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Trassenmoor Multi-Cache

This cache has been archived.

Teddy-Teufel: Ower and out.

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Hidden : 9/25/2006
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein Mini-Multi an einer Gedenkstätte

Wer sich mit dem Rad oder PKW, auf dem Weg nach Peenemünde befindet, kommt an diesem Ort, am Eingang von Karlshagen, vorbei. Die Gedenkstätte steht im engen Zusammenhang mit dem Raketenmuseum in Peenemünde. Bitte verhaltet Euch hier mit dem nötigem Respekt. Auf alten Landkarten ist noch der Bahnhof „Trassenmoor Lager“ eingezeichnet.

Geschichtliches
Raketenforschung auf der Insel Usedom
Für das hochtechnologische Projekt wurden spezialisierte, inhaftierte Facharbeiter und Ingenieure aus dem gesamten Reichsgebiet und den besetzen Staaten, gezielt ausgewählt. Die „Wunderwaffe“ wurde aus tausenden Einzelteilen zusammengebaut. Obwohl viele von ihnen einer handwerklichen Prüfung unterzogen und erst danach verschleppt wurden, bot man ihnen hier im Aussenlager des KZ's Ravensbrück, keine besseren Arbeits- und Haftbedingungen als in anderen Konzentrationslagern.

Vielmehr konnten sie sicher sein, dass man sie wegen ihrer Einblicke in dieses Staatsgeheimnis nicht mehr freilassen würde. Wie unmenschlich die Behandlung auch durch zivile Ingenieure zeitweise war, zeigt etwa eine schriftliche Anweisung, die Häftlinge bei Verfehlungen nicht mehr mit spitzen Gegenständen zu stechen. Dennoch kam es immer wieder zu Sabotageakten, die allerdings die Fertigung der Rakete nie ernstlich behinderten. Bei der Endabnahme erwies sich jede zweite Rakete als nicht voll funktionstüchtig und musste nachgebessert werden. Dies lag jedoch in erster Linie daran, dass die Ingenieure fast täglich aus Peenemünde bauliche Änderungen vorgaben, die den laufenden Produktionsprozess erheblich beeinträchtigten.

Bei der Fertigung der A4-Rakete sowie der Flugbombe V1/V2 und von Teilen eines Düsenjägers, kamen nach offizieller Zählung in den Akten etwa 12.000 Zwangsarbeiter ums Leben. Dem stehen ca. 8.000 Opfer durch den Einsatz der Waffe gegenüber. Die A4-Rakete ist somit die einzige Waffe, bei deren Herstellung mehr Menschen ums Leben kamen als durch ihren Einsatz.

Die Fertigungsstätten für Teile der A4 waren über ganz Deutschland und Österreich verstreut: Im Lager Rebstock bei Dernau an der Ahr wurden in ehemaligen Regierungsbunkern Bodenanlagen und Fahrzeuge für die Rakete produziert. Weitere Beispiele sind die Firmen Gustav Schmale in Lüdenscheid, wo Teile der Brennkammer gefertigt wurden und die Hagener Accumulatoren Fabrik AG, wo die speziellen Akkumulatoren gefertigt wurden. (Quelle Wikkipedia)

Seht Euch diesen Ort, im Bereich der o.g. Koordinaten einmal an und stellt fest, wieviele Opfer hier ihre Ruhe gefunden haben. Die Anzahl ergibt X.

Der Cache liegt bei Der Cache liegt bei N 54° 06.2(X+7) E 013° 50.80(X-51)

Grüße aus von der Insel Usedom

Bitte nur untergreifen!

Additional Hints (No hints available.)