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Der spukende Trommler aus Dömitz Mystery Cache

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Wendlander: ...und weg...

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Hidden : 6/6/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dannenberg und Dömitz waren einmal (oder sind immer noch?) unterirdisch miteinander verbunden...

Die oben angegebenen Koordinaten sind symbolisch und müssen nicht aufgesucht werden!

Eine Sage aus dem Mecklenburgischen erzählt:


Etwa zwei Meilen von Dömitz, jenseits der Elbe, liegt das hannoversche Städtchen Dannenberg, der Hauptort einer alten Grafschaft, die 1303 durch Kauf an Lüneburg kam. Zur Zeit nun, als den Grafen von Dannenberg auch Dömitz gehörte, waren beide Festungen durch einen unterirdischen Gang, unter der Elbe hindurch, miteinander verbunden, dessen Zweck wohl war, der Besatzung Hilfstruppen und Lebensmittel zuzuführen, wenn einmal die eine oder die andere Festung hartnäckig und lange belagert werden sollte. Nur wenige haben sich später durch diesen Gang begeben. Gewöhnlich war die Luft darin dumpf und unerträglich, und man sah sich alsbald genötigt, den Rückweg anzutreten.

Der letzte Wanderer dieses Weges war ein Trommelschläger der Dömitzer Besatzung (zur Zeit, als Herzog Carl Leopold dort residierte), der wegen eines Vergehens gegen seinen Vorgesetzten in einen dumpfen Kerker geworfen wurde. Es gelang ihm, aus demselben zu entkommen. Aber kaum war er am jenseitigen Ufer der Elbe angekommen, da packten ihn auch schon seine Verfolger. Er wurde zurückgebracht, in ein noch festeres Gewahrsam geworfen und endlich verurteilt, sich zur Strafe für sein Entlaufen trommelnd durch den unterirdischen Gang nach Dannenberg zu begeben. Wohl bat er flehentlich, ihm doch diesen Gang zu erlassen, aber vergebens.

Zur festgesetzten Stunde trat der Trommelschläger im vollen Paradeanzuge, der auch zugleich sein Totengewand werden sollte, den Marsch an. Wacker schritt er vorwärts, so dass seine Freunde, die ihn zu Kahn auf der Elbe und dann zu Fuß auf der Oberfläche der Erde begleiteten, kaum so schnell dem dumpfen Klange der Trommel folgen konnten. Bald war die Hälfte des Weges zurückgelegt. Immer weiter ging es, man war nur noch eine halbe Stunde von Dannenberg entfernt. Aber ach! Als man den Soldaten schon für gerettet hielt und vor Freude jauchzte, da hielt er plötzlich zu trommeln inne und wurde nicht wieder gehört.

In Dannenberg, wo es inzwischen bekannt geworden war, dass der Trommelschläger der Stadt schon auf eine halbe Stunde nahe sei, war alles auf den Beinen, um ihn zu empfangen. Aber er kam nicht. Es wurde Abend, es wurde Mitternacht, und noch immer kam er nicht; er ist auch nie angekommen …
Nach dieser Zeit hat niemand wieder diesen unterirdischen Gang zu betreten gewagt. Der Trommelschläger ist der letzte gewesen. Sein Geist soll noch heute in dem Gange herumwandeln und will man ihn zuweilen noch dort unten trommeln hören.

Karl Bartsch. Sagen, Märchen und Gebräuche aus Mecklenburg

Soweit die Sage von der anderen Seite der Elbe.
Eure erste Aufgabe könnt ihr noch Zuhause erledigen: Findet den Ort an dem der Trommler verstummte. Eure Vermutungen könnt ihr auf Geochecker.com überprüfen. Heute ist dieser Platz leider immer zur 'fünften Jahreszeit' im Landkreis Lüchow-Dannenberg ein Lagerplatz der neuzeitlichen Schergen und Büttel, deshalb kann man ihn nicht betreten. Trotzdem werdet ihr dort in der Nähe zwei Objekte finden die mit Malereien verziert sind. Schaut euch diese Objekte einmal sehr genau an, zur Berechnung der nächsten Station müsst ihr einige Zahlen ermitteln:
- Wieviele Pferdeköpfe kann man sehen? Die Anzahl sei A.
- Auf welchem Objekt sind die Pferdeköpfe gemalt? Bei dem linken sei B=4, beim rechten sei B=7.
- Beide Objekte werden mit zweiteiligen Türen verschlossen. Die Anzahl der Türflügel sei C.
- Die Anzahl der Türflügel auf denen kein Haus zu sehen ist sei D.
Nun könnt ihr mit der Formel N53° 07.(B-A)*100, E011° 09.(B+D)*100+CD die Koordinaten für

Station 2 berechnen. Dieser Ort wurde von dem Trommler schon "unterquert" bevor er verstummte, ihr solltet euch also wieder etwas in Richtung Dömitz bewegt haben. Sucht hier nun einen schriftlichen Hinweis. Mit diesem Hinweis und der Referenzkoordinate N53°07.543, E011°11.399 könnt ihr die Position des

Finals berechnen. Er liegt nur etwas abseits von dem Weg den der Trommler unter der Erde nahm...

Sachdienliche Hinweise
Fiktiv: Die Eingänge des unterirdischen Ganges liegen in
Dannenberg bei N53°05.977, E011°05.874 und in
Dömitz bei N53°08.516, E011°14.776
Tatsächlich: Tips zur Lösung der ersten Aufgabe gibts bei der Suchmaschine eures Vertrauens und bei Wikipedia. Sinnvolle Suchbegriffe stehen in den Hints.

Dauer: 30 bis 120min, je nach Fortbewegungsmittel.
Zurückzulegende Entfernung: unter 10km, je nach Route zw. den Stationen.


Viel Spaß in der Dannenberger Umgebung!
Holger (Wendlander)

Sachdienlicher Hinweis:
Bei einigen, aber nicht allen meiner Mysterys kann es nötig sein daß eine Datei aus dem Internet heruntergeladen, geöffnet, verarbeitet oder angezeigt werden muß. Ob dieser Cache einer davon ist wirst du beim Lösen dieses Rätsels herausfinden... ;-)
Als Cache-Besitzer versichere ich, dass diese Datei sicher ist. Sie wurde weder von Groundspeak noch von einem Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft. Du lädst diese Datei auf Dein eigenes Risiko herunter.



*** Hinweis ***

Bitte spielt fair!
Verratene Koordinaten aus Internet-Datenbanken benutzen nur Spielverderber...

*** Allen ehrlichen Cachern wünsche ich viel Spaß! ***

Additional Hints (Decrypt)

Fhpuortevssr: Jrtchaxgcebwrxgvba, Xbbeqvangranofgnaq Jvxvcrqvn: Fpuevgggrzcb Svany: bora, avpug hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)