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Enigma

Hidden : 06/30/2004
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Ein Lostplace-Cache in Erinnerung an die Opfer der Weltkriege, versteckt im Jahr 60 nach D-Day.

A lostplace cache in memory of the victims of the world wars, placed in the year 60 after D-day.


Englische Beschreibung unten / Click here for a description in English language

Zufrieden über meine heutige Cachingtour beschoss ich, mir in in unserer Dorfkneipe noch ein Bier zu genehmigen. Wie immer zahlte ich gleich am Tresen, schnappte mir das Glas und wollte mir einen freien Platz suchen, als mich jemand ansprach: "Was hast du da, Junge?"

Ich drehte mich erstaunt zur Seite. Es war Fritz. Wie in Dorfkneipen üblich trifft man immer dieselben Leute - mal den einen, mal den anderen; mal mehr und mal weniger. Anders bei Fritz: Seit ich diese Gaststätte das erste mal betreten habe war es so, dass Fritz immer schon da saß, wenn ich kam, und wenn ich nach Hause ging, saß Fritz immer noch da. Und immer auf demselben Platz. Woher er war und was er tat wußte keiner so genau, und da er kaum etwas sagte, rankten sich allerlei Gerüchte um ihn. Umso erstaunter war ich jetzt, dass er mich ansprach.Ich muss ihn in diesem Moment wohl angesehen haben wie das achte Weltwunder.

Fritz deutete mit dem Finger in Richtung meiner Brust. "Da, das gelbe Ding um deinen Hals, Junge! Ist das ein Talismann?" Fritz hatte die Angewohnheit, jeden, der offensichtlich noch nicht sein biblisches Alter erreicht hatte, mit "Junge" anzusprechen - und das waren hier im Dorf eigentlich fast alle. Ich schätzte Fritz auf mindestens 75 Jahre.

Erst jetzt bemerkte ich, dass ich mein leuchtend gelbes eTrex immer noch um den Hals trug. "Das ist... ein GPS-Empfänger. Sowas wie ein elektronischer Kompass..." versuchte ich eine Erklärung. Und da es für Außenstehende, wie ich zugeben muss, unlogisch klingt, wenn jemand in einem Dorf mit zehn Straßen einen Kompass benutzt, setzte ich mich zu ihm, trank mein Bier und erklärte ihm zunächst so gut es ging die Funktionsweise meines eTrex und anschließend erzählte ich ihm vom Spiel Geocaching. Fritz unterbrach mich nicht, nur manchmal konnte ich ein Kopfschütteln bei ihm beobachten und manchmal kam ein "...wenn wir das damals schon gehabt hätten..." über seine Lippen.

Mein Bier hatte ich inzwischen ausgetrunken. Ich sah auf die Uhr und stand auf. "Nun muss ich aber wirklich los!" verabschiedete ich mich, stand auf, stellte mein leeres Glas auf den Tresen und wollte gehen, als ich nochmal die Stimme von Fritz hörte: "Warte, Junge!"

Ich drehte mich nochmal zu Fritz um. Er fingerte in der Tasche seiner alten Jacke und zog ein kleines, in Leder gebundenes Büchlein hervor, welches er mir anschließend entgegenstreckte, wobei er flüsterte: "Ich habe lange auf jemanden wie dich gewartet. Du scheinst mir würdig, das Geheimnis zu heben... Schertler scheint ja nicht mehr zu kommen... hier drin steht alles was du wissen musst. Bitte deine Freunde von eurem Kompass-Spiel zu Hilfe, wenn du es alleine nicht schaffst."

Ich nahm das Büchlein in die Hand und wollte etwas sagen, aber Fritz hielt sich nur den ausgestreckten Zeigefinger vor der Mund und flüsterte: "Nicht sprechen. Lesen. Lesen und verstehen. Und handeln. Viel Glück!"

Ich verließ unsere Dorfkneipe, ohne mich nochmal umzudrehen. Zwei Minuten später war ich zu Hause. Ich war so neugierig, dass ich nicht einmal, wie sonst immer, zuerst meine Logs im Internet eintrug. Im Wohnzimmer auf dem Sofa angekommen zog ich das Buch von Fritz aus der Tasche und begann zu lesen...

Tagebuch von Fritz Kramer,
geb. 28. August 1926

Interessiert blätterte ich das Büchlein durch und las die Einträge. Dabei erfuhr ich, dass Fritz sich im 2. Weltkrieg als Foto-Kriegsberichterstatter gemeldet hatte, weil er glaubte, dadurch seine journalistische Karriere zu beschleunigen. Ich suchte nach der Stelle, die er offensichtlich vorhin gemeint haben muss und fand sie im letzten Viertel seines schon etwas zerfledderten Tagebuchs:

4. Januar 1945
Es ist stockdunkel als ich aufwache. Mein Bein schmerzt immer noch, aber das Fieber hat nachgelassen und ich kann wieder einigermaßen klar denken. Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen habe, nur daß ich angeschossen wurde und Oberleutnant Schertler mich persönlich in diesen Bunker getragen hatte. Schertler hatte mich schon damals sofort wie einen Freund behandelt, als ich mich mit meinem Auftrag, den Krieg zu dokumentieren, in seiner Einheit vorstellte. Und das, obwohl ich als Zivilist ja eigentlich ein Fremder war. Schertler erzählte mir oft aus seinem Leben: von seinem Bruder, der das beste tat was er tun konnte, indem er kurz vor dem Krieg ins Ausland ging, von seinem ehemaligen Schulfreund und späterem Armee-Kameraden Landzettel, mit dem er '42 an der Ostfront gekämpft hatte und vor allem aber von der Enigma, der Chiffriermaschine, mit der es möglich war, codierte Nachrichten per Morsezeichen zwischen verschiedenen Stützpunkten zu übertragen, ohne daß die Alliierten diese abhören können. Ich muss gestehen, daß ich von den technischen Feinheiten, für die sich Schertler so begeistern konnte, keine Ahnung habe. Ich habe nur gelernt, daß die Walzen der Enigma wohl besser nicht in Feindes Hände geraten sollten.

Und dabei fiel mir wieder mein Fiebertraum von letzter Nacht ein. Er begann mit einer lauten Explosion, gefolgt von Hektik, Rufen, Gewehrsalven, umherlaufende Soldaten. Schertler kam in dem Traum aufgelöst zu mir gelaufen und meinte, wir müßten die Stellung sofort räumen und den Bunker verlassen, aber ich konnte ja nicht laufen! Ich forderte ihn auf, zu tun was zu tun sei und mich hier zurückzulassen. Als Zivilist mit Presseausweis würde man mir vermutlich nichts tun. Schertler versuchte noch, mich zu überreden, doch mitzukommen, aber dann sah er ein, daß ich der Einheit nur eine Last wäre. Zum Abschied drückte er mir ein Stoffpaket in die Hand, begleitet von den Worten "Ich habe ihnen oft von der Enigma erzählt. Hier sind die Walzen. Nehmen Sie sie an sich und verstecken Sie sie vor dem Feind. Viel Glück und leben Sie wohl!" Dann verließ der Oberleutnant als letzter Mann den Bunker. An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern.

Langsam dämmert der Morgen. Etwas verwunderlich ist, dass ich noch keinen der Soldaten hören kann, die um diese Zeit eigentlich schon auf den Beinen sind. Ich versuche mich aus meinem Schlafsack zu befreien. Mein Bein schmerzte immer noch, doch es geht. Zwar langsam, aber es geht. Plötzlich schaudere ich, denn außer mir liegt noch ein fremder Gegenstand im Schlafsack. Ich greife hinein und ziehe ein für seine Größe ziemlich schweres Stoffpaket heraus... es enthält die fünf Walzen der Enigma! Es war kein Traum gewesen, den ich letzte Nacht hatte. Ich schleppe mich den langen Bunkergang entlang, meinen Rucksack mit dem Fotoapparat in der einen, das Paket mit den Enigma-Walzen in der anderen Hand. Kein Soldat ist zu sehen, nur ein paar in der Hektik zurückgelassene Ausrüstungsgegenstände. Vorsichtig gehe ich ins Freie. Auch hier: kein Mensch in Sicht. Jetzt bin ich mir sicher, daß die Erlebnisse der letzten Nacht kein Traum waren.

Meinem Rucksack, welchen ich zum Zwecke der besseren Beweglichkeit im Gebüsch zurücklasse, entnehme ich Kompass und Fotoapparat. Die Walzen nehme ich ebenfalls mit. Mein Ziel ist der Stabsbunker, der etwa 150 Schritte von hier in Richtung Nordnordwest liegt. Nach drei Vierteln des Weges müßte ich normalerweise auf den zentralen Munitionsbunker treffen. Doch dort, wo dieser sich einst wie eine Festung vom Waldboden erhob, ist jetzt nur noch ein Hügel zu sehen. Ich unterbreche meinen Wegkurs und umrunde den Hügel einmal. Ein Teil einer Mauer an der Nordostseite steht noch. Ich erinnere mich an meine eigentliche Aufgabe und mache ein Foto. Der markante, hohle Baumstumpf an der Westseite hat den Angriff scheinbar überstanden. Noch ein paar Meter Richtung Norden und der Stabsbunker liegt vor mir - oder besser gesagt auch hier nur die Überreste des Bunkers nach dem nächtlichen Angriff. Ich mache noch ein Foto. Etwa 60 Meter weiter in Richtung Westsüdwest bietet sich beim Versorgungsbunker fast das gleiche Bild: nur noch die Wände stehen. Die Reste eines umgestürzten Baumes scheinen die mächtigen Betonverankerungen der schweren Geschütze unter sich begraben zu haben. Auch hiervon mache ich ein Foto.

Gottseidank - die Soldaten der Einheit haben es scheinbar kompett geschafft, letzte Nacht zu entkommen. Langsam trete ich den Rückweg an. Ein Donnern, gefolgt von einem tiefen Grummeln dringt aus der Richtung des Bunkers zu mir, der mir als Nachtlager diente. Als ich zurückkomme muß ich feststellen, daß auch von diesem Bunker nur noch der Eingang zu sehen ist, besser gesagt was davon übrig ist. Ein letztes Foto mache ich auch hiervon, dann ist mein gesamtes Filmmaterial verschossen. Ich verstaue Kamera und die Enigma-Walzen im Rucksack, setze diesen auf und laufe los. Endlich fällt mir ein passendes Versteck für die Walzen ein. Mein Ziel ist ein Berg mit einem Geheimversteck, welches mir Schertler vor einigen Wochen gezeigt hatte. Nach langer Suche finde ich schließlich den Hügel. Dort hinterlege ich die Walzen und bestimme anschließend noch die ungefähren Koordinaten des Hügels anhand meiner Militärkarte und Kompass.

Die Minutenanteile der Nord- und der Ostkoordinate (die ganzzahligen Gradangaben lauten 49°N und 11°E) zerlege ich jeweils in zwei nicht gleich große Teile. Diese dadurch erhaltenen vier Zahlen verschlüssele ich mit dem Playfair-Codierverfahren und hinterlege sie anschließend an den vier Orten, die ich fotografiert habe. Für einen der Orte fertige ich noch eine zusätzliche Skizze an. Nur wer die Fotos plus Skizze besitzt, wird die Enigma-Walzen finden. Oberleutnant Schertler sollte dieses Unterfangen gelingen, wenn er hierher zurückkehrt. Auch wird er einer der wenigen sein, die das Codewort für die Dechiffrierung kennen: Das Lieblingspferd seines Schulfreundes und Armeekameraden hatte einen aus zwei Wörtern zusammengesetzten Namen. Ebenso verhielt es sich mit dem Namen der Unterkunft, in der dieser nach Beendigung der Kesselschlacht am Wolchow Anfang Juli geschlafen hat. Das Codewort besteht aus dem ersten Teil des Pferdenamens, gefolgt vom zweiten Teil des Namens der Unterkunft.

Soweit der Auszug aus Fritz Tagebuch. Natürlich stand noch mehr darin, aber das Wichtigste habe ich hier als Gesamtpassage wiedergegeben. Natürlich bin ich gleich am nächsten Tag an den Ort gefahren, habe dort schließlich die Enigma-Walzen im erwähnten Hügelversteck gefunden und ins Deutsche Museum München gebracht, wo Ihr sie Euch gerne ansehen könnt. Damit die Suche für Euch trotzdem spannend bleibt, habe ich an der Stelle der Walzen einen Geocache versteckt.

Damit die Suche spannend wird, enthält der Geocache, neben anderen Tauschobjekten, erstmals drei echte GoldenSurfer-Erstfinder-Medaillen. Bitte an die ersten 3 Finder, die entsprechenden Medaillen zu entnehmen.

Empfohlene Anreise:
Mit dem Auto bis zum Parkplatz bei 49N 23,182 / 11E 12,844 (Waldparkplatz) oder vorher beim Sportheim und die letzten 500 Meter auf geteerter Straße zu Fuß bis zum Parkplatz.
Mit der Bahn / S-Bahn bis Bhf. Feucht. Verlasse den Bahnhof in Richtung Norden. Gehe dann in Richtung Sportheim und von dort aus zum Parkplatz. Strecke bis dorthin ca. 1 km.
Mit dem Fahrrad je nachdem, woher Du kommst. Gut ausgebaute Waldwege führen von fast allen Richtungen bis zum Parkplatz.
Am Parkplatz angekommen gehe zunächst zur Waldwegkreuzung bei 49N 23,159 / 11E 12,868 (K1). Folge dem Weg in Richtung 38° auf eine Länge von 800 m bis zu einer weiteren Kreuzung. Folge ab hier dem Weg in Richtung 125° für ca. 170 m bis zu den Startkoordinaten, die auch in der Beschreibung angegeben sind.

Tipps und Hinweise:

  • Suche zunächst den Bunker, in dem Fritz in der Nacht zum 4. Januar schlief und folge von dort ausgehend seinem Tagebuch.
  • Die Koordinatenschnipsel findest Du jeweils in Microcaches. In jeden der Microcaches habe ich ausreichend viele Zettel mit den gesuchten Koordinaten hinterlegt. Bitte entnimm aus jedem Microcache einen Schnipsel und laß die anderen für folgende Cacher in den Microcaches.
  • Da es sechs (danke an blubalu) Möglichkeiten gibt, die Minutenschnipsel zusammenzubauen, gibt es auch sechs mögliche Zielkoordinaten. Richtig ist die Lösung, die dem Ausgangspunkt am nächsten liegt.
  • Das Cachegebiet diente uns als Kindern als Abenteuerspielplatz. Obwohl die meisten der Bunker inzwischen zugeschüttet wurden, gibt es in dem Gebiet etliche Absturzkanten von 2 Meter und mehr Höhe. Wenn Du den Cache also mit kleinen Kindern hebst, habe ein Auge auf sie.
  • Nach fast 60 Jahren hat sich die Gegend evtl. geringfügig verändert, vor allem was den Baumbewuchs anbelangt.
  • Feste Schuhe werden empfohlen. An Ausrüstung sind außerdem ein Kompass, Block und Stift hilfreich.

Englische Beschreibung / Description in English language

Satisfied about my cache tour today, I decided to have a beer in our local pub before returning home. I payed at the bar, grabbed my glass and just wanted to search for a free chair, when I heard a voice: "What are you having there, boy?"

I turned around and saw Fritz. As usually in local pubs you will always meet the same people, sometimes more, sometimes less. But since I entered this pub for the first time it was the fact, that Fritz was already there whenever I entered. And when I left, Fritz was still there. And he always had the same place. Nobody knew neither where he came from, nor what he was doing. And because he rarely spoke anything, there were lots of rumors going round about him. So I was very amazed that he talked to me this evening.

Fritz pointed at my chest. "There, this yellow thing around your neck, boy. Is it a talisman?" Now I noticed my yellow eTrex, which was still hanging around my neck. "This is... it's a GPS receiver... some kind of electronic compass." I tried to explain. I must admit, it seems not to be very logical to run around with a compass, in a small village with about only ten streets. So I took place beside him and started to explain: how a GPSR works, and what it's all about geocaching. Fritz didn't interrupt me, but sometimes I could see him shaking his head, and sometimes something like "if we only had had this thing in those days..." came over his lips.

When I had finished drinking my beer, I said goodbye to Fritz and tried to leave, but again I heard Fritz calling: "Wait, boy!"

I turned around again. He was searching something in his pocket. Seconds later he took out a small, leathery and very old book which he handed over to me while he was whispering: "I've waited such a long time for someone like you. You seem to be worth to find the secret... Schertler doesn't seem to return anymore... look inside this booklet, you'll find all you need to know about it. Ask your friends from your compass-game for help, if you don't manage to find it on your own."

I took the book and tried to speak, but Fritz interrupted me. "Don't speak. Read. Read and understand. And act. Good luck!"

I left the pub without turning around again. Two minutes later I was at home. I was so curious that I didn't find time to log my today's finds on the internet. When I reached the living room and my sofa, I took Fritz' diary and started reading...

Fritz Kramer's diary,
born August 28th, 1926


Interested I was browsing through the little book. I learned that Fritz became a war correspondent in WW II, because he thought that would be helpful for his career. I searched for the page that he obviously mentioned in the pub and found it in the last quarter of his already extremely torn diary:

January 4th, 1945
It's pitch dark as I wake up. My leg still hurts, but the fever has decreased and my thoughts are clearer now. I don't know how long I slept, only that I got wound and lieutenant Schertler carried me inside this bunker. Schertler always treated me as a friend since I came to his unit. Although I am a civilist and thus a stranger in a fighting unit. Schertler often told me about his life: about his brother, who did the best he could do when he left Germany before the war started, about his former school friend and, later, army comrad Landzettel, with whom he fought '42 at the east front and particularly about Enigma, the cipher machine. With Enigma, it was possible to exchange coded message between two locations, with no possibility for the allied forces to read them. I must admit that I didn't have any idea about the technical Enigma details that Schertler seemed to adore so much. But what I learned was, that Enigma's rotors should not at all fall in enemy's hands.

And in that moment I remembered my feverish dream from last night. It began with a loud explosion, followed by hecticness, screams, salvoes, running soldiers. In that dream, Schertler came to me. He was very hysterical and said we have to leave the bunker and this area at once. But I was unable to walk. I called on him to do what he had to do and to leave me back here. Probably they won't hurt a civilist from the press. Schertler tried to persuade me, but finally he recognized that this would be the best solution for all. Before he left, he gave me a small package and said "I often told you about Enigma. Here are the rotors. Take them and hide them from the enemy. Good luck!" Lieutenant Schertler was the last person who left the bunker. There's nothing more I can remember.

Slowly the dawn is breaking in. It is a bit amazing that I can't hear any of the soldiers, who are up long before dawn normally. I try to get out of my sleeping bag. My leg still hurts, but I'm able to get up. Suddenly I shiver: there is an object in the sleeping bag that I don't know. I grab inside and take out a package. I open it and shiver again: it contains the five rotors of Enigma!

It hasn't been a dream that I had last night. I trudge myself along the long aisle of the bunker, my backpack with my camera in one hand and the rotor package in the other hand. Not a single soldier was there, only a few pieces of equipment they left back. Cautiously I leave the bunker, but here the situation is the same than inside: not a single soldier hanging around! Now I'm sure that my dream was real!

I take compass and camera out of my backpack and leave the backpack itself in the bushes. I also take the rotors with me. My destination is the staff bunker, which is about 150 steps from here, direction northnorthwest. After three quart of the way I normally should arrive at the ammunition bunker. But at the place where the ammo bunker rose from the floor like a fort, I can only see a hump. I interrupt my course and go round the hump one time. A part of the northeastern wall is still standing. I remember my actual profession and take a photo. The striking, hollow trunk on the west side is still there. I move another few meters to the north and reach the staff bunker - or better it's remnants after last night's attacks. I also take a photo of this location. About 60 meters in direction westsouthwest, at the supply bunker, the situation is almost the same as at the staff bunker. The remnants of a fallen tree seem to have buried the mighty concrete anchors of the heavy ordnance that stood here. I also take a photo here.

Thank god - the soldiers seem to have escaped without any wounded or dead comrads last night. Slowly I go back. I can hear a thunder, followed by a long and deep mumble from the direction I'm going to. When I arrive at the bunker where I slept last night, I notice that also this bunker is mouldered. Only a part of the entrance is still visible. I take a last photo. Then I place my camera and compass inside the backpack again, put it on my back and go away. Finally I remember an adequate hiding place for the rotors. My destination is a small mountain with a secret hiding place, which Schertler showed me a few weeks ago. After a long search I finally find it and place the rotors there. After that I determine the coordinates of the hiding place with my military map and compass.

I divide the minute parts of the north and east coordinate respectively (the whole degrees are: 49°N and 11°E) in two parts (which are not of the same size). I've got now four different numbers which I encipher with the playfair cipher and hide them. Each of the four numbers at one of the places I took photos from. For one of the places there's also a sketch displaying the exact hiding place. Only he who has both the photos and sketch will be able to find the rotors. Lieutenant Schertler will be able to find them when he'll return to this place. He will be the only one who knows the decryption code for the playfair cipher: His former school friend and army comrad had a favorite horse with a name that consisted of two nouns. And so did the accomodation where he slept after the battle of Wolchow in the beginning of july. The decryption code consists of the first part of the horse's name, followed by the second part of the name of the accomodation.

So far the abridgment of Fritz' diary. Of course that's not all he wrote, but the most important for finding this cache. Of course I started to search for the Enigma rotors as soon as the next morning. I found them in the mentioned hiding place and brought them to the German Museum in Munich where you can have a look at it. In order to keep the search interesting for you, I've hidden a geocache at the place where I found the rotors.

Tips and notes:

  • Begin with searching the bunker where Fritz slept in the night to 4th of january and follow his diary then.
  • You'll find the coordinate fragments in micro caches. Each micro cache contains enough slips. Please take one out of each micro and leave the rest for other cachers yet to come.
  • There are six solutions to combine the four coordinate fragments, so there would also be six possible positions for the final. The correct one is the one that is nearest to the cache coordinates in the header.
  • The cache area was our adventure playground when we were children. Although most of the bunkers are closed now, there are several walls with a height of 2 meters or more. So please have an eye on your children if they go caching with you.
  • Keep in mind that after 60 years the area on the photos might have changed a bit - particularly there might be more trees now.
  • I advise hiking boots. Additional you should have a compass, paper and pencil with you.

Additional Hints (Decrypt)

Qvr Xbbeqvangra qrf refgra Ohaxref fvaq arhahaqivremvt Abeq, qervhaqmjnamvt xbzzn ivre qerv npug, haq rys Bfg, qervmrua xbzzn ivre ivre fvrora. Qre Zvpeb yvrtg rvavtr Zrgre ibe qrz Ohaxre, qn jb qvr Jnaq rvar Rpxr ung.
Gur pbbeqvangrf bs gur svefg ohaxre ner sbeglavar abegu, gjraglguerr qbg sbhe guerr rvtug, naq ryrira rnfg, guvegrra qbg sbhe sbhe frira. Lbh jvyy svaq gur zvpeb n srj zrgref va sebag bs gur ragenapr, jurer gur jnyy ba gur evtug unf n fznyy pbeare.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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Reviewer notes

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