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Ein Ort Namens Seckendorff bei Cadolzburg (Burg Seckendorff) in Franken gab diesem alten fränkischen Adelsgeschlecht seinen Namen. Erstmal wurde das Geschlecht am 1. Mai 1254 urkundlich erwähnt. Das Geschlecht gehörte der fränkischen Reichsritterschaft, Kanton Steigerwald an.
Wappen derer von Seckendorff
Von insgesamt 13 Linien der Familie ist die Linie Aberdar für das Palais in Erlangen die Bedeutendste. Diese Linie wurde maßgeblich geprägt durch den kaiserlichen Rittmeister Christoph Sigmund von Seckendorff, Gutsherr auf Sugenheim, Obernzenn und unter anderem Ritterhauptmann des Ritterkantons Steigerwald der fränkischen Ritterschaft.
Die gesamte Familie bereicherte den Osten, Südosten und Süden Deutschlands mit zahlreichen Besitzungen. Mit dem Bau des Seckendorffschen Palais 1722 durch den Ritterhauptmann von Seckendorf kam ein weiteres prächtiges Gebäude hinzu. Archtitektonisch handelt es sich um ein Eckhaus, bestehend aus einem Quadererdgeschoss mit Ecklisenen sowie einem Walmdach mit übergiebelten Dachfenstern. Aktuell befindet sich im Erdgeschoss eine Bank, ein Feinkostladen und ein Bäcker sowie oberhalb Wohnungen.

Das Bekleidungshaus Doeller, welches ebenfalls noch hier ansässig ist, wurde im März 1898 von Textilkaufmann Ludwig Doeller und seiner Frau Emma im ehemaligen Palais als Textilwarenspezialhaus eröffnet. Bis heute konnte das Bekleidungshaus der Fluktuation der umliegenden Läden in die zentrale Fußgängerzone trotzen und sich neben Läden wie Greiner, Mengin, Palm & Enke usw. am Markt behaupten.
Stift mitbringen 
Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Seckendorffsches_Palais http://stadtarchiv-erlangen.iserver-online2.de/rech.FAU?sid=92371C4E3&dm=1&auft=0