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Atombunker Harnekop Traditional Cache

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Hans Richardt: gone...

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Hidden : 4/18/2006
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Kulturhistorischer Bezug:

Nordöstlich von Berlin, gut versteckt im Wald zwischen den Ortschaften Werneuchen, Strausberg und Bad Freienwald, befinden sich auf riesigem Areal die heute abbruchreifen Reste einer NVA-Kaserne.
Vom nahe gelegenen Harnekop aus deutete nichts auf dieses Objekt hin, nur Eingeweihte kannten den Weg. Keiner im Dorf wußte, dass es sich hierbei um eines der bestgehüteten DDR-Staatsgeheimnise handelt: die Haupt-Führungsstelle des damaligen Ministeriums für Nationale Verteidigung.

Hierbei handelt es sich um ein Objekt, das einmalig in der Welt sein dürfte: der Bunker in Harnekop war Prototyp der höchsten Schutzklasse für alle Staaten des Warschauer Vertrages und der befreundeten arabischen Länder. Er war vergleichbaren NATO-Objekten technologisch um zehn Jahre voraus.

Bis heute ist er nach Aussage von Fachleuten das einzige vergleichbare Objekt seiner Generation auf der ganzen Welt, das als Relikt des Kalten Krieges öffentlich besichtigt werden kann.

Das 3-etagige Bauwerk wurde zwischen 1971-1976 durch DDR-Betriebe für das DDR-Verteidigungsministerium erbaut. Im Kriegsfall sollte es die wichtigste Koordinierungsstelle zwischen NVA und dem Vereinten Oberkommando der Warschauer Vertragstaaten sein.

Die Erdwärme sorgt heute rund 30 Meter tief im märkischen Sand zu jeder Jahreszeit für konstante 10-12°C im Inneren des Bunkers. Eine Heizung gibt es nicht mehr. Unter dem als "Schulungsobjekt" ausgewiesenen und für Stabsübungen vorgesehenen Gebäude verbirgt sich der Zugang zum Bauwerk. Genau 95 Stufen führen in die Tiefe. Mehrere bis zu 2,5 t schwere, alarmgesicherte druck- & gasdichte Türen machen den Weg durch bis zu drei Meter dicke Außenwände frei. Hier befinden sich die Kommando- und Arbeitsbereiche für das operative Personal, Lagekarten, Sitzungszimmer Schaltzentralen und die Arbeitsräume für den Minister. Beim Weg durch die Räume im Bauwerk federt der Boden bei fast jedem Schritt: alle Fußböden in den Arbeitsräumen sind zur Schwingungskompensation auf großen Stahlfedern gelagert. Selbst die hängende Tiefkühlzelle würde nach schweren Detonationen noch arbeiten können.

Die Kampfbesatzung (ca. 450 Personen) hätte - vollständig ohne Versorgung von außen - hier knapp einen Monat leben und arbeiten können. Ihre Aufgabe: Beteiligung an der Organisation des Gegenschlags.

Quelle: www.bunker-harnekop.de 

Wer die Cachesuche mit einem Besuch dieser interessanten Militäranlage verbinden möchte, sollte sich zuvor unbedingt! auf dieser und dieser Internetseite über Öffnungszeiten, Eintrittspreise, usw. informieren.

Neben weiteren Einrichtungen befindet sich auf dem hier vorgestellten Gelände ein sog. NVA-Museum, welches u. a. die verschiedensten Geräte der Nachrichten- und Überwachungstechnik zeigt, die auch vom Geheimdienst der DDR (MfS, Stasi) zum Einsatz gebracht wurden. Wer (auch) diese Ausstellung besuchen möchte, sollte sich zuvor unbedingt! auf dieser Internetseite die dafür benötigten Informationen einholen. Der erforderliche Zeitaufwand für den Besuch des Atombunkers und des NVA-Museums dürfte, je nach Teilnehmerzahl und Interesse, bei ca. bei 2-3 Stunden liegen.

 
Die Aufgabe:

Begib dich zur o.a. Koordinate, dort findest du den kleinen Cachebehälter an markanter Stelle. Für die Cachesuche selbst ist ein Besuch der ehemaligen Militäranlage nicht erforderlich. 

Viel Vergnügen wünscht

Hans Richardt


Additional Hints (No hints available.)