OPGEPASST! Dësen Cache maacht dir op aer eegen Responsabilitéit! Et ass op kee Fall ausgeschloss dass Leit do hausen, mir hunn ni een begéint, nodeems maer méi wei eng Kéier Mëttes do waren. Dofir rekommandéieren maer iech dësen Cache NET an der Nuecht ze maachen!
Loosst och w.e.g alles sou wei et ass an huelt näischt mat, sou dass déi aner Cacher och nach eppes vun der Location hunn.
ACHTUNG! Diesen Cache machen Sie auf eigene Verantwortung! Nach mehrmaligen Besuchen der Location sind wir nie auf mögliche Bewohner gestossen, diese sind jedoch nicht ausgeschlossen. Deshalb empfehlen wir Ihnen diesen Cache NICHT in der Nacht zu suchen!
Bitte lassen Sie alles an Ort und Stelle, so können die Ihnen folgenden Cacher sich ebenfalls an der Location bereichern.
ATTENTION! You will do this cache at your own risks! After visiting the location several times, we never met someone who might live there, but it is not excluded that somebody resides there. We recommand you to do this cache during daytime and NOT by night!
Please leave everything at its place so that following cacher can also enjoy the location.
ATTENTION! Vous faites ce cache à vos propres risques! Après avoir visité le site plusieurs fois, nous n‘avons jamais rencontré personne, mais il n'est pas exclu que quelqu‘un y réside. Il est recommandé de faire le cache pendant la journée et NON pendant la nuit!
S.v.p laissez tout comme vous l'avez trouvé, ainsi les cacheurs suivant auront aussi le plaisir de s'enrichir de cette enceinte.
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1964 öffnete das Hotel Beau Coin in Büderscheid seine Türen, es gehörte einem jungen Ehepaar. Sie hatten geerbt und wollten sich ihren Lebenstraum endlich erfüllen. Sogar mehrmals im Jahr wurde das Hotel von seinen Stammkunden besucht. Das Etablissement machte sich über die Grenzen des Landes hinaus einen guten Namen.
Die Frau betreute die Gäste des Hotels und kümmerte sich um die Kneipe, ihr Mann war für die Küche zuständig.
Eines Tages, bei stürmischem Wetter, schaute die Frau gedankenverloren zum Fenster hinaus und bemerkte eine kleine schwarze vermummte Gestalt die um das Hotel schlich. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken, denn das Hotel nahm zur dieser späten Stunde eigentlich keine Gäste mehr auf und eine späte Lieferung war ihr auch nicht bekannt.
Sie schaute von der Küche aus ins Bistro und sah dass dort niemand mehr saß ... Ein mulmiges Gefühl beschlich sie, hier wollte sie keine Sekunde länger alleine sein ...
Da sie wusste dass ihr Mann unten im Keller das Inventar überprüfen wollte beschloss sie ihn aufzusuchen.
Unten angelangt, findet sie ihren Mann vor wie er dabei ist den Weinkeller zu inspizieren.
Sie berichtete ihm von ihrer Beobachtung und ihr Mann beschloss sofort der Sache auf den Grund zu gehen. Die Flasche,die er in der Hand hielt, legte er sorgfältig hinten im Regal ab und ging zum Garagentor. Dieses befand sich unmittelbar in der Nähe des Weinkellers.
Mit einem Krachen öffnete er das Tor und starrte in die graue verregnete Landschaft hinaus. Ein Blitz durchzog die Nacht und eine kleine schwarze Gestalt nur wenige Meter vor dem Tor wurde sichtbar.
Was willst du fragte der Mann angespannt. Die kleine Gestalt antwortete nicht sondern hob nur den Kopf. Ein kleines verdrecktes Mädchen starrte das Ehepaar mit traurigen Augen an.
Sie nahmen das kleine Kind mit nach oben ins Bistro, der Mann versuchte mehr Informationen aus ihr rauszuholen, während die Frau in der Küche ein kleines Brötchen mit Erbeermarmelade zubereitete.
Nach mehreren Versuchen das Mädchen zum Reden zu bringen, sagte die Frau er solle das Mädchen nicht drängen und brachte dem Kind die Mahlzeit. Es verzehrte das Butterbrot mit großen Bissen. Sie stellte sich neben ihren Mann und sah mit einem wärmenden Blick auf die kleine Mary hinab. Man könnte fast glauben sie seien eine richtige Familie.
Einige Monate vergingen, das Ehepaar und Mary wuchsen zu einer kleinen Familie zusammen, die Stammkunden lernten sie zu lieben und spielten oft mit ihr, doch trotzdem blieb das kleine Mädchen zurückhaltend.
Einer der Stammkunden, der mehrmals im Jahr ein Zimmer reservierte, beschäftigte sich sehr viel mit Mary. Er bewohnt stets das Zimmer Nummer 8 und zeigte dem Mädchen gerne seine kleine Schmuckschatulle, mit gesammelten Ketten aus aller Welt.
Eines ihrer Lieblingsspiele war Räuber und Gendarm. Mal war Mary Räuber doch am liebsten war sie Gendarm. Dabei liefen Mary und der Stammkunde öfters durch das ganze Gebäude. Meist wurde der Bandit im zweiten Stock gefangen genommen und musste seine Fingerabdrücke auf einem vorgegebenem Stück Papier hinterlassen.
Doch an einigen Tagen sah man Mary fast nicht. Sie war den ganzen Tag in ihrem eigenen Reich und spielte mit ihrem Puppenhaus, manchmal sogar bis spät in die Nacht hinein. War alles ruhig im Hotel, hörte man nur die Schritte der Puppen.
Eines Tages passierte etwas Unerklärliches. Mary war wie vom Boden verschluckt. Das Ehepaar durchsuchte alle Räume des Hotels, doch das kleine Mädchen war nirgends zu finden. Anfangs dachten die Hotelbesitzer sie würde sich verstecken, doch als sie am Abend noch immer nicht aufgetaucht war, gerieten sie in Panik. Auch die Gäste des Hotels hatten Mary nicht gesehen. Der wohl einzige Zeuge befand sich in der Kneipe, hatte jedoch keine Augen und trotzdem sah er alles.
Die letzte Hoffnung des Ehepaares war ein älterer Herr, ihr einziger Nachbar. Sie suchten ihn unverzüglich auf.
Da sie kein Foto von Mary hatten, beschrieben sie das Mädchen bis ins kleinste Detail. Der Mann wirkte nachdenklich, forderte sie auf Platz zu nehmen und einen Moment zu warten. Er verließ den Raum und kehrte mit einem alten vergilbten Foto zurück. Sie konnten ihren Augen kaum trauen als sie Mary auf dem Foto wiedererkannten.
Aufgewühlt fragte das Paar den alten Mann wie er in den Besitz des Fotos gekommen sei. Der Mann erzählte ihnen, dass das Hotel früher ein Bauernhof war, der fast ganz durch Brandstiftung abbrannte. Er schilderte, dass er die frühere Bauernfamilie gut gekannt hat. Er fügte hinzu, dass das Bauernpaar den Flammen entkommen konnte, doch ihre Tochter Mary starb damals ,in der Scheune, im Inferno.
An einigen Tagen sucht Mary noch immer das Hotel auf, wenn es ganz still ist, hört man sie immer noch nach Hilfe rufen.
Bis heute weiß keiner wer damals Schuld an dem Feuer hatte und so sieht Mary jeden als Täter der nicht seine Fingerabdrücke an der entscheidenden Stelle hinterlassen hat.
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