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Vulkanland - Feldbach Multi-Cache

Hidden : 10/27/2005
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Version 2 - Neues Cacheversteck, neue Formel - 27.11.11


Dies ist der fünfte Cache aus der Serie Vulkanland und führt in die Bezirkshauptstadt Feldbach. Ein Rundgang durch das Zentrum von Feldbach bringt Dich zum Cache. Start ist am Hauptplatz, nahe der Touristeninformation. Hier sind viele Informationsblätter über die Vielfalt und Besonderheiten der Region sowie ein Stadtplan erhältlich.

Feldbach

Die Stadt Feldbach liegt inmitten des südoststeirischen Hügellandes, 50 km von der steirischen Landeshauptstadt Graz entfernt.
In der jüngeren Vergangenheit hat sich die Bezirksstadt Feldbach zum Zentrum der aufstrebenden Region entwickelt, zu deren Aushängeschildern heute die Thermen und Schlösser gehören.
Als Einkaufsstadt bietet sie stets lohnende Bummel in freundlicher Umgebung, in der viele Gaststätten und Cafes zum gemütlichen Verweilen einladen.

Die Geschichte Feldbachs

Hart an der Ortsgrenze unserer Steiermark, jener Grenze, die jahrhundertelang zugleich die Grenze des christlichen Abendlandes gegen das türkische Reich bildete, liegt Feldbach im fruchtbaren, nach Osten offenen Raabtale.
Gegründet kurz vor dem Jahre 1188, erscheint der Ort schon 1265 unter den landesfürstlichen Märkten, was auf seine Bedeutung als Straßenknotenpunkten einem wichtigen Raabübergang hinweist. Dass Feldbach als Vorort des unteren Raabtals für weiteren Aufstieg vorgesehen war, zeigen etliche Handelsprivilegien , die Erzherzog Rudolf IV. von Habsburg 1362 dem Markt verlieh, darunter eine Urkunde, welche sogar die Entwicklung zur Stadt hin anbahnen sollte. Dazu kam es allerdings nicht, da die politischen Verhältnisse in jenen Zeiten ein weiteres Aufblühen Feldbachs verhinderten. Zahlreiche Adelsfehden verwüsteten im 14. und 15. Jahrhundert die Oststeiermark und damit auch Feldbach, vielleicht am verheerendsten der Privatkrieg, den der berühmte Ritter Andreas Baumkircher gegen seinen Kaiser Friedrich III. um 1470 führte.
Die Bürger des Marktes legten sich daher neben ihrem Markt am schützenden Steilufer der Raab eine Fluchtburg an – den Tabor, der um die Pfarrkirche gelagert ist: eine hohe Mauer im Viereck, durch einen doppelten Wassergraben und einen Palisadenzaun gesichert, mit einem stark befestigten Tor, das gegen den Marktplatz, also gegen Süden, gerichtet war. Innen an die Umfassungsmauer, die mit Schießscharten versehen war, lehnten sich kleine Häuschen, für jeden Bürger eines, die ebenerdig einen kleinen Not-Stall, im ersten Stock Wohnräume und unter den Dächern Lebensmittelspeicher enthielten, zugleich einen Wehrgang hatten, der mit Schießscharten versehen war. Der freie Hofraum innerhalb des Tabors war groß genug, um einer beträchtlichen Anzahl von Menschen vorübergehend Schutz zu bieten, zumal die Kriegführung sich damals nicht auf längere Belagerungen einließ.
Als jedoch 1605 bei einem der furchtbaren Hajduckeneinfälle Feldbach überfallen und zur Hälfte niedergebrannt wurde, entschloss man sich doch, auch den Markt selbst zur Gänze zu befestigen. Eine Mauer, Wall und Gräben sowie drei starke Tore entstanden in den Jahren bis 1630. Von all diesen Befestigungen besteht heute nur noch das Grazer Tor.
Vor diesem Grazer Tor liegt das alte Franziskanerkloster, 1640 gestiftet, das 1786 der Aufhebung unter Kaiser Joseph II. verfiel, dann als Kaserne und Spital diente, seit 1899 den Schulschwestern gehört, die bis vor kurzem eine Mädchenschule darin führten.
Auf dem Marktplatze Feldbachs steht als bedeutendes Denkmal zur Wirtschaftsgeschichte der Steinerne Metzen, das Mustermaß der Hohl-, besonders Getreidemaße für eine weite Umgebung, die sämtlich ihre Schaffel nach dem weitbekannten „Feldbacher Maß“ eichte.
Seit der Urkunde von 1362 besaß Feldbach ein Landgericht, in welchem der Feldbacher Richter Recht zu sprechen und auch die Todesstrafe zu verhängen berufen war. Der Feldbacher Gerichtssprengel war überaus groß; in ihm haben sich fast bis zur Gegenwart etliche merkwürdige Gerichtsbräuche erhalten. Eine schwere Belastungsprobe für das Feldbacher Landgericht waren die großen Hexenprozesse im 17. Jahrhundert, die über hundert Todesopfer forderten.
Weitere Merkpunkte der Feldbacher Geschichte sind die Feindüberfälle der Kuruzzen bald nach 1700, etliche Brände und zahlreiche Hochwasserkatastrophen. Sehr günstig für die Entwicklung des Marktes wirkte sich der Bau der Eisenbahnlinie Graz – Budapest aus, die Feldbach berührte und 1873 den Verkehr aufnahm; 1931 erhielt sie eine Flügelbahn nach Bad Gleichenberg. Die Stadterhebung Feldbachs 1884 bezeugte den bedeutenden Aufschwung, den Feldbach gegen Ende des vorigen Jahrhunderts nahm. Im Jahre 1900 erstand die neue große Pfarrkirche.
Im ersten Weltkrieg bestand in Feldbach ein riesiges Gefangenenlager mit über 50.000 Kriegsgefangenen, später Kriegsverwundeten. Im zweiten Weltkrieg wurde Feldbach am 1. April 1945 von der Roten Armee besetzt, die sich allerdings infolge eines Gegenangriffs wieder zurückziehen musste und ihre Front bis Kriegsende auf der Höhe des Steinberges oberhalb Mühldorf hatte. Feldbach hat durch die Kriegshandlungen und namentlich durch den direkten Artilleriebeschuss vom Steinberg her schwerst gelitten: fast kein Haus blieb unbeschädigt, viele waren ausgebrannt, der Bahnhof dem Erdboden gleichgemacht, alle Brücken vernichtet; auch der hohe Kirchturm wurde – lange nach dem Ende der Kriegshandlungen – durch Sprengung völlig zerstört. Das Feldbacher Heimatmuseum mit vielen interessanten Abteilungen, hat seine Heimstatt im alten geschichtlich bedeutenden Tabor gefunden, dessen Westhälfte allen Stürmen der Zeiten getrotzt hat; er ist einer der ganz wenigen Tabore des Mittelalters, die bis heute erhalten geblieben sind.

Wegpunkt 1:
N46°57.172'
E015°53.315'

Du findest an diesem Platz eine Steintafel mit 2 Jahreszahlen. Nimm die erste für ABCD und die zweite für EFGH.

Wegpunkt 2:
Blick Dich ein wenig um und Du wirst ein Denkmal zur Wirtschaftsgeschichte von Feldbach entdecken. Du findest dort auch eine Tafel. Nimm die zweistellige Zahl für IJ.
Leider muss im Winter bei diesem Wegpunkt/Denkmal eine Schutzmaßnahme ergriffen werden. Daher ist die gesuchte Zahl nicht zu sehen. Als Alternative nimm die zweistellige Zahl in unmittelbarer Nähe (blauer Hintergrund) und addiere 2 hinzu und nimm diese für IJ

Wegpunkt 3:
N 46°5(D).2(D-A)(H-E)'
E015°53.(H)(F-G) (J-H)'

Wieviele große Tiere bewachen diesen Brunnen? Nimm die Anzahl für KL.

Cache:
N46°5(B).(J-L)(B)(F+L)'
E015°5(H).(F-J)(J)(D+L)'

Der Cache ist auf ca 2m, über Kopf platziert.

Wir wünschen einen schönen Aufenthalt in Feldbach und viel Erfolg bei der Suche!
Neptun_

Additional Hints (Decrypt)

uvagre Jreohat

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)