
Dieser Traditional führt euch in
ein Tal unterhalb von Mammolshain.
Parken könnt ihr bei: N 50° 10.151 / E 008°
30.411
Der Cache ist zur Zeit nicht mit einem Reflektor ausgestattet aber
trotzdem auch Nachts gut zu erreichen.
Die Dose ist ein Mikro, also bitte keine Tauschgegenstände
mitbringen, dafür aber einen Stift.
Viel Spaß beim Suchen!!
Hier noch einige
Infos:
Quellenpark
Kronthal: Gesundheit aus der Tiefe
Lange Zeit war es still um die Brunnen im Kronthal. Dies
änderte sich jedoch Anfang der Achtzigerjahre von heute auf morgen:
Mit einer teilweise heftigen Diskussion über die Festsetzung eines
Heilquellenschutzgebietes für die staatlich anerkannte Heilquelle
„Theodorus-Quelle“ der Firma Kronthal in Kronberg waren die Brunnen
im Jahr 1982 wieder im Gespräch.
Es
begann 1568, als erstmals ein Brunnen im Kronthal urkundlich
erwähnt wurde. Nach einer Analyse von 1571 sollte der Genuss dieses
Wassers gegen Verstopfung, Blasenstein und Appetitlosigkeit wirken.
Die wirtschaftliche Nutzung der Heilquelle begann allerdings erst
1818 mit einer Einfassung der ersten Quellen und dem Aufbau einer
Kureinrichtung.
Mit dem Bau einer zweiten Kureinrichtung 1831 durch die
„Frankfurter Aktiengesellschaft zur Gründung einer Kuranstalt“ wird
das Kronthal zum Anziehungspunkt für Erholungssuchende,
Ausflügler und Urlauber. Auf den Kaufmann Johann Adam Hermann
Osterrieth und seine Schwester Maria Elisabeth geht die
Umgestaltung des Kronthals zu einem Kurpark im Stil englischer
Landschaftsgärten zurück. Ab Ende des Jahres 1830 entstehen dort
weitere Teiche, sie geraten aber nach und nach in Vergessenheit. In
den Sechzigerjahren werden die letzten
zugeschüttet.
Ungeachtet dessen erleben das Kronthal und die Stadt
Kronberg währenddessen abwechslungsreiche Zeiten: Das Kurhaus wird
wiederholt verkauft und erfährt unterschiedliche Nutzungen bis zu
seinem Abriss 1922. Die Nutzung des Heilwassers wird von
verschiedenen Firmen fortgeführt, bis 1924 die Stadt Frankfurt das
Kronthal kauft. Das neu gegründete Unternehmen Kronthaler Brunnen
eröffnet 1926 wieder die Abfüllanlagen. 1985 geht das Kronthal in
den Besitz der Stadt Kronberg über. Die Abfülleinrichtungen werden
stillgelegt, bis 1993 die Kelterei Herberth mit einer neuen Anlage
das Kronthaler Wasser abfüllt und einen Apfelweingarten
betreibt.
Seit 2003 gibt es wieder Bewegung im Kronthal: Mit seinem
klassischen Landschaftspark soll das Tal zu einem Kleinod im
Regionalpark Rhein-Main werden. Vorgesehen sind die Renaturierung
des Badbachs und des Hollerbornbachs, die Überarbeitung des
Wegesystems nach historischem Vorbild und die Wiederherstellung
früherer Sichtachsen in dem rund fünf Hektar großen Quellenpark.
Neue Wege, Grillplätze und Bänke sind geplant, sodass sich Besucher
aus dem gesamten Ballungsraum hier künftig in ihrer Freizeit
erholen können.
Diese Arbeiten sind mit rund 640 000 Euro veranschlagt.
Ein Großteil der Summe stammt aus Zuschüssen vom Land und einer
Spende des Flughafenbetreibers Fraport. Weitere 500 000 Euro
muss die Stadt Kronberg für die notwendige Sanierung der
Kronthal-Quellen aufbringen, da diese durch 1925 vorgenommene
Teerfassungen vereinzelt kontaminiert sind. Nicht von Belastungen
betroffen ist die etwas abseits gelegene Theodorus-Quelle, aus der
gegenwärtig das bekannte Kronthaler Wasser gefördert und von der
Firma Herberth vertrieben wird.
Während die Arbeiten an den Quellen
durchgeführt werden, ruhen Gestaltung und Sanierung des
Landschaftsparks. Daher lässt sich noch nicht sicher vorhersagen,
bis wann die Bäche im Kronthal wieder offen fließen und ein
Wasserwerkmuseum seine Pforten öffnen wird. Auch der Zeitpunkt,
wann die Kronberger und die Gäste sich – wie schon 1568 – an den
Brunnen bedienen und den gesunden Trunk in Flaschen abfüllen und
mit nach Hause nehmen können, steht noch nicht fest
Quelle: IHK
Frankfurt, Uwe Schweickhardt, Juni 2005