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Alpe Steris Multi-Cache

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Hidden : 8/27/2006
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Alpe Steris

Walser, alemannischer Volksstamm, der aus dem Oberwallis (Schweiz) im 13. und 14. Jahrhundert über Furka- und Oberalppass in das obere Rheintal kam und von da aus verschiedene Hochtäler in Vorarlberg und Tirol besiedelte. In Vorarlberg im 13. Jahrhundert: Laternsertal, Damüls (1313 erste urkundliche Lehensverleihung), Großes Walsertal, Tannberg, Kleines Walsertal; im 14. Jahrhundert: Dünser-, Schnifis-, Ludescher-, Bürserberg, Brand, Ebnit, Silbertal, Montafon, Hang- und Berggemeinden im Rheintal und im Walgau; in Tirol siedelten Walser im Lechtal, Paznaun und Sellrain sowie im Vintschgau.

Die Walser, die ungefähr 1 Viertel des Landes Vorarlberg besiedelten und wesentlich zur Germanisierung Vorarlbergs (besonders des Montafon) beitrugen, haben als Viehzüchter und Grasbauern weite Gebiete der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Sie erhielten die Grundstücke zu freien Erblehen, besaßen eigene Gerichte, hatten keinen Robot zu leisten und verpflichteten sich zur Heeresfolge und zum Waffendienst. Sprache, Brauch- und Volkstum der Walser konnten sich in den abgeschlossenen Tälern und entlegenen Streusiedlungen mit den typischen Walser-Häusern (Wohnhaus aus Holz, so genannter Blockbau, mit traufseitigem Eingang und auffallend kleinen Fenstern) bis heute erhalten.

Steris ist ein typisches Walser Alpdorf und wurde bereits 1356 urkundlich erwähnt. Der Name stammt aus dem vulgärlateinischen Wort Sterilis und bedeutet „unfruchtbar“. Steris war also ursprünglich eine Galtalpe und zählte in vordeutscher Zeit zum Großalpenkomplex Stafelfeder, was zu deutsch „alte Alpe“ heißt. Erst unter den Walsern wurde Steris im Jahre 1356 ein Kuhalpe.

Die wunderschöne Alpe liegt wie auf einem Balkon am Fuße der Kellaspitze und des Rothornes und ist die größte Walseralpe. Steris ist keine Oberalpe, was sehr weite Viehtrebe zur Folge hat. Die Alpe ist sowohl von Sonntag als auch von Marul aus auf einem Fahrweg erreichbar. Ein besonderer Aussichtspunkt ist der Kreuzbühel, wo das Alpkreuz zum sonntäglichen Gebet einlädt.

Wie kommt man am besten hin?

Von Marul aus geht der Wanderbus (Haltestelle bei der Kirche in Marul). Man kann natürlich auch laufen! Von Marul aus kann man zwar weit hochfahren bis zur Schranke, dort ist aber höchstens platz für zwei Autos!

Eine andere Möglichkeit wäre eine Wanderung/ Biketour ab Sonntag. Von Sonntag aus kann man die Seilbahn nach Stein nehmen und zur Alpe laufen/ fahren mit dem Bike. Von Sonntag selber aus geht auch, ist aber sehr anstrengend!

Im Sommer kann man auch üppig Frühstücken auf der Alpe, immer Mittwochs. Ein Geheimtipp der Eingeborenen! Voranmeldung unbedingt erforderlich! Dann gibt es auch Riebel (Griesmehlspeise), den muss man aber nicht unbedingt lecker finden…. Riebel (Schweiz: Ribel), auch Stopfer genannt, ist ein einfaches Maisgericht aus Vorarlberg (Österreich).

Es war früher - bis etwa 1970 - vor allem eine Mahlzeit der armen Leute und bäuerlichen Familien. Gegessen wurde Riebel zum Frühstück aber auch mittags, abends oder zwischendurch. Das Gericht wird aus einer Mischung von hellem Mais- (auch 'Türken' genannt) und Weizengrieß zubereitet und meist zusammen mit Kaffee oder Milch verzehrt.

Ganz leicht wird’s einem gemacht mit dem Wanderbus aus Marul (voranmelden für sowohl das Frühstück als auch den Wanderbus!).

Man sollte dann, wenn möglich, weiterwandern oder mit dem Bike fahren zur Laguzalpe. Eine wirklich tolle Tour! Von der Laguzalpe kann man auch wieder den Wanderbus nehmen zurück nach Marul.

Welche Daten werden gebraucht?

Flächenmaß = A      

Marul (in Km für’s Mountainbike) = B

Stein (in Km für’s Mountainbike) = C

Stafelfederalpe (in Stunden/ Wandern) = D        

Stein Seilbahn (in Stunden/ Wandern) = E

Weidenzahl = F

Marul (in Stunden) = Laguzalpe (schnellste Route in Stunden/ Wandern) = G           

A-(((B+C)/(D+E))*B) ist Anzahl der Meter Entfernung

F-(((B*C)-G)*G) ist Grad

Additional Hints (No hints available.)