlich erfolglos- eigene Machtansprüche durchzusetzen.
Im 13. und 14. Jahrhundert gab es in der Gegend ettliche Fehden.
Zum Beispiel brach 1261 die mainzisch-rieneck'sche Fehde aus, in
deren Verlauf die Rannenburg, die sich damals im Besitz der Grafen
von Rieneck befand, zerstört wurde. Auch das Raubritterunwesen war
hier beim verarmten niederen Adel verbreitet.
1395 begann der Mainzer Erzbischof mit dem Bau der Burg Alzenau,
um den Mainzer Besitz während dieser unruhigen Zeiten zu sichern.
1405 startete der gewählte Gegenkönig Ruprecht den sogenannten
Wetterauer Räuberkrieg, mit dem Ziel, dem Raubritterunwesen
ein Ende zu setzen und sicherlich auch, um seine zahlreichen
internen Widersacher zu schwächen. Im Verlauf dieses Krieges wurden
einige Burgen und Schlösser im Freigericht und im Spessart zerstört
oder beschädigt.
Im Jahre 1500 verlor das Freigericht seine Reichsunmittelbarkeit
und seine Privilegien an das Mainzer Erzbistum und an die
Grafschaft Hanau. Einige Jahre später wurden diese alten Rechte
teilweise wiederhergestellt. 1748 wurde das Freigericht jedoch
endgültig geteilt. Der nördliche Teil wurde hessisch, während der
südliche Teil heute zu Bayern gehört.
Burg Alzenau

N 50° 05.221'
E 009° 04.442'
Unterhalb der Burg Alzenau kann man sich über die Geschichte des
Bauwerks und der Stadt schlau machen. Dort findet man die Antwort
auf folgende Fragen:
Wann wurde die Erlaubnis erteilt, das Dorf mit Mauern und Graben
zu umgeben? (ABCD)
Ein Kurfürst, der dem Namen nach aus dem Taunus stammte, war
hier baulich sehr aktiv. In welchen Jahren amtierte er als
Kurfürst? (EFGH - IJKL)
Ruine im Wald
N 50°
04.(EFGH-ABCD+473)'
E 009° 05.(IJKL-ABCD+321)'
Hier befindet sich eine Gedenkplatte mit zwei Jahreszahlen
(MNOP - QRST).
Steinhaufen
Gehe nun von der Gedenkplatte bergauf ca (RST-NOP-56) Meter
Richtung (SRO-TNP-15)°.
Dort befindet sich ein Steinhaufen. Etwa (TRP-SNQ) Meter von
diesem Steinhaufen steht in (NRP+RPS)° ein Orakelbaum.
Baumorakel
Der Orakelbaum verbirgt einen Spruch, der enträtselt werden
muss, um den Weg zum Ziel zu finden.
Starte oben links. Aufeinanderfolgende Buchstaben liegen immer
neben-, über- oder untereinander. Alle Buchstaben müssen verwendet
werden.
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l |
v |
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Wenn Du den Spruch enträtselt hast, ordne den Buchstaben ihre
Position im Alphabet zu (A=1, B=2, ... Z=26).
Danach werden die Zahlenwerte den kleingeschriebenen
Platzhaltern zugeordnet:
c, f, h, l, o, u, v, w, x, y, z
Schatzversteck
N 50° (w-h).(c-h)(z-o)'
E 009° (o+u).(y+o)(h-f)(c-w)'