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Dianabild Letterbox

A cache by Der Zappo Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 02/02/2005
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Logs und Beschreibung auch hier:

http://www.letterboxing-germany.info/lbg_forum/viewtopic.php?f=136&t=89&start=45


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DIANABILD LETTERBOX
(placed im April 2005 durch Klaus Z. Nagel)

Die oben angegebenen Koordinaten sind nur ca. Koordinaten!!

Startpunkt: 49° 06,432 N 007° 33,625 E

- Ort: Eppenbrunn / Rheinland-Pfalz (Eppenbrunn liegt etwas südlich von Pirmasens
nahe der französischen Grenze. Man erreicht es von z.B. Norden über Pirmasens (L 485) und von Osten über Karlsruhe-Bad Bergzabern-Fischbach (L 478))

- Start: Wir starten vom hinteren Parkplatz am "Spiessweiher". Dieser liegt ca. 1 km hinter Eppenbrunn in Richtung Fischbach, von Fischbach kommend also kurz vor Eppenbrunn.

- Ausrüstung: Stabiles Schuhwerk, Kompaß, Badesachen (s.Tip)

- Schwierigkeit: Mittel, größtenteils ebene Wanderwege, zwei kurze steile Anstiege. Länge der
Wanderung ca 8 km, Dauer je nach intensiver Besichtigung und Picknick ca. 3,5 - 4 h.

INFO
Die Suche nach der Dianabild-Letterbox führt uns ins deutsch-französische Grenzgebiet, in eine Landschaft mit wechselvoller Geschichte, in der Kelten und Römer, Mittelalter und Neuzeit ihre Spuren hinterlassen haben. Der Rundweg folgt den Spuren eines (ge)wichtigen Staatsmannes vorbei an der größten und beeindruckendsten Felsformation der Pfalz - dem Altschloßfelsen - mit Felstürmen, Überhängen, Höhlen und vielen bizarren Erosions- und Verwitterungsformen, dann weiter über die Grenze zu einem schon in Frankreich gelegenen alten römischen Wegheiligtum- dem Dianabild.

Am Weg:

Wahrscheinlich schon in keltischer Zeit wurde der "Altschloßfelsen" als Fliehburg genutzt, belegbar ist eine Burganlage aus der Zeit des frühen Mittelalters, zu erkennen an einigen Felsbearbeitungen und Balkenlöchern im Bereich der ersten Felstürme. Auch die volkstümliche Benennung mit "Altschloß" (ohne richtigen Namen) läßt auf eine sehr früh errichtete und früh abgegangene Burg schließen.
Die vielen Steine entlang des Weges markieren die Grenze zwischen Frankreich F und D bzw. B für Deutschland bzw. für Bayern - die Pfalz gehörte einmal zu Bayern.
Die deutsche Seite dieser Region trägt aus der Zeit der französischen Revolution den Namen "Hackmesserseite". Damals schlossen sich die deutschen Gemeinden der Revolution an, worauf die französischen Bürger ihnen als Erstes eine Guillotine schenkten.
Beim "Dianabild" handelt es sich um ein Felsrelief oberhalb der alten römischen Salzstraße, auf dem trotz der starken Verwitterung neben der römischen Jagdgöttin Diana (mit Bogen, Pfeil und Jagdhund) auch Mars als Kriegsgott und- vielleicht- der römische Waldgott mit Tanne in der rechten Hand zu erkennen sind (also ich seh nix :-)).
Die Plätze unter den umgebenden Felsüberhängen sind wohl schon zu viel früherer Zeit benutzt worden, über die Funktion des ( keltischen?) "Kerbensteines" kann man sich trefflich streiten.
Literatur:

Kurze Erwähnung in " Das Kultplatzbuch" von Gisela Graichen

WEB

www.felsenburgen.de
www.geoforum.uni-karlsruhe.de/highlights-altschlossfelsen.htm

Hinweis:

An Sonn- und Feiertagen ist der Altschloßfelsen gut besucht, deshalb möglichst früh - vor den Spaziergängern- ankommen, die zweiteTeilstrecke zum Dianabild ist deutlich ruhiger.

CLUE

Vom Parkplatz aus folgen wir dem Wegzeichen 3 in das Tal in westlicher Richtung. Nach ca. 1 km zeigen (viele) Schilder nach links zum Altschloßfelsen, welchen wir nach kurzem Anstieg bald vor uns sehen. Bei den ersten Felstürmen wechseln wir auf die linke Seite der Felsen. Der Weg geht weiter - die Felsen immer zur rechten Hand.

Direkt am Fels in der Nähe einer (ehemaligen) Bank zwängt sich eine mittelstarke Buche mit dekorativen Wurzelwerk oben durch eine Felsspalte. Auf dieser Buche haben sich einige Unverbesserliche namentlich verewigt. Wir schreiben die beiden obersten Buchstaben auf und verwandeln sie in Zahlen (A=1).

Die Summe der beiden Zahlen ergibt die erste Lösungszahl A _________

Weiter gehts den Fels entlang, immer in jedes Loch schauen, auch mal auf die Wand über uns, schon sind wir am Felsentor, welches wir durchsteigen und nach rechts auf der anderen Seite weiterlaufen. Der Weg folgt immer noch weiter der Felswand, bis nach einer kleinen Steigung unsere blau-weiße Markierung über einige Felsbrocken nach unten führt.

Über drei kleine Treppenstufen kommen wir auf einen Weg, welchem wir nach rechts folgen.

Ab den drei kleinen Stufen zählen wir die direkt am Wege stehenen Grenzsteine.
Ein Stein zeigt auf seiner Oberseite den abknickenden Grenzverlauf.

Dieser Stein ist der wievielte? B ___________

Links des Weges sehen wir viele Gräben im Wald, welche von den kriegerischen Auseinandersetzungen vergangener Zeiten zeugen. Noch heute ist dieses Gebiet teilweise militärisches Sperrgebiet. Wir folgen der Grenze - und der weiß-blauen Markierung- überqueren einen großen Weg und kommen zum zum Dianabild, steigen aber nicht hoch, sondern folgen dem wildromantischen Pfad bis zur Höhe. Links am Wegesrand steht ein Wegkreuz mit einer Schrifttafel. (Da steckt sicher auch eine interessante Geschichte dahinter.......)

Wieviele Buchstaben sind in der ersten Zeile?

C __________________

Und in der fünften Zeile? D ___________________

Wieder zurück zum Dianabild und diesmal hinauf. Wir stehen vor der Felswand mit dem Relief, weiter links ein Felsüberhang mit einigen Steinbrocken, darunter der "Kerbenstein".

Wieviele (tiefe) Kerben sind darauf? E ___________________

Bei näherem Hinsehen erkenne wir an Felsritzungen und Kritzeleien, daß dieser Platz wohl auch noch in heutiger Zeit als Kult- und Versammlungsort dient. Wir folgen dem kleinen Trampelpfad weiter entlang des Hanges und kommen an einen weiteren Felsüberhang mit Feuerstelle und "Sitzgruppe" - ein guter Platz zum Rasten.

Nach der Pause gehts ans Rechnen.

Von Mitte Lagerfeuer (Achtung, heiß:-)) in Richtung ( A + C + D ) * E = __________ Grad sehen wir in ca. 60 Schritt Entfernung eine große, senkrecht abgerutschte Felsplatte.

Wir laufen hin und peilen erneut.

In Richtung C * ( B + E ) + 20 = ____________ Grad sehen wir in ca. 30 Schritt Entfernung eine kleine aufragende Felswand. Am Fuße der Wand zwischen Fels und Farn liegt die Letterbox unter ein paar Knüppeln. Unbeobachtet von anderen Wanderern stempeln wir ab und legen die Box wieder in ihr Versteck.

Rückweg:

Wieder zurück zum Dianabild, dann wieder ein kurzes Stück den Weg abwärts zurück bis zur Kreuzung mit dem großen Weg - die Römische Salzstraße. Dieser folgen wir nach links (Richtung Eppenbrunn/Vinnigen, weißes Kreuz). Über teilweise uraltes (römisches?) Pflaster folgen wir dem breiten Weg, welcher uns erst geradeaus und später nach rechts wieder zur Kreuzung ins Bachtal führt. Ab hier sind wir nach einem Kilometer wieder bei unserem Auto.

Tip:

Falls Wetter, Jahres- und Tageszeit es erlauben: In Richtung Fischbach liegt kurz vor Ludwigswinkel rechter hand (Parkplatz links der Straße) ein wunderbarer sauber angelegter Naturbadesee - der Schöntalweier. Kaltes Wasser zum Erfrischen, Liegewiese, Sitzbänke, Wcs - und ein Kiosk mit kühlem Bier. Eintritt frei!

Achtung vor anderen Wanderern ! Stemple ab, nimm eine Kontaktkarte und verberge die Box wieder so wie Du sie gefunden hast.

Vielen Dank.

Happy Letterboxing

Additional Hints (No hints available.)



 

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