Ursprünglich wurde das Herrenhaus als Ruhesitz des Industriellen
Robert Müser (1849 - 1927) von den Dortmunder Architekten Pinno und
Bachmann geplant und gebaut.
Robert Müser leitete als Sohn und Nachfolger des "Kohlendoktors"
Friedrich Wilhelm Müser die Harpener Bergbau AG in Dortmund.
Nach Okkupation durch die französichen Streitkräfte im Ersten
Weltkrieg, verkaufte Müser das Haus an Albert Vögler, den späteren
Generaldirektor der Vereinigten Stahlwerke.
Im weiteren Verlauf suchte Vögler die Nähe zum aufkommenden
nationsozilistischen Regime, da er sich durch deren Kriegsabsichen
Aufträge für sein Unternehmen versprach. Viele "hochkarätige
Treffen" fanden in diesem Zusammenhang im Haus Ende statt.
Bei Kriegsende nahm Vögler sich das Leben. Seine politische
Stellung ist deshalb bis heute umstritten, obwohl "nichts auf eine
aktive Unterstützung des Nationalsozialismus hinweist".
Haus Ende wurde nach dem Krieg von der amerikanischen
Militärverwaltung an die Stadt Herdecke übergeben, mit der Auflage
es für soziale Zwecke zu nutzen. Später wurde es von der
Arbeiterwohlfahrt Dortmund übernommen und seit 1982 dient es als
Zivildienstschule.
Das Haus hat also duchaus bewegte Zeiten hinter sich, so dass es
mit der jetzigen Bestimmung ein eher "beschauliches Dasein"
fristet. Von seinem Charme und seiner Ausstrahlung hat es jedoch
kaum etwas verloren.
Dem "geneigten Hörer" sei hierzu eine kleine Recherche-Frage
auferlegt:
Mit wieviel Mitarbeitern erreicht Müsers Unternehmen 1920/21
seinen Höchststand?
Setze die Zahl gleich "M". (Quersumme ist
25)
Nun zum Outdoor-Teil:
Vorab: Bitte nicht vergessen, das "M" aus dem Indoorteil
mitzunehmen!
Geparkt werden kann "für gewöhnlich" an den o.g.
Koordinaten.
Es steht auf dem Gelände ein weiterer Parkplatz zur Verfügung,
dieser ist ausgeschildert.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Dortmund Hbf oder Hagen Hbf
mit Regionalbahn RB52 (Volmetalbahn) bis "Wittbräucke", dann sind
es noch ca. 10 Minuten Fußweg.
Sieh Dir das Haus bei einem Rundgang genau an:
Eine Lünener Firma hat sich sehr gewissenhaft um dessen
"Blitzschutz" gekümmert. Alle Erdleitungen sind penibel genau
beschriftet und durchnumeriert.
Wie lautet die höchste Nummer, die Du auf diesen Schildern
findest?
Setze die Zahl gleich "B".
Den Cache findest Du bei:
N 51° (M - 18.219) ("mathematisch korrekt"
müsste dieses Ergebnis noch durch 1000 geteilt werden)
E 007° 26. (B-7) 0 (B-6)
Viel Spass !
Links:
www.wikipedia.org
www.route-industriekultur.de
www.zivildienst.de