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Brückensteiger Traditional Cache

This cache has been archived.

Targor: -

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Hidden : 9/3/2006
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Brückensteiger by Targor

Limmatbrücke - ein DriveIn für Nerven wie Stahlseile.

Allgemeine Hinweise

Bitte feinen Schreiber mitnehmen! Im Cache hat es kein Schreibzeug.

Bitte liebe Cacher, denkt dran:

  • Cache wieder am selben Ort verstecken wo Ihr ihn gefunden habt
  • Bitte achtet auf saubere Schuhsohlen. Notfalls Schuhe ausziehen und barfuss bergen.
  • Es hat immer mal wieder Muggels.
  • Geht kein Risiko ein. Ein Cache ist es nicht wert. Notfalls komme ich helfen!

Und jetzt: VIEL SPASS UND HASL UND BEINBRUCH!

Brückensteiger
Der Cache befindet sich nicht genau bei den angegebenen Koordinaten!

Geschichtliches

Die Wettinger Holzbrücke vom Klostergarten des Klosters Wettingen her gesehen.

Von 1418 bis 1767 führte eine Fähre beim Kloster Wettingen über die Limmat. Wegen dieser Fähre gab es immer wieder streit und reibereien. Zuerst hatte Fährmann Peter Gwürps mit dem Kloster Wettingen einen Zwist. Die Klosterleut meinten, die Fähre sei Handlehen, während der Fährmann meinte, sie sei Eigentum der Familie Gwürps. Der Gwürps sagte aus, sein Grossvater habe 1540 die Fähre von Abt Johann Nöthlich gekauft. Das Landgericht war schlussendlich der Meinung, die Fähre gehöre wirklich der Familie Gwürps. Im Verlauf der Jahrzehnte wechselte der Besitzer öfters mal.

Später gab es Streit zwischen den Nonnen im Kloster Fahr und dem Kloster Wettingen. Die Nonnen hatten ihrerseits ein grosses Fährschiff angeschafft, welches das Wettinger Schiff nun konkurrenzierte. Der Wettinger Herr und der Fürstab von Einsiedeln konnten sich aber nicht einigen. Auch der Landvogt zu Baden hatte keine Lösung parat. So wurde der päpstliche Nuntius in Luzern eingeschaltet, Er entschied am 19. Juni 1691 zugunsten der Wettinger und erboste damit die Einsiedler.

Im 18 Jahrhundert genügte die Fähre dem zunehmenden Verkehr nicht mehr. Johann Ulrich Grubmann bekam dann den Auftrag, eine Brücke samt zwei Widerlagern und dem Brückenwärterhäuschen zu bauen. Die Brücke musste 18 Schuh breit und 200 Nürnberger Schuh lang sein. Die Kosten inkl. Aquädukt für den Einfluss von Wasser in das Gotteshaus beliefen sich auf 41897 Gulden. So wurde die Brücke gebaut. 2718 Fuhren Steine, 63355 Schuh Holz, 870 Fuder Sand, 85 Fuhren Eichenholz, 500 grosse Tannen (=232 Fuhren), 100'000 Schindeln, 50'000 Ziegel, 100 grosse Flecklin, 309 Pfund Leinöl und 532 Pfund Bleiweiss wurden benötigt.

Der Brückenwart und seine Frau bekamen jährlich 30 Gulden, wöchentlich sieben Paar Brötli und zweieinhalb Mass Wein, sowie jährlich ein Pfund Kerzen und täglich warme Nahrung aus dem Kloster. Alles in allem eine Besoldung von 190 Gulden pro Jahr.

Wegen der hohen Kosten wurde das Brückengeld etwas erhöht. So kostete 1798 ein Wagen samt Pferd 1 Batzen, bei Rückfart kamen noch 5 Rappen dazu. Sogar eine Fahrt mit dem Weidling unter der Brücke hindurch kostete pro Person 2 Rappen. Ein Bauer zu Fuss musste 2 Mass Wein abgeben. Ebenso ein Tauner. So wurden im Jahr im Schnitt 1116 Gulden eingenommen.

1799 zündeten die Franzosen auf ihrem Rückzug die Brücke an. Ein paar Wochen später konnten die Franzosen die Russen vertreiben. Sie bereuten nun das Anzünden der Brücke und begannen mit Verhandlungen zum Wiederaufbau der Brücke. Ende September nahm das Kloster wieder eine kleine Fähre in Betrieb. Denn auf die neue Brücke warten hatte keinen Sinn. Die Franzosen machten nicht vorwärts.

1817 wurde es dem Kloster dann zu bunt. Der Verkehr war zu gross und von den Franzosen konnte nicht mehr erwartet werden. So wurde bis 1818 eine neue Brücke gebaut. jedoch fehlen von diesem Bau alle Unterlagen. Deswegen kann ich dazu nichts mehr schreiben. Bekannt ist nur, dass die Brücke 1922 verstärkt werden musste, da die Wagen immer schwerer wurden.

Sie ist heute 38 Meter lang.

Und Targor sprach...«Gehe über die Brücke auf die andere Flussseite (kommend vom Kloster).
Wenn Du auf der anderen Seite bist, wirst Du, wenn das GPS gut arbeitet, obige Koordinaten erhalten. Setze Dich dazu GENAU auf das Mäuerchen auf jener Seite, auf welcher Du an der Brücke ein Wanderweg-Schild siehst und wo auf der Rückseite der Mauer ein kleines Absatzgitter montiert wurde. Keine Angst, Du musst nicht dort hinunter...

Ruhe Dich etwas aus, denn es wird anstrengend!

Hast Du Höhenangst? Bist Du nicht schwindelfrei? Hast Du keine Nerven wie Drahtseile. Dann gehe wieder nach Hause oder melde Dich bei mir.

Stehe nun auf und gehe einige Schritte zum Brückeneingang. Suche und Du wirst finden. Du findest den Cache innerhalb der Brücke. Nich unter oder auf der Brücke. Aber wie gesagt: Pass auf!»

Weitere Informationen zu Wettingen

ÖV-Anreise und Parkplatzsituation :
Mit den SBB bis Nahnhof Wettingen fahren, danach dem Wanderwegweiser zum Kloster Wettingen folgen.
2 Meter vor der Brück hat es einen (1) Parkplatz.

Weitere Parkplätze findet man weiter oben.

Additional Hints (Decrypt)

Aha trur qerv Fpuevggr mhz Nhstnat. Wrgmg zhffg Qh ahe abpu 4-5 Fpuevggr uvanhs xyrggrea. Jraa Qh aha zvg qre Unaq üore Qvpu tervsfg, jvefg Qh rgjnf svaqra.... Npu wn... jraa Qh nhs qvr trtraüoreyvrtraqr Frvgr qre Oeüpxr trufg, xöaagrfg Qh iba hagra ure qra Pnfu frura...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)