Lost Place oder Museum ?
Wir locken euch zur Besichtigung in den Wald zwischen Hummelshain und Großeutersdorf. Die im Jahre 1620 erbaute Jagdanlage Rieseneck ist die einzige noch erhaltene Anlage dieser Art in Europa. Mauern, Laufgräben und unterirdische Gänge zur Beschleichung des Wildes zeugen davon, wie zur damaligen sehr wildreichen Zeit gejagt wurde.
Ein Besuch lohnt auf jeden Fall, kommt und schaut euch um. 
Die drei Kilometer westlich von Hummelshain gelegene Anlage erreicht man ausschließlich zu Fuss. Kommt bitte nicht auf die Idee, mit dem Auto in den Wald zu fahren. Nutzt den angegebenen Parkplatz! Der Weg zur Anlage ist eine schöne Wanderung.
Wenn ihr auf dem Parkplatz steht und in die Cache-Karte schaut, wird euch sicher ein Multi auffallen (GC3KXWP). Diesen könnt ihr gleich mit angehen, müsst aber etwas mehr Zeit einrechnen und das Listing vorher gelesen haben. 
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Die Jagdanlage Rieseneck ist ein Kulturdenkmal zur Jagdtechnik und -geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts. Ihre Entstehung verdankt sie der Jagdleidenschaft der Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg, welche das Gelände bis zum Ende des Ersten Weltkriegs benutzten.
Auf eurem Weg zur Jagdanlage kommt ihr am "Grünen Haus" und einem Blockhaus vorbei. Das Grüne Haus wurde 1727 errichtet und diente als Hauptgebäude der Unterbringung der Jagdgäste. Dem Wildwart und seinen Gehilfen diente ein Blockhaus, früher ein Wohn-Stallgebäude. Für die Unterbringung der Kutschen und Pferde wurde die Wagenremise mit Heuboden im Jahr 1717 errichtet.
Auch das Blasehaus war 1717 im Bereich der Pirschgänge erbaut worden. Dort hielt sich der Wildwart mit seinen Gehilfen auf, wenn die Wildfütterung durchgeführt wurde. Mit einem Hornsignal wurde das Wild über die Fütterung informiert - daher der Name "Blasehaus". Im Blasehaus wurde das Wildfutter gelagert. Die Mauern, welche beidseitig heranführen, dienten als Sichtschutz für die Jäger, welche dahinter unbemerkt zu den Pirschgängen gelangen konnten. In den Pirschgängen wurde dem Wild aufgelauert, um es zu beobachten und zumeist auch zu erlegen.
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Am Südrand des Areals befindet sich noch ein turmartiges Gebäude - der Herzogsstuhl. Dieses Gebäude entstand erst im 20. Jahrhundert als private Rückzugsmöglichkeit des Herzogs.
Die heute noch sichtbare Gestalt der steinernen Anlage entstand in der Zeit von 1712 bis 1735. In diesem Zeitraum fanden rege und systematische Baumaßnahmen an der Anlage statt. Nach 1830 verlor die Anlage ihre Bedeutung und begann zu verfallen. Der Verfall setzte sich auch im 20. Jahrhundert fort und wurde von Vandalismus beschleunigt. Ab 1954 gab es Bemühungen, die Substanz der Jagdanlage zu sichern. 1987 wurde im Kulturbund der DDR der Freundeskreis Rieseneck gegründet. Seither wird daran gearbeitet, die Gestalt von 1712/1727 wiederherzustellen. Gebäude der historischen Jagdanlage wurden instand gesetzt. Der Zustand des Geländes wurde verbessert.
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Viel Spaß wünschen euch
water&sun und der Vista-Freund
Quellen:
Paul Hentschels Artikel im https://www.outdooractive.com/de/
Und
Wikipedia auf https://de.wikipedia.org/wiki/Jagdanlage_Rieseneck
Fotos:
water&sun und der Vista-Freund
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Virtual Reward - 2017/2018
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between August 24, 2017 and August 24, 2018. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards on the Geocaching Blog.