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Adlerhorst Multi-Cache

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Sissi Voss: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv ist, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 2/28/2005
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist Teil einer Serie, die aus insgesamt vier Caches besteht: Gisela, Taunus, Adlerhorst und Geheimsache. Wir beschäftigen uns dieses Mal mit der jüngeren Geschichte der Umgebung. Ausdrücklich möchten wir darauf hinweisen, dass wir das Gedankengut der betrachteten Ära verurteilen und der Opfer gedenken.
Da teilweise größere Distanzen zu überwinden sind, empfiehlt sich die Nutzung eines Fahrzeugs.

Die Stages selbst sind relativ einfach, vielmehr geht es bei jedem Cache darum, geschichtsträchtige Punkte anzufahren. Da mittlerweile Jahrzehnte vergangen sind erschließen sich oft die interessanten Reste nur dem aufmerksamen Beobachter. Mit ein wenig Phantasie kann es einen schon mal gruseln…

Am zweiten Tag ihrer Inspektionsreise fahren Edda und ihr Verlobter von Fauerbach vor der Höhe frühmorgens los. Die Strecke führt zuerst Richtung Münster und geht bald nach links in eine waldreiche Gegend ab (N° 50 23.160 / E° 008 38.100). Sie passieren den Wachposten zu einem militärischen Sperrgebiet. Nachdem sie sich ausgewiesen haben, dürfen sie ihren Weg fortsetzen. Die heutige Aufgabe besteht darin, den Fortschritt der Bauarbeiten am zukünftigen Hauptquartier festzustellen.

Über eine schmale kurvenreiche Straße erreichen sie ein einsames Tal. Am gegenüberliegenden Hang entstehen 7 große Bunkerbauten. Die Baustellen werden von Tarnnetzen geschützt. Die fertig gestellten Häuser sind mit auf den Dächern befestigten Nadelbäumen so gut getarnt, dass sie aus der Luft kaum ausgemacht werden können. Edda ist von der Größe der Anlage beeindruckt. Sie stellen das Auto ab (N° 50 22.770 / E° 008 36.800) und gehen die Anhöhe (heute heißt die Strasse „Obernberg“) hinauf. Rechts vom Weg ist das Haus der OKW schon fast fertig (N° 50 22.750 / E° 008 36.770). An den Fundamenten des Gebäudes kann man massive Betonteile erkennen. Unmittelbar gegenüber auf der anderen Straßenseite entsteht das Hauptquartier für den Führer persönlich. Dieser Bau ist schon soweit fortgeschritten, dass die Einrichtung bereits begonnen hat. Edda bemerkt eine Kiste mit Büchern. Ganz oben liegen 2 Ausgaben eines berühmten deutschen Dichters (Da das ursprüngliche Schild nun weg ist: Schiller).

Alle anderen Bauten sind noch nicht abgeschlossen. Edda und ihr Verlobter gehen zurück, überqueren ein kleines Bächlein und setzen sich an einem netten Plätzchen auf eine Rastbank (N° 50 22.780 / E° 008 36.850). Beim Auspacken ihrer Verpflegung bemerkt Edda eine Inschrift auf den Holzlatten der Bank.

Frisch gestärkt machen sich die beiden nun auf den Weg Richtung Wachhaus (N° 50 22.700 / E° 008 36.710). Zur besseren Tarnung sind die dicken Betonwände mit Bruchsteinen verkleidet. Edda beobachtet auf dem Dach einen Vogel, der es sich an der Dachkante gemütlich gemacht hat.

Weiter geht es nun in Richtung Schloss Ziegenberg, wo das Hauptquartier des Führers ursprünglich geplant war und schon fertig gestellt ist. Zuerst erreichen sie Bunker 7 mit seinem markanten Holzbalkon, der den Eindruck eines idyllischen Landhauses vermittelt (N° 50 22.280 / E° 008 37.470). Dennoch kann man vom Punkt Nr. 11 aus auch die massiven verkleideten Bunkerwände gut erkennen.

Sie fahren weiter ins Tal und beobachten rechter Hand die ausgedehnten Verteidigungsanlagen, die sich perfekt an den Berganhang anpassen. Anschließend passieren sie das Gutshaus (N° 50 22.070 / E° 008 37.520) und kommen an den Luftschutzbunker (N° 50 22.030 / E° 008 37.540). An der Nordseite kann Edda angedeutete Festerausnehmungen erkennen, wodurch der Eindruck einer unauffälligen Scheune noch verstärkt wird. Auch hier verkleidet ein 30cm dickes Bruchsteinmauerwerk die 2 m dicken Betonwände.

Am Fuße des Schlossberges beim gefesselten Glück (N° 50 21.990 / E° 008 37.520) lassen sie ihren Wagen zurück und gehen zu Fuß die Anhöhe hinauf. Am Torbogen wird ihnen von einem Wachposten der Weg versperrt. Er verweist auf ein Schild, das dort angebracht ist und verweigert ihnen den Zutritt. Sie müssen sich mit einem Blick durch das Tor auf den gegenüberliegenden Eingang des bereits fertig gestellten Bunkers 1 mit direkter Verbindung zum Schloss begnügen (N° 50 22.040 / E° 008 37.490).

Edda und ihr Verlobter begeben sich nun zur nächsten Station ihrer Kontrollfahrt, zur Garage des Hauptquartiers (N° 50 21.870 / E° 008 37.820). Bei ihrem Rundgang um die Anlage zählt Edda die Anzahl der bogenförmigen Garagentore auf der Westseite. Auf dem Gelände befinden sich ein Öl- und Reifenlager sowie eine Tankstelle zur Treibstoffversorgung des Fuhrparks.

Edda und ihr Verlobter machen sich nun auf den Weg zum letzten Punkt ihrer Inspektionsreise, dem Schloss Kransberg. Am Eingangstor wird ihr von einem lokalen Arbeiter die Geschichte des Schlosses kurz dargestellt (N° 50 20.750 / E° 008 35.440). Anschließend besichtigen sie die Bunkeranlagen unterhalb des Schlosses. Hinter der Schlosskapelle (N° 50 20.680 / E° 008 35.480) befinden sich die Treppe und die Mauer aus Bruchsteinwerk, hinter der sich der Luftschutzbunker verbirgt. Im größten Torbogen befindet sich der Eingang in die Gasschleuse.

Die beiden haben ihre Besichtigung vor Ort nun beendet und machen sich auf den Weg zum nächsten Gasthof, um ihre Notizen zu vervollständigen. Plötzlich verliert Edda auf dem rutschigen Kopfsteinpflaster den Halt, knickt um und verliert dabei ihren rechten Schuh. Ihr Verlobter stützt sie und hilft ihr dabei, den Schuh wieder anzuziehen. Das Papierstückchen, das auf dem Weg zurück bleibt, sieht er jedoch nicht….

Final: N° 50 20.(Anzahl Buchstaben des deutschen Dichters x Anzahl Worte an der Rastbank x Stellung im Alphabet der Himmelsrichtung in die der Vogel auf dem Wachhaus schaut + 334) – E° 008 35.(Angegebene ganze Meter bei Punkt 11 x Anzahl angedeuteter Fenster auf der Nordseite des Luftschutzbunkers x Anzahl Worte auf dem Schild im Torbogen des Schlosses Ziegenberg x Anzahl Garagentore auf der Westseite der Garage – 1. Jahresangabe in der Geschichte des Schlosses Kransberg - 3423)

Achtung: Bitte Papierstück nicht entfernen!

Wer weiterführende Informationen sucht: Buch (visit link) oder Buch (visit link) oder Bilder (visit link)
oder Artikel (visit link) (english)

Additional Hints (Decrypt)

Fgebz vz Eüpxra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)