So, damit die Piraten mal etwas von der Welt sehen und sich auch andere Ozeane anschauen können habe ich sie mal mit nach Chile genommen.
Angekommen in Coquimbo ging es innerhalb von zwei Wochen in den Süden des Landes. Erster Stop war Temuco, in dessen Tal sich oft die Rauchwolken der holzbefeuerten Öfen der Stadt verfangen. Danach Villarrica, dessen gleichnamiger Vulkan immer noch am rauchen ist. Während wir dort waren ereignete sich eine Eruption des Calbuco Vulkans, etwa 300 km südlich. Trotzdem bekamen wir den Aschefall mit. Bevor es weiterging suchten wir noch den Nationalpark Huerquehue auf - wie aus einer anderen Zeit (für Fotos siehe Cachelog).
Ab nach Puerto Varas um einen Blick auf den Calbuco zu werfen, aber nichts zu sehen: zu viel Rauch und Wolken. Also weiter nach Chiloé. Sehr feucht, grün, mit Hügeln wie in Schottland. Auch eine kleine Pirateninsel, nämlich Mechuque, haben wir besucht, ohne Autos und nur etwa 200 Einwohner.
Danach segelten wir zurück nach Coquimbo, wo sich die Piraten nun etwas erholen dürfen, bevor die Reise weitergeht.