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MYTHOS BERNSTEINZIMMER

A cache by 123MAINE Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/25/2006
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

PDF-Ausdruck nicht vergessen / Do not forget to print the pdf file

English version below



Fahne D





Die Nazis raubten es,
viele suchten es,
keiner fand es!
Wer einst Genaueres über den Verbleib wusste,
lebt heute nicht mehr.

Das legendäre Bernsteinzimmer ist längst zum Mythos geworden, denn es ist verschollen. Demjenigen, der das Geheimnis lüftet, winken Ruhm und vielleicht sogar Reichtum, wenn es eines Tages wieder auftauchen sollte.


Drei Fakten und drei Thesen

Die Ausgangslage jeder Suche nach dem alten Bernsteinzimmer lässt sich grundsätzlich auf drei zentrale und gesicherte Fakten zurückführen:
1. Das Bernsteinzimmer wurde im Herbst 1941 in der von der Wehrmacht umkämpften Stadt Zarskoje Selo demontiert und ins Deutsche Reich nach Königsberg verbracht.
2. Das Bernsteinzimmer wurde kurzzeitig im Königsberger Schloss wieder aufgebaut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1944 verpackte man es wegen zu erwartender Kämpfe erneut in Kisten und lagerte es in den unteren, als bombensicher geltenden Kellergewölben des Schlosses.
3. Das Königsberger Shloss wurde im Laufe der britischen Luftangriffe und der Eroberung durch die Rote Armee zerstört.

Aus diesen drei Fakten lasen sich drei Thesen ableiten, auf denen jede weitere Bernsteinzimmertheorie basiert:
1. Das Bernsteinzimmer hat Königsberg nie verlassen und wurde dort bei den verheerenden Luftangriffen zerstört oder dort versteckt.
2. Das Bernsteinzimmer hat Königsberg verlassen und wurde auf einer Odyssee zu Lande oder zu Wasser zerstört.
3. Das Bernsteinzimmer hat Königsberg verlassen und wurde außerhalb von Königsberg versteckt


Die Schatzjäger finden keine Ruhe

Unzählige Legenden ranken sich um das Bernsteinzimmer, das die Preußen einst dem russischen Zaren Peter I., auch Peter der Große genannt, zum Geschenk machten. Das „achte Weltwunder“ hat bis heute von seiner Anziehungskraft nichts verloren, im Gegenteil: Seine Unauffindbarkeit scheint die Fantasie der Menschen noch zu beflügeln.

9. April 1945. Die Amerikaner stehen nur wenige Kilometer vor Weimar. In der Stadt werden Rot-Kreuz-LKW gesehen. Ihre Ladung: Kulturgut, darunter die Raubsammlungen des Ostpreußischen Gauleiters Erich Koch aus Königsberg.

Erst durch den Mauerfall wurde es möglich neue Wege bei der Suche zu gehen. Man erlangte endlich Einblicke in die Recherchen der Stasi, welche Ergebnisse diese bei der Suche nach geraubten Kunstgegenständen durch Deutsche Einheiten während dem 2. Weltkrieg machten. Dabei fand das Bundesinnenministerium handfeste Beweise dafür, dass schon 1944 mehrere LKW-Ladungen mit geraubter Beutekunst aus Osteuropa nach Franken verbracht worden sind. Unter anderem sagte Erich Koch später als Kriegsverbrecher in polnischer Haft aus: „Wo meine Sammlung ist, ist auch das Bernsteinzimmer.“ Kochs Sammlung war nachweislich am 9. April 1945 in Weimar. In der Nacht zum 10. April wurde sie mit Rot-Kreuz-LKW abgefahren. Manfred Eberhard Keiluweit (verstorben 1996), der laut seinen Aussagen am Transport des Bernsteinzimmers beteiligt gewesen sein will, sagte bereits in den 70’iger Jahren gegenüber der Stasi aus: „Das Bernsteinzimmer wurde aus dem Raum Weimar nach Coburg gebracht und ist dort am 10. April angekommen. Dort endete mein Auftrag als die Kisten von polnischen Zwangsarbeitern, das erkannte ich an dessen Aufnähern, von den Lastwägen abgeladen war.“

Polenabzeichen Polnische Zwangsarbeiter waren, ähnlich wie Juden, Zigeuner, Ostarbeiter und andere "minderwertige" Volksgruppen dazu verpflichtet einen Aufnäher zu tragen, "das Polenabzeichen ... Der Aufnäher bestand aus einem quadratischen Stück gelben Stoffs, auf dem ein lila "P" innerhalb einer ebenso in Lila gehaltenen Umrandung aufgedruckt war ... Jeweils fünf dieser Abzeichen hatte jede polnische Arbeitskraft zum Stückpreis von 10 Pfennig zu erwerben."

In einer weiteren Akte konnte man entnehmen, dass sich ein ehemals polnischer Zwangsarbeiter namens Wilno Wasilaw gegenüber der Stasi äußerte, dass er, sowie ein paar weitere Zwangsarbeiter, von seinem Zwangslager nach Coburg gebracht wurde, um Kisten von LKWs auf einen Zug umladen musste. Mit Zügen ging es dann weiter und die Kisten wurden dann zu einem von der SS am Ende des Krieges genutzten Steinbruch nahe seinem Zwangslager gebracht.

Sandstein Es wurden einige Frachtbriefe dazu gefunden, die von einer Zugladung von Coburg nach Erlangen und dann weiter mit der „Seekuh“ zeugen. Darauf war allerdings nicht das Bernsteinzimmer deklariert, sondern Elektrotechnikteile für die Produktion in der unterirdischen Anlage.

In Sandstein geritzt fand man nun etwas, was man in Zusammenhang bringen kann. Darauf zu erkennen ist das „Polenzeichen“, das Jahr 1944 sowie die Buchstaben W-Wa. Ein Namenskürzel für Wilno Wasilaw?



Ihr wollt Euch auf die Suche nach dem verschwundenen Bernsteinzimmer begeben? Dann parkt am besten bei N49° 35.779’ E011° 09.669’ und begebt Euch dann zu den oben genannten Koordinaten. Das Schild Privatweg bezieht sich auf den Weg nach links, geht dort geradeaus. An den Listingkoordinaten angekommen müsst Ihr einen Hinweis in Form eines Mikros finden, welcher Euch weitere Informationen gibt.

Bevor Ihr Euch aber auf den Weg macht, solltet Ihr folgende Ausrüstung nicht vergessen, sonst ist Euere Mission zum scheitern verurteilt:

Bernsteinzimmer
  • Ausdruck der pdf-Datei auf DIN A4 (klickt auf das Foto rechts)
  • Buntstifte (Grund- und Sekundärfarben)
  • Radiergummi
  • Feste Unterlage zum genauen Konstruieren
  • normale Taschenlampe (keine Scheinwerfer wegen Fledermäusen)

Dann bleibt uns jetzt nichts anderes mehr übrig als Euch für Euere Suche viel Erfolg zu wünschen.

Vielen Dank auch an NIGHTJAR - Du weißt warum!






Fahne UKFahne USA




The Nazis looted it,
A lot of people searched it,
Nobody found it!
Who knew further details about its remain,
does not live anymore.


The legendary amber-room got myth, because it is lost. The one who reveals the secret will be in store for glory and perhaps abundance, when it will emerges again.

Three facts and tree thesis:

The starting point for each search for the old amber room can be fundamental leaded back to three central and certain facts:
1. The amber room was dismantled by the Wehrmacht in the city Zarskoje Seloin fall 1941 and brought to German Empire to Königsberg.

2. The amber room was built up in the Königsberg castle again and accessible for the public. In 1944 it was put in boxes again, because of the expected fights and it was brought in the thought bomb safe cellar of the castle.
3. The Königsberg castle was destroyed by British air raids and the conquest of the red army.

Out of this three facts you can derive three thesis, on which each amber-room-thesis is based on:
1. The amber room never left Königsberg and was destroyed by the disastrous air raids or hidden anywhere in Königsberg.

2. The amber room left Königsberg and was destroyed during an odyssee on land or water.
3. The amber room left Königsberg and was hidden at a place outside Königsberg.

The treasure seeker don’t find rest

Innumerable legends exist about the amber room, once a gift from the Prussia to the Russian King Peter I. also called Peter the Great. The “respected world miracle” did not loose from its attraction till today, in the opposite: Its untraceable seems to increase the human fantasy.

April 9th 1945. The Americans are standing shortly before Weimar. Red cross trucks are seen in the city . Their charge: Cultural property, under it the robbery collections of the East-Prussian gau leader Erich Koch from Königsberg.

Only with the fall of the wall new ways of search got possible. Suddenly they were able to take a view in the searches of the state security service (Stasi) of the GDR, their results for the search for robbed art articles by German units during the 2nd World War. The German Federal Ministry of Interior found strong proofs for the fact, that in 1944 several truck charges with robbed booty from Eastern Europe was brought to Frankonia. Later Erich Koch stated during his Polish detention of war criminals: “Where my collection is, is also the amber room!” The collection of Koch was provable in Weimar on April 9th 1945. At the night to April 10th it was driven off with red cross trucks. Manfred Eberhard Keiluweit (deceased 1996) was involved to the transportation of the amber room according to his statements. He said to the Stasi in the 70th: “The amber room was brought from the area of Weimar to Coburg and arrived there on April 10th. There my order ended, after the boxes were unloaded from the trucks by Polish forced labour convict. I saw that because of the badge they wore.”

PolenabzeichenPolish forced labour convict were forced, similary as Jews, gypsies, east workers and other “inferior” groups of people, to wear a badge, the “Poland Badge”… The badge consisted of a square piece of yellow material, on which a violet “P” and a edge, also in violet… Every Polish worker had to acquire five of these badges to a unit price of 10 Pfennig.

In another file you were able to read, that an ex Polish forced labour convict with the name Wilno Wasilaw said to the Stasi, that he and some other forced labour convict were brought from their obligation camp to Coburg to reload Boxes from trucks on a train. With the train, the boxes were brought to a quarry used by the SS at the End of the war, not far from the obligation camp.

Sandstein Some waybills were found saying from freights brought from Coburg to Erlangen and than continued their way with the “Seekuh”. Anyway the amber room was not defined on it, but electro-technology parts for production in the underground plant.

Now there was found a cut in sandstone that can be put in a connection. Whereupon you can see the “Poland Sign”, the year 1944 and the letters W-Wa. A shortcut for the name Wilno Wasilaw?



You want to go on the search for the disappeared amber room? Then the best is to park your car at N49° 35.779’ E011° 09.669’ and walk to the given coordinates. The signpost private road refers for the way to the left. Go straight there. At the listing coordinates you have to find a micro cache, which gives you further information.

Before you start don’t forget the following equipment, otherwise your mission is condemned to fail:

Bernsteinzimmer
  • Print of the pdf.-file in DIN A4 (click on the Foto right)
  • Crayons (first- and secondary color)
  • Rubber
  • Firm base for exact designing
  • Normal flashlight (no floodlight because of bats)

We wish you a lot of success on your search and a lot of fun!

Additional Hints (No hints available.)



 

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