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Berlin-Usedom RadwegCache #7a Traditional Cache

This cache has been archived.

Barnimer: ---

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Hidden : 3/21/2005
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Es ist in aller Munde, zumindest in der Haffregion: die alte Bahnverbindung zwischen Ducherow und Swinemünde könnte als EU-Grenzprojekt wieder zum Leben erweckt werden. Der Bahndamm, oder besser das was von ihm übrig ist, einige Bahnhofsgebäude und weithin sichtbar die Überreste der Eisenbahnhubbrücke Karnin existieren noch.

Die 38 Kilometer lange Strecke ging 1876 in Betrieb und verband den Ort Ducherow über Karnin, Usedom und Dargen mit Swinemünde und später Heringsdorf. Fahrgäste waren, zumindest in der Saison, hauptsächlich die Berliner Badegäste.

Die Brücke zwischen der Insel und dem Festland stellte eine besondere Herausforderung dar, musste sie doch gewährleisten, dass die seinerzeit noch zahlreichen Segelschiffe die Stelle passieren konnten. Anfangs fungierte hier eine Drehbrücke. Auf einem Mittelpfeiler gelagert, wurde das Gleisbett einfach per Handbetrieb um 90° gedreht und die Schiffen konnten sogar im Gegenverkehr passieren. 1933 wurde dann die Hubbrücke installiert. Das Gleisbett lagerte nach wie vor auf dem Mittelpfeiler. Gegengewichte, die kaum 2 Tonnen leichter waren, erlaubten es, das Gleisbett mit schwachen Motoren 28 Meter zu heben und wieder zu senken, was jeweils etwa drei Minuten dauerte. Die Züge konnten die Brücke beidseitig mit immerhin 100 km/h passieren. In der Saison sollen täglich 26 Züge zwischen Berlin und Swinemünde gefahren sein, mit einer Fahrtdauer von etwa 2,5 Stunden!
Ende April 1945 wurde die Brücke von deutschen Soldaten gesprengt und nach dem Krieg die gesamten Gleise demontiert.
In Karnin gibt es in der Nähe der Hubbrücke im ehemaligen Bahnhofsgebäude ein Ausstellungs- und Informationscenter. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr.

Wenn ihr von Berlin nach Usedom auf dem Radfernweg unterwegs seid, begegnet ihr dem ehemaligen Bahndamm erstmals kurz hinter dem hölzernen Aussichtsturm bei Rosenhagen. Der Cache ist auf dem Bahndamm in einem hohlen Baum, unter einigen Schottersteinen vom Bahndamm, zu finden. Wenn ihr weiter nach Kamp zu Fähre wollt, könnt ihr auf dem Bahndamm fahren. Es sind noch etwa drei Kilometer. O.K. an einigen Stellen müsst ihr auch schieben, aber die Gegend ist einmalig!

Autofahrern empfehlen wir, das Auto an der Kirche in Rosenhagen oder etwas weiter entfernt in Bugewitz abzustellen. Eine Wanderung nach Kamp ist nur zu empfehlen. Wenn es irgendwie möglich ist, nehmt unbedingt ein Fernglas mit.

Dieser Cache gehört zu einer Serie weiterer Caches, die entlang des Berlin-Usedom Radfernweges zu finden sind bzw. sein werden. Entlang der Eisenbahnstrecke gibt es zwei weitere Berlin-Usedom RadwegCaches, #7b und #7c.

Dem Erstfinder des Caches senden wir gern eine Urkunde in Form einer gestalteten und bedruckten CD-ROM mit der GPS-Kursaufzeichnung und den Wegpunkten des Berlin-Usedom Radfernweges.

Nähere Informationen zum Berlin-Usedom Radfernweg findet ihr unter:
"http://www.Berlin-Usedom-Radweginfo.de" target="_blank">www.Berlin-Usedom-Radweginfo.de

Viel Spaß.
pdf
Die komplette Berlin-Usedom RadwegCache-Serie als Download
"http://www.Berlin-Usedom-Radweginfo.de/caches/berlin_usedom_radwegcaches.pdf" target="_blank">
558 KB


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