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Schloss Haag - Virtual Reward Virtual Cache

Hidden : 01/01/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Eigentum der Familie Hoensbroech

 

Das im Wesentlichen aus dem 17. Jahrhundert stammende Schloss Haag gehört zu den bedeutendsten Wasserschlössern am Niederrhein.

Die am Rande der Stadt Geldern gelegene Burganlage tritt urkundlich zuerst 1353 auf. Sie befindet sich in der 12. Generation im Besitz der gräflichen Familie von und zu Hoensbroech, die am 29.Dezember 1618 im Besitz des Schlosses gelangte. Bei einem Fliegerangriff im Februar 1945 wurde das Herrenhaus mitsamt Kapelle bis auf die Reste der Umfassungsmauern zerstört.

Die dreiflügeligen Vorburgen und das sie umgebende malerische Land beherbergen heute einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, ein Restaurant und eine Golfsportanlage. Das im alten Wehrturm befindende Gästezimmer kann zum Übernachten gemietet werden.

 

Zur Geschichte von Schloss Haag

 

Nördlich von Geldern liegt malerisch in den Niersniederung eingebettet Schloss Haag, das seinen Namen einem Gehege, einer Einfriedung verdankt.1337 wird die Anlage zunächst noch als ,,Hof" bezeichnet, als sie erstmals im Besitz des Konrad von Issum genannt wird und ein Lehen des Grafen von Kleve war. Erst nach 1382 ist Haag fester Bestandteil des Gerichts Kapellen geworden, das der Graf von Geldern 1331 angekauft und dem Amt Geldern zugeordnet hatte. Noch 1353 sprechen die Quellen allein von zwei Höfen in gheen Hage, auf die Wilhelm von Boedberg zugunsten seines Bruders Johan verzichtete. Dessen Enkel - wiederum Johan genannt - gehörte in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu den führenden Köpfen der geldrischen Ritterschaft. 1433 konnte er das Erbmarschallamt des Herzogtums Geldern käuflich erwerben, das seitdem mit Schloss Haag verbunden blieb.

 

Alle Rechte bei Familie HoensbroechIn direkter Erbfolge sind als weitere Besitzer von Haus Haag Johan, Adrian, Cornelius, Adrian und Cornelius überliefert. Der zuletzt Genannte starb 1586 unverheiratet und Haag fiel am 16. Januar 1593 an seinen Bruder Arnold; dieser starb 1613. Erbansprüche machte Ulrich, Herr zu Hoensbroech geltend, der mit Johanna von Boedberg, einer Schwester von Cornelius und Arnold, verheiratet war. Durch Vertrag vom 29. Dezember 1618 konnte ihr Sohn, Adrian von Hoensbroech, Schloss Haag und das Amt des Erbmarschalls im Besitz nehmen. Seit dieser Zeit blieb Haag bis der Familie heute durch zwölf Generationen im Eigentum der Familie von und zu Hoensbroech. Gemessen an der Fluktuation der verschiedenen Besitzerfamilien auf anderen Häusern erscheint dies besonders bemerkenswert.

Wohl erst mit dem Erwerb des Erbmarschallamtes 1433 wurde Haag zu einem festen Haus ausgebaut, von dem allein die innere Vorburg aus dem 15. Jahrhundert erhalten ist. Üblicherweise wurde Haag als ,,Haus" bezeichnet, worunter die Quellen immer das befestigte Haus verstehen. Abgesehen von einem singulären Beleg für das Jahr 1461 wird Haag erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als ,,Schloss" bezeichnet, worunter die spätmittelalterlichen Quellen den Wehrbau verstanden, in dem man mit Schloss und Schlüssel Hab und Gut sowie Leib und Leben sicher unter Verschluss halten konnte.

1662-1664 wurde das Haupthaus unter Arnold Adrian mit zwei hofseitigen Risaliten neu errichtet. 1686 wurde die Ausrichtung der Anlage dahingehend geändert, dass in den Nordflügel eine aufwendige Tordurchfahrt eingefügt würde. 1852-1858 ließen Franz Egon von Hoensbroech und seine Frau Mathilde das Haupthaus durch den Kölner Baumeister Vincenz Statz neugotisch umgestalten. Optisch unglücklich erwies sich die Aufstockung des Hauses um ein Geschoss und die Hinzufügung eines Turmes in den Jahren 1876 und 1877. 1902 ließen Wilhelm und seine Frau Eleonora durch den Gelderner Baumeister Johann Elsemann eine neugotische Kapelle an das Haus anbauen. Beide Bauwerke wurden Anfang 1945 schwer beschädigt und später abgerissen. Erhalten sind heute allein die zwei Vorburgen des Schlosses. Die nördliche, äußere Vorburg (Unterhof) wurde 1688 erbaut. Die schlichten Gebäude dienen heute privaten Wohnzwecken.

Alle Rechte bei Familie HoensbroeckDer westliche Flügel zeigt auf der Hofseite einen 1964 erneuten Wehrgang und den älteren, quadratischen Torturm an der Südwestecke, der den ursprünglichen Zugang zur Burg bildete. Der Ostflügel besteht aus einem hohen Backsteinbau mit Treppengiebel und Treppenturm an der Südseite.

Vor der äußeren Vorburg führte eine Allee des 17. Jahrhunderts über einen Kilometer in den Wald. Wohl ebenfalls aus dieser Zeit stammt auch das Ostportal an der der inneren Vorburg, das in den Park und auf die weit in die Landschaft hineinreichende Allee in Richtung Osten führt.

Durch die Niersbegradigung in den 1950-er Jahren wurde das Landschaftsbild um Schloss Haag tiefgreifend verändert. Seitdem sind die Gräben um die innere Vorburg verlandet und in der äußeren Vorburg muss das Wasser gepumpt werden. Seit 1996 bildet Schloss Haag den Mittelpunkt eines neuen Golfplatzes; diese Anlage führte zu einer neuerlichen Umgestaltung der umliegenden Landschaft.

 

Baugeschichte

 

Anf. 14. Jahrh. ist das Schloss Haag als geldrisches Lehen bekannt. Ursprünglich bestand es aus 2 Höfen, von denen der eine später zur Vorburg wurde.

1478 gilt das Schloss bei der Belagerung Gelderns durch den Marschall Adolf von Nassau bereits als stark befestigt.

1579 sind gegen den Willen des Besitzers statische Soldaten einquartiert.

1584 wird von ihnen das Schloss geplündert, das Dach abgerissen und der Vorhof niedergebrannt.

1587 werden die Festungswerke (Erdwälle) des Kastells Haag auf Bitten der Stadt

Geldern und mit Einverständnis der Besitzer von Boedberg vom Herzog von Parma geschleift, da seine Besatzung und übles Gesindel von dort aus, gut geschützt, Raub und Plünderzüge in der ganzen Umgebung unternahmen.Rechte bei Familie Hoensbroech

Anf. 17. Jahrh. ist das Schloss fast gänzlich verwüstet.

1662 entschließt man sich zum Neubau eines Schlosses.

1680 wird die Vorburg restauriert.

1686 wird das mittlere Tor errichtet.

1688 werden der Unterhof und die Pächterwohnungen neu aufgebaut.

Im 17. Jahrh. wurde aus einer wehrhaften Burganlage allmählich der Wohnsitz

eines adligen Gutsbesitzers.

1785 vergrößert man die Pächterwohnungen durch Anbauten.

1850/56 werden der Park und die Alleen angelegt.

1876/77 baut der Baumeister Vincenz Statz das Schloss im Stil der Zeit

(Neugotik) um. Hierbei wird das zweistöckige Gebäude um einen Stock erhöht. Anstelle der alten Freitreppe kam eine Auffahrt.

1902 wird zwischen dem Hause und dem Treppenturm eine Kapelle errichtet.

1945 das Schloss wird von den Alliierten bombardiert.

1967 wird der Schutt der Ruine in den Gräben verfüllt und der Wehrgang restauriert.

1990 Ideenentwicklung und Einleitung des Genehmigungsverfahrens zum Bau eines Golfplatzes rund um Schloss Haag durch den Eigentümer Wolter Graf zu Hoensbroech.

1997 21. Juni, Eröffnung des Golfplatzes und aller 18 Bahnen.

 

 

Hoher Besuch auf dem Haag

 

1695 nahm der General-Gouverneur der Niederlande Kurfürst Maximilian von

Bayern auf dem Schlosse Aufenthalt.

1804 am 12. September kommt Napoleon in Begleitung seines Stiefsohnes Eugen

Beauharnais und verschiedenen Generälen zum Haag.

1814 am 5. Juli besucht Zar Alexander I. das Schloss.

Der Kronprinz von Preußen, der spätere König Friedrich Wilhelm IV., ist am

14. Juli auf dem Schloss Haag.

1855 besucht am 13. Juni der Prinz von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm I., Schloss Haag.

1863 kommt Kaiser Wilhelm I. anlässlich der 150 jährigen Einverleibung Gelderns an Preußen auch nach Schloss Haag.

1913 ist Kaiser Wilhelm II. Gast auf Schloss Haag.

 


Der Grabstein

In der Durchfahrt an der westlichen Mauer ist ein großer Grabstein aus Namurer Blaustein eingelassen. Der Grabstein lag zuerst in der Kapelle „op Slavante“, wurde nach Haus Oost und von dort nach Schloss Hoensbroech in der niederländischen Provinz Limburg gebracht; von dort gelangte er erst 1935 nach Schloss Haag.

Er zeigt das Wappen des Antonius Baron von Hoensbroech und das seiner Frau Anna Maria von Berge genannt Trips.
Logbedingungen
Die Zufahrt zu den Parkplatzkoordinaten ist von der Kapellener Straße über Bartelter Weg/Schloss Haag erlaubt für alle Besucher von Schloss Haag - dazu zählen auch wir Geocacher cool, Restaurant Gäste sowie natürlich für alle Golfspieler!
Der Geocache sowie die Zufahrt bis zum Parkplatz ist mit den Besitzern abgesprochen und genehmigt!
Um den Cache loggen zu dürfen, geht nur über den Referenzpunkt bei N 51° 32.118 E 006° 19.272 Richtung Grabstein.
Auf dem Weg dort hin haltet bei N 51° 32.118' E 6° 19.235' an um in Richtung Norden die Mammutbäume zu zählen.
Weiter geht es zum Grabstein bei N 51° 32.109' E 6° 19.183'
Auf dem Stein befinden sich rechts und links des Wappenbildes zwei Leisten mit je acht Wappen, der Stein selbst wird von zwei weiteren Leisten mit nochmals je acht Wappen begleitet.

  • Zählt alle Mammutbäume in nördliche Richtung.
    Der Buchstabenwert der Anzahl ist XX

 

  • Findet die 4 stellige Jahreszahl mittig im Text.
    Diese Zahl ist YYYY

  • Beschreibt oder skizziert, wo sich das Wappen der Familie von Hoensbroech auf dem Grabstein befindet.

  • Schickt eine Email mit Eurem Cachernamen im Betreff an

    XXYYYYSchlossHaag@gmail.com

    vergesst nicht die Beschreibung mit zu schicken und ihr bekommt die Logfreigabe.

 

  • Für einen gültigen Log macht ein Foto mit Eurem Cachernamen auf Papier, in die Hand oder ins Handy geschrieben, wo im Hintergrund Schloss Haag zu sehen ist.

    Dieses Foto hängt ihr an euren Log - bitte nicht uns zuschicken!

    Wem das zu viel Aufwand ist der darf gerne -freiwillig- sein schönstes Lächeln zusammen mit Schloss Haag im Hintergrund präsentieren cool

Nach dem Virtual lohnt auf jeden Fall der Besuch im dort ansässigen Restaurant "Kloibers".
Bei schönem Wetter kann man im Schlossinnenhof sitzen, sonst natürlich in den alten Gemäuern von Schloß Haag und das mit einem kulinarischen Verwöhnprogramm oder saisonalen Besonderheiten in sehr gemütlicher Atmosphäre.

 

Virtual Reward - 2017/2018

Dieser virtuelle Cache ist Teil einer begrenzten Freigabe von Virtuals, die zwischen dem 24. August 2017 und dem 24. August 2018 erstellt wurde. Nur 4.000 Cache-Besitzer erhielten die Gelegenheit, einen virtuellen Cache zu verstecken. Erfahre mehr über Virtual Rewards auf Geocaching Blog.

Virtual Reward - 2017/2018

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between August 24, 2017 and August 24, 2018. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards on the Geocaching Blog.

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