Jogi-Bear's Red Flint
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Owner:
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Jogi-Bear
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Released:
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Saturday, March 14, 2009
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Origin:
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Schleswig-Holstein, Germany
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Recently Spotted:
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Unknown Location
This is not collectible.
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Der "Red Flint" möchte einfach nur die ganze Welt bereisen. Lasst mich sehen wo er hinreist und postet bitte ein Foto.
The TB likes to travel all over the world. Please show me where the TB traveled and take a Picture.
Der Rote Feuerstein von Helgoland ist eine weltweite geologische Besonderheit. Während die bekannten Feuersteine des Festlands in der Regel grau bis schwarz gefärbt sind, ist der vor rund 88 Millionen Jahren im Mittelturon der Oberkreide im Bereich der Düne von Helgoland entstandene Flint in verschiedenen Farbvarianten rot gefärbt.
Der Feuerstein besteht aus dem sogenannten “Skelettopal” unendlich vieler Kleinstorganismen, die damals die Meere bevölkerten. Bei der Zersetzung der organischen Anteile dieser Tierchen wurde der “Skelettopal” löslich und damit beweglich, floss in Hohlräume und in Gehäuse von Seeigeln, Ammoniten und Muscheln, und härtete zu einer der stabilsten Erhaltungsformen von Gesteinen mit einer Mohshärte von 7,5 aus. Wie die Rotfärbung, hervorgerufen durch Anteile von Eisen³-Oxid, in die Feuersteinknollen gelangte, ist ein ungelöstes Rätsel.
Das Auffinden der Roten Flinte erfordert auch ein klein wenig Glück. Wegen der äußeren grau-weißen Färbung der Steine ist oftmals nur schwer auf die innere Färbung zu schließen. Erst nach einer vierzehntägigen Bearbeitung der Steine nach fünf Arbeitsgängen zeigt sich ihre wahre unvergleichliche Farbenpracht.
Während unsere Vorfahren den Roten Feuerstein von Helgoland zu Werkzeugen wie Steinbeilen, Schabern, Sicheln und Pfeilspitzen verarbeiteten, erlebt er heute seine Renaissance als Heil- und Schmuckstein. Aus den für Schmuck geeigneten und deshalb sehr selten zu findenden kleinen Roten Flinten wird mit einer Diamantsäge eine Scheibe gesägt und diese anschließend sorgfältig poliert. Es war Inger Ludwig, Besitzerin der “BUDE 31 ”, die als Erste die Idee hatte, den Roten Feuerstein von Helgoland zu Schmuck zu verarbeiten. Sie nutzt und interpretiert das Naturdesign der einzelnen Scheiben.
Quelle: http://www.bude31-helgoland.de
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