Inzwischen bin ich vielfach im Zusammenhang mit dieser Serie auf den Heißbergfriedhof angesprochen worden, der in der Ruhen-in-Frieden-Serie noch fehlt. Grund für das Fehlen ist weniger Mangel an Lust, als vielmehr die Unmöglichkeit, in der Nähe des Friedhofs in Burtscheid noch ein einigermaßen attraktives Final zu finden.
So habe ich nun – um die Sache zum Abschluss zu bringen – halt ein Final gewählt, das etwas weiter weg ist. Damit findet die Serie endgültig ihren Abschluss. (Naja, vielleicht gibt es nochmal einen Bonus, wenn mich der Hafer sticht…
).
Der Heißbergfriedhof
Der Heißbergfriedhof ist nach dem jüdischen Friedhof der kleinste in dieser Serie betrachtete. Er ist 19.605 m² groß und steht in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz. Wikipedia weiß zum Heißbergfriedhof folgendes zu berichten: „Der Heißbergfriedhof in Burtscheid existiert seit 1862. Bereits am 23. Oktober 1851 wurde das Gelände am Heißberg zur Gründung eines neuen Stadtfriedhofs von der Gemeinde erworben und 1852 die Errichtung der Umfassungsmauer beschlossen, die durch das Bauunternehmen B. Klausener & Rhoen ausgeführt wurde. Der Heißbergfriedhof war der erste Gottesacker für beide Konfessionen, allerdings zunächst noch sauber getrennt: Links die Protestanten, rechts die Katholiken. In den Jahren 1878 und 1889 erfolgte je eine Erweiterung auf die heutige Größe von 1,96 ha. Die ältesten Grabstätten befinden sich im oberen Teil und 1937 wurden die letzten Reihengräber vergeben. Links hinter dem Eingangsportal liegt die Toten- und Trauerhalle. Der Torbau selbst war anfangs die Dienstwohnung des Friedhofsinspektors. Auf dem Heißbergfriedhof finden sich unter anderem die Grabstätten bedeutender Familien Burtscheids wie beispielsweise Erckens, Kirdorf, Klausener und Pastor, deren Angehörige die florierende Burtscheider Tuch- und Nadelindustrie, das Bauhandwerk aber auch die Politik maßgeblich mitbestimmt und mitgestaltet haben.“

Parken könnt ihr wie bei den meisten Friedhöfen direkt vor dem Eingang. Parken ist vielleicht hilfreich, denn wie schon erwähnt, habe ich kein vernünftiges Final in der Nähe finden können. Die Dose liegt daher etwas entfernt im Öcher Bösch, ist aber meines Erachtens noch gut zu Fuß zu erreichen. Dessen Koordinaten könnt ihr im Übrigen wie folgt berechnen:
Wie bei dieser Serie schon üblich, bilden wir erst mal die Summe aller gefundenen Werte A-M und nennen sie X. Das Ganze nutzen wir in folgender Formel:
N 50° (E+K+L) . (G-H-F+1)(I-C)(E-J), E 006° (A*X-J+K)/1000
(Inzwischen gibt es auch einen Bonus zu der Ruhen-in-Frieden-Reihe. Wenn ihr daran Interesse habt, solltet ihr euch das obige X gut notieren, denn das braucht ihr dazu.)
Happy Hunting!