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Routinekontrolle - Aftermath Mystery Cache

This cache has been archived.

Maxwell-Smart: Da das Listing seit längerem deaktiviert ist oder es seit längerem keinen Cache zu finden gibt, hier eine erbetene Wartung oder Problembehebung nicht vorgenommen oder auf eine Reviewernote nicht geantwortet wurde, archiviere ich diesen Cache.

Wenn Du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst Du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen. Andernfalls sammele bitte eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder ein.

Mangels Wartung archivierte Listings werden nicht mehr aus dem Archiv geholt.

Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 6/10/2019
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Freitag, 11.3.1977 01:06, AKW Tschernobyl


Als erster Schritt soll die Leistung des Reaktors von ihrem Nennwert 3200 MW auf 100 MW reduziert werden 15:35 Etwa 50 Prozent Reaktorleistung wurde erreicht. Eine Turbine wurde abgeschalltet. Inzwischen wurde aufgrund erhöhter Stromnachfrage die Leistungabsenkung bei 1600 MW unterbrochen. 23:10 Nachdem der Strombedarf gedeckt war, wurde mit dem weiteren Abfahren des Reaktors begonnen. Ziel war es, 25 Prozent der Nennleistung zu erreichen Samstag, 12.3.1977 00:00 Eine neue Schichtmannschaft übernahm den Reaktor 00:28 Durch einer Bedienfehler sank die Leistung weiter bis auf nur noch etwa 30 MW, rund 1 Prozent der Nennleistung 01:23:04 Der eigentliche Test begann durch Schliessen der Turbinenschnellschlussventile. Dadurch wurde die Wärmeabfuhr aus dem Reaktor unterbrochen, sodass die Temperatur des Kühlmittels nun anstieg. Es kam zu einem Leistungsanstieg. 01:23:40 Es wurde Notabschaltung des Reaktors ausgelöst. Durch Leistungsexkursion erhitzten sich Kühlwasser, Graphit, Steuerstäbe und Brennstäbe enorm. Reaktorkern hat explodiert. Außerdem zerstörte die Explosion das Dach des Reaktorgebäudes, sodass der Reaktorkern nun nicht mehr eingeschlossen war und direkte Verbindung zur Atmosphäre hatte. Der glühende Graphit im Reaktorkern fing sofort Feuer. Insgesamt verbrannten während der folgenden zehn Tage 250 Tonnen Graphit. Große Mengen an radioaktiver Materie wurden durch die Explosionen und den anschließenden Brand des Graphits in die Umwelt freigesetzt, wobei die hohen Temperaturen des Graphitbrandes für eine Freisetzung in große Höhen sorgten. Insbesondere die leicht flüchtigen Isotope 131 Iod und 137 Cesium bildeten gefährliche Aerosole, die in einer radioaktiven Wolke teilweise hunderte oder gar tausende Kilometer weit getragen wurden, bevor sie der Regen aus der Atmosphäre wusch. Radioaktive Stoffe mit höherem Siedepunkt wurden hingegen vor allem in Form von Staubpartikeln freigesetzt, die sich in der Nähe des Reaktors niederschlugen.

Ein paar Jahre später war Henke immer noch der Kompanie Sassnitz Dwasieden zugeordnet, jedoch hatte sich die Situation rasant geändert. 1977 war das Jahr, als der Reaktor des Atomkraftwerkes in Tschernobyl explodierte. In ganz Europa haben sich die Prioritäten geändert. Wir konzentrieren uns hier auf die Situation auf der Insel Rügen.


Eine radioaktive Wolke, die Isotopen Cesium und Iod tragend, wanderte in zwei Tagen auch hierher. Die am schlimmsten betroffenen Gebiete waren Wittow, Putbus, Mönchgut und Westrügen und wie in der Ukraine wurde auch hier alles verschwiegen und unter den Teppich gekehrt. Die ersten Auffälligkeiten wurden aus dem AKW Lubmin gemeldet, wo erhöhte Radioaktivität verzeichnet wurde.

Nach ein paar Wochen war das ganze Gebiet Vorpommern dezimiert, ausgesiedelt und kontaminiert. Es gab Stellen wo es nicht so intensiv war, aber auch Orte an denen die radioaktive Belastung ähnlich hoch war als sei man 200 Meter vom offenen Reaktor entfernt. Sassnitz ist dabei noch relativ verschont geblieben.

Das Leben in der Basis Dwasieden lief ziemlich normal (den Umständen entsprechend), denn die Versorgung für die Ostsee musste funktionieren. Das Personal wechselte hier etwa alle 6-8 Monate, einige blieben aber freiwillig deutlich länger, so wie auch Henke. Die Aufgabe war hauptsächlich die Überwachung der verlassenen Gebäuden um sie vor Vandalen und das Vermögen vor Dieben der Bevölkerung zu schützen. Alle hofften insgeheim, dass Vorpommern bald wieder angesiedelt werden kann, aber viele Gebäuden waren aber schon verfallen, nur einige wenige waren noch erhalten. Aus Dwasieden fuhren unregelmäßig Truppen von Soldaten aus um die Strahlung zu messen und die Objekte zu kontrollieren. Die letzte Kontrolle war gestern. Henke hatte gerade den Bericht für den Korporal fertiggestellt.

„Das wird sowieso keiner lesen und es landet wieder im Archiv wie die anderen“ murmelte er zu sich. Henke hatte seinen Bericht in die Ablage des Korporals gelegt und nahm gleich den neuen Bericht über die Antennen an sich. Er war voll von vielen technischen Informationen, aber eine war besonders interessant. Sie zeigte die Distanz zwischen den Antennen und dem Stabsgebäude in dem er saß. Eine Antenne war 11501m entfernt, die andere 7636m. Wozu stand das aber in dem Bericht? Natürlich wurden da auch weitere Informationen wie Polarisation, Kanal, Frequenz, Leistung und theoretische Maximalreichweite aufgelistet:


towerAls er mit dem Lesen fertig war, legte er den Bericht auf den Tisch und trank einen Schluck aus der Tasse, es war schon die sechste heute.


Ein paar Tage später saß Henke in seinem Büro als auf einmal ins Büro sein Adjutant stürzte .

"Sir, wir haben gerade ein Funksignal entdeckt, es gehört aber nicht zu uns" meldete er

"Wissen Sie, wer das ist" fragte Henke. Die ganze Insel ist doch Sperrzone.

"Nein, wir wissen es noch nicht, wir verstehen kein Wort. Wir versuchen uns mit ihnen in Verbindung zu setzen, aber ohne Erfolg"

"Woher kommt es genau?"

"Das wissen wir auch noch nicht, wir wollen sie mithilfe unserer neuen Antennen lokalisieren. Wir können nur sagen, dass die Stelle, woher das Signal kommt auf der maximalen Reichweite der beiden Antennen liegt.

Henke hat den Adjutant überrascht angeguckt.

"Na dann wissen Sie ganz genau, woher kommt das Signal?!" schrie er auf

Er sprang hoch und begab sich zu seinem Dienstwagen. Unterwegs hat er angefangen die Befehle zu verteilen...





Vielen Dank für das Testen geht an Schnüffelnase Tom. Ich bedanke ich mich auch bei DinahmiteHH für Sprachkorrektur.
Dies ist eine alternative Geschichte. Fakten können sich mit der Realität unterscheiden.



Additional Hints (Decrypt)

SA: thpxg vzzre anpu qrz Jnffrefgnaq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)