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Geschichtliches
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Die Wettinger
Holzbrücke vom Klostergarten des Klosters Wettingen her
gesehen. |
Von 1418 bis
1767 führte eine Fähre beim Kloster Wettingen über die Limmat.
Wegen dieser Fähre gab es immer wieder streit und reibereien.
Zuerst hatte Fährmann Peter Gwürps mit dem Kloster Wettingen einen
Zwist. Die Klosterleut meinten, die Fähre sei Handlehen, während
der Fährmann meinte, sie sei Eigentum der Familie Gwürps. Der
Gwürps sagte aus, sein Grossvater habe 1540 die Fähre von Abt
Johann Nöthlich gekauft. Das Landgericht war schlussendlich der
Meinung, die Fähre gehöre wirklich der Familie Gwürps. Im Verlauf
der Jahrzehnte wechselte der Besitzer öfters mal.
Später gab es
Streit zwischen den Nonnen im Kloster Fahr und dem Kloster
Wettingen. Die Nonnen hatten ihrerseits ein grosses Fährschiff
angeschafft, welches das Wettinger Schiff nun konkurrenzierte. Der
Wettinger Herr und der Fürstab von Einsiedeln konnten sich aber
nicht einigen. Auch der Landvogt zu Baden hatte keine Lösung parat.
So wurde der päpstliche Nuntius in Luzern eingeschaltet, Er
entschied am 19. Juni 1691 zugunsten der Wettinger und erboste
damit die Einsiedler.
Im 18
Jahrhundert genügte die Fähre dem zunehmenden Verkehr nicht mehr.
Johann Ulrich Grubmann bekam dann den Auftrag, eine Brücke samt
zwei Widerlagern und dem Brückenwärterhäuschen zu bauen. Die Brücke
musste 18 Schuh breit und 200 Nürnberger Schuh lang sein. Die
Kosten inkl. Aquädukt für den Einfluss von Wasser in das Gotteshaus
beliefen sich auf 41897 Gulden. So wurde die Brücke gebaut. 2718
Fuhren Steine, 63355 Schuh Holz, 870 Fuder Sand, 85 Fuhren
Eichenholz, 500 grosse Tannen (=232 Fuhren), 100'000 Schindeln,
50'000 Ziegel, 100 grosse Flecklin, 309 Pfund Leinöl und 532 Pfund
Bleiweiss wurden benötigt.
Der
Brückenwart und seine Frau bekamen jährlich 30 Gulden, wöchentlich
sieben Paar Brötli und zweieinhalb Mass Wein, sowie jährlich ein
Pfund Kerzen und täglich warme Nahrung aus dem Kloster. Alles in
allem eine Besoldung von 190 Gulden pro Jahr.
Wegen der
hohen Kosten wurde das Brückengeld etwas erhöht. So kostete 1798
ein Wagen samt Pferd 1 Batzen, bei Rückfart kamen noch 5 Rappen
dazu. Sogar eine Fahrt mit dem Weidling unter der Brücke hindurch
kostete pro Person 2 Rappen. Ein Bauer zu Fuss musste 2 Mass Wein
abgeben. Ebenso ein Tauner. So wurden im Jahr im Schnitt 1116
Gulden eingenommen.
1799 zündeten
die Franzosen auf ihrem Rückzug die Brücke an. Ein paar Wochen
später konnten die Franzosen die Russen vertreiben. Sie bereuten
nun das Anzünden der Brücke und begannen mit Verhandlungen zum
Wiederaufbau der Brücke. Ende September nahm das Kloster wieder
eine kleine Fähre in Betrieb. Denn auf die neue Brücke warten hatte
keinen Sinn. Die Franzosen machten nicht vorwärts.
1817 wurde es
dem Kloster dann zu bunt. Der Verkehr war zu gross und von den
Franzosen konnte nicht mehr erwartet werden. So wurde bis 1818 eine
neue Brücke gebaut. jedoch fehlen von diesem Bau alle Unterlagen.
Deswegen kann ich dazu nichts mehr schreiben. Bekannt ist nur, dass
die Brücke 1922 verstärkt werden musste, da die Wagen immer
schwerer wurden.
Sie ist heute
38 Meter lang.
Und Targor sprach...«Gehe
über die Brücke auf die andere Flussseite (kommend vom
Kloster).
Wenn Du auf der anderen Seite bist, wirst Du, wenn das GPS gut
arbeitet, obige Koordinaten erhalten. Setze Dich dazu GENAU auf das
Mäuerchen auf jener Seite, auf welcher Du an der Brücke ein
Wanderweg-Schild siehst und wo auf der Rückseite der Mauer ein
kleines Absatzgitter montiert wurde. Keine Angst, Du musst nicht
dort hinunter...
Ruhe Dich etwas aus, denn
es wird anstrengend!
Hast Du Höhenangst? Bist Du
nicht schwindelfrei? Hast Du keine Nerven wie Drahtseile. Dann gehe
wieder nach Hause oder melde Dich bei mir.
Stehe nun auf und gehe
einige Schritte zum Brückeneingang. Suche und Du wirst finden. Du
findest den Cache innerhalb der Brücke. Nich unter oder auf der
Brücke. Aber wie gesagt: Pass
auf!»
Weitere Informationen zu
Wettingen
| ÖV-Anreise und
Parkplatzsituation : |
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Mit den SBB bis Nahnhof
Wettingen fahren, danach dem Wanderwegweiser zum Kloster Wettingen
folgen. |
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2 Meter vor der Brück hat es
einen (1) Parkplatz.
Weitere
Parkplätze findet man weiter
oben. | |