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Thur-Aeulischlucht (Toggenburg) Traditional Cache

This cache has been archived.

Swiss Jim Hawkins: Danke für die zahlreichen Besuche.

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Hidden : 6/11/2005
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


8-ung! Völlig neues Listing! - Neue Koords! - neues Versteck! 16.2.08

Die Aeulischlucht ist ein absolutes Bijou! Eine kleine, idyllische Schlucht mit Wasserfall an der Thur in Lichtensteig. Einmal vor Ort kann sie in weniger als 5 Minuten durchwandert werden!

Diese Mikroschlucht enthält alles, was sonst eine grosse Schlucht auszeichnet. Engpässe, Wasserfall, versteckter Weg zwischen den Felsen, tödliche Absturzgefahr abseits des Weges, akkustisches Erlebnis an natürlichen Geräuschen, Abenteuerplatz für Kinder von 5-95, Bademöglichkeit. Kleine Kies- und Sandbänke bieten ein Mikroparadies für Lagerfeuerromantikerinnen. Im ruhigen, tiefgrünen Wasser der Thur haben die letzten siebenzehigen flammenspuckenden Seeungeheuer der Urzeit bis zum heutigen Tag überlebt.

Der GPS-Empfang ist leider nicht jederzeit und überall perfekt in der Schlucht - sorry!

Die Sage vom Aeuli-Hund
Kaum tausend Schritte unterhalb des Städtchens Lichtensteig zwängt sich der Flusslauf der Thur zwischen steil abfallenden Felswänden durch die enge und von zahlreichen Geheimnissen umsponnene Aeuli-Schlucht. Das Wasser, das weiter oben noch munter rauschend von Stein zu Stein gewandert ist, zieht nunmehr, kaum merklich wirbelnd, lautlos seines Weges. Sein dunkles Grün lässt die unheimliche Tiefe des Flusses erahnen.

Noch dunkler und stiller als das tiefe Gewässer sind aber die mondlosen Nächte in der Aeuli-Schlucht. Kein Lichtstrahl dringt dann zwischen die engen Nagelfluhwände, und das leise Rauschen des fernen Strassenverkehrs ist kaum noch zu vernehmen. Wen wundert's, dass niemand dann ohne Not diese einsame Schlucht durchwandern mag? Einzelne Fussgänger wollen in solchen Nächten schon aus einer schmalen Felsspalte ein unheimliches Fauchen vernommen haben. Ja, ein Bauer von Gurtberg erzählte gar, ein grosser, schwarzer, mit spitzen Krallen bewehrter Hund (ähnlich der Dogge im Toggenburger-Wappen) mit feurigen Augen habe ihn einst beim Vorübergehen an der Felsspalte am Nähertreten gehindert.

Dieses schwarze Untier ist der sogenannte «Aeuli-Hund», der hier schon seit wohl mehr als hundert Jahren den Geldsack eines ehemaligen Lichtensteiger Kaufmanns bewacht. Dieser hatte vor Zeiten durch unredliches Geschäftsgebahren sich Reichtum erworben und den zusammengerafften Schatz drei bis fünf Meter östlich eines unscheinbaren Pfades in der Aeuli-Schlucht im Hause eines seltsamen Vogels versteckt. Seine Seele aber fand nach dem Tod nicht den Weg in den Himmel. Sie wird erst erlöst, wenn jemand den Schatz tapfer sucht und auch findet und mit dem gefundenen Reichtum Armut und Not seiner Mitmenschen lindert.
Die Suche in der Nacht gestaltet sich aber gar unheimlich, und am hellen Tag finden sich wiederum keine Spuren. Die heutigen Lichtensteiger haben es darum längst aufgegeben, nach dem verborgenen Reichtum in der Aeuli-Schlucht zu suchen. Sie wissen seit langem, dass nur fleissige, tüchtige Arbeit zu Geld und Gut führt und haben aus dieser Geschichte darüber hinaus gelernt, dass unrecht erworbenes Gut nie gut tut.
Einige fremde Schatzsucher jedoch haben bis zum heutigen Tag nicht aufgegeben den verwunschenen Schatz zu suchen und möchten diesen wieder ans Tageslicht bringen. Das Glück der Tüchtigen möge ihnen zur Seite stehen.
(Aus der Erinnerung aufgeschrieben von Paul Schöbi und frei nacherzählt von Swiss Jim Hawkins)









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