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Kapelle Otze Traditional Cache

This cache has been archived.

Butz: Tja, das war's dann...
Meine Verbindung nach Otze gibt es nicht mehr, damit kann ich die Dose auch nicht mehr betreuen.
Es darf aber gern weiterhin geloggt werden, die Dose ist noch da.
Butz

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Hidden : 11/18/2006
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Nördlich von Burgdorf, auf dem Weg nach Celle, liegt der Ortsteil Otze. Archäologen gehen davon aus, dass die Gegend des heutigen Ortes Otze schon 2000 v. Chr. besiedelt war, was durch Funde auch belegt ist. Somit ist Otze sicherlich der älteste der neun Burgdorfer Ortsteile.

„Nach vorsichtigen Schätzungen kann man davon ausgehen, dass der heutige Ortskern bereits um 1000 n. Chr. an seiner jetzigen Stelle gestanden hat“, schreibt der Otzer Chronist Herbert Kopmann. Urkundlich erwähnt wird Otze erstmalig 1321 in einem Güterverzeichnis des St. Michaelisklosters in Hildesheim. Es ist nicht sicher, ob Otze von „Odin“ oder von „Otto“ abgeleitet ist. Im 30-jährigen Krieg blieb Otze zwar von direkten Kampfhandlungen verschont, dennoch verarmten die Höfe und Todesfälle häuften sich. Aus dieser Zeit sind viele Veränderungen der Familiennamen auf den Höfen überliefert.

Otze gehörte im Mittelalter zu den neun Freibauerndörfern der „Grafschaft über dem Moore“ um Burgwedel, denen unter dem Schutz und der Aufsicht des Landesherrn eine Sondergerichtsbarkeit, das Freiengericht, zugestanden worden war. Verhandelt bzw. gerichtet wurden ausschließlich kleinere Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle, Weidevergehen u.ä.. Das Freiengericht tagte in der Regel zweimal im Jahr reihum in den einzelnen Dörfern, in Otze letztmalig am 10. September 1661. Die freien Männer der beteiligten Dörfer waren verpflichtet, zum Gerichtstag zu erscheinen. In Otze zählten zu den Freien 20 Halbhöfner, wie der Otzer Chronist Kopmann berichtet. Bauern, die ihren Hof ganz oder zum Teil von ihrem Grundherrn als Lehen bewirtschafteten, durften nicht teilnehmen. Die Gerichtsstätte befand sich in Otze auf dem Lindenbrink. Die mächtige Linde, die den Platz beherrschte, wurde im Laufe der Zeit durch drei Eichen ersetzt. Der Löwe als Zeichen des Freiengerichts sowie die in der Otzer Kapelle gemalten Apostel- und Weihenkreuze wurden 1957 Teil des Otzer Wappens.

Die Kapelle wurde um 1350 erbaut und gilt in Fachkreisen als bemerkenswertes Kunstdenkmal. Der ältere östliche Teil des Backsteingebäudes (Altarraum) ist im gotischen Stil errichtet. Aus der Beschriftung der eigens für Otze im Jahre 1461 gegossenen Glocke geht hervor, dass die Kirche um diese Zeit vergrößert wurde und auch einen hölzernen Glockenturm bekam. Die bauliche Erweiterung ist deutlich in dem unterschiedlichen Bauwerk zu erkennen. Die jüngeren Steine sind brüchiger und die Fenster haben einen flachen Bogen. An der Nordseite befindet sich eine schwere alte Eichentür.

 

Im Inneren der Kapelle sind eine mit Malereien und Schnitzwerken reich  verzierte Holzdecke, ein geschnitzter spätgotischer Flügelaltar und gemalte Apostel- bzw. Weihenkreuze an den Wänden zu bewundern. Im mittleren Raumabschnitt sind an den Enden der Deckenbretter Köpfe von Menschen und Tieren sowie Zeichen als Sinnbilder dargestellt. Drei alte Gedenktafeln mit Totenkrone für verstorbene Kinder sind gegenwärtig noch an der Westseite zu sehen, die anderen wurden dem Bormann-Museum in Celle übergeben.



Additional Hints (Decrypt)

Xavr avrqre - trg ba lbhe xarrf. ARHRF FCBVYREOVYQ natrshrtg. Pnpur anpu qrz Ybttra ovggr jvrqre thg gneara.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)