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DER MITTELPUNKT ÖSTERREICHS
Bad Aussee ist der Mittelpunkt Österreichs und Zentrum des Steirischen Salzkammergutes. Kennzeichnend für den geometrischen Schwerpunkt der Republik, steht der Mittelpunktstein im Bad Ausseer Kurpark.
GESCHICHTE
„Die Große Österreich Illustrierte "veranstaltete im Jahre 1949 ein Preisausschreiben, das die Teilnehmer dazu aufforderte, den Mittelpunkt Österreichs zu ermitteln. Die Einwohner von Bad Aussee gaben nach mechanischer Ermittlung des Schwerpunkts an, dass sie im Mittelpunkt Österreichs lebten. Ein Gutachten der Wiener Universität bestätigte diese Behauptungen. Am 24. September 1949 fanden die offiziellen Feierlichkeiten statt. Als bleibendes Denkmal wurde 1989 im Kurpark der Mittelpunktstein feierlich enthüllt. Der fortan den Mittelpunkt mehr ins Bewusstsein rücken soll [1]. In weiterer Folge strebte die Stadtgemeinde auch den markenrechtlichen Schutz einer Wortbildmarke beim Österreichischen Patentamt an und erreicht im September 1991 deren Registrierung [2]. Die Marke „Mittelpunkt Österreichs“ ist inzwischen gesetzlich geschützt [3].
BERECHNUNGSMETHODEN
Man kann den Mittelpunkt eines Landes nach unterschiedlichen Methoden festlegen. Es gibt keine wissenschaftliche, von Behörden autorisierte Definition. Die Angabe geographischer Mittelpunkte ist somit eher eine Spielerei. Das lässt viel Raum für unterschiedliche Berechnungen, die zum Teil bemerkenswert voneinander abweichen [4].
Hier einige unterschiedliche Methoden zur Festlegung:
- Rechnerische Ermittlung eines zweidimensionalen Landkartenmodells des Landes.
- Mechanische Bestimmung durch Ausbalancieren einer ausgeschnittenen Landkarte oder durch Befestigung dieser an zwei Aufhängepunkten und Ermittlung des Schnittpunkts der zwei sich ergebenden Schwerelinien.
- Berechnung der arithmetischen Mittelwerte der Längengrade des westlichsten und östlichsten Punkts, sowie der Breitengrade des südlichsten und nördlichsten Punkts eines Gebietes. Dieser Mittelpunkt entspricht dem Schnittpunkt der beiden Diagonalen eines Rechtecks, welches das Gebiet umschließt.
Das ist in der Nähe des Königsberger Horn im Gemeindegebiet Sankt Gilgen.
- Die Ermittlung jenes Orts, welcher sich am weitesten von jedem Punkt der Landesgrenze entfernt im Landesinneren befindet, dem Pol der Unzugänglichkeit.
Das ist am Eingang des Gesäuses, im Gemeindegebiet Admont.
- 2005: Computerunterstützte Ermittlung mithilfe von Grenzdateien. 2019 wurden dazu erstmals grundstücksgenaue Quelldaten des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen verwendet.
Aufgrund dieser Berechnung befindet sich der Schwerpunkt auf einem Berghang im Gemeindegebiet Stainach-Pürgg [1].
ALLE 3 STATIONEN FINDEST DU IM BAD AUSSEER KURPARK
STATION 1:
DER MITTELPUNKTSTEIN:
Der Gedenkstein aus heimischem Fludergraben-Marmor stammt vom Bildhauer Erich Laufer [5]. Auf diesem Monument wurde eine Bronzescheibe angebracht, die den Mittelpunkt symbolisieren soll. Dieses Metallstück wird in Anlehnung an den gleichnamigen Stein aus der Antike „Omphalos“ (griech. für Nabel) genannt [1]. Der Schriftzug darüber ist Fraktur und geht auf das Ausseer Gemeindesiegel zurück [2]. An seinem Sockel ist eine Tafel mit folgender Inschrift: „Aus einem Stein bin ich Mittelpunkt Österreichs jetzt und für alle Zeit“.
Nimm den letzten Buchstaben aus dem Schriftzug über der Bronzescheibe und lege ihn gemäß A=1, B=2, usw. in eine Zahl um und nenne diese Zahl A.
STATION 2:
DIE MITTELPUNKTBRÜCKE:
2005 wurde diese ringförmige Brücke aus Anlass der steirischen Landesausstellung: „Narren und Visionäre – mit einer Prise Salz“ eröffnet. Bei der Eröffnung war das absonderliche Bauwerk bei den Ausseern sowie den Gästen umstritten. Man sollte sich vielleicht die Frage stellen, ob die Erbauer Narren oder Visionäre waren. Die Brücke hat einen Durchmesser von 27 Metern [3]. Somit weiß auch der Mann im Mond wo die Mitte von Österreich ist.
B = Wie viele Uferbereiche verbindet diese Brücke?
STATION 3:
DAS ERZHERZOG-JOHANN-DENKMAL:
Erzherzog Johann ist die Identifikationsfigur der Steirer. Er galt als Modernisierer, Reformer und Förderer. Das Denkmal stammt aus 1856. Hans Weissenberger hat das Standbild entworfen, das vermutlich in den Salmschen Eisenwerken in Blansko (Mähren) gegossen wurde. Es zeigt den Erzherzog als Jäger, mit Flinte, Fernglas und ernstem Blick. Um 1860 stand die Statue in Salzburg im Park des Eisenbahningenieurs Karl Freiherr von Schwarz, der 1876/77 die Salzkammergutbahn errichtete. Erzherzog Johann war ein großer Förderer dieser Bahn und man vermutet, der Ingenieur war ihm besonders verpflichtet. Die Erben des Freiherrn hinterließen das Standbild der Stadtgemeinde Bad Aussee. 1935 wurde es von Salzburg nach Aussee gebracht. Die Statue steht unter Denkmalschutz. [6]
C = Wie viele Knöpfe sind an der Jagdhose des „Steirischen Prinzen“ zu sehen?
FINAL LOCATION - DEN CACHEBEHÄLTER FINDEST DU BEI:
N 47° BC.A41
E 013° 4C.9CC

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QUELLE:
[1] Wikipedia. Mittelpunkt Österreichs. Abgerufen 24.Februar 2020, von https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelpunkt_Österreichs
[2] Infotafel Mittelpunktstein: K+S Werbeagentur Bad Aussee
[3] Stadtgemeinde Bad Aussee. Mittelpunktstein. Abgerufen 24. Februar 2020, von https://www.badaussee.at/sites/default/files/galerie-31-10-14/25MITTELPUNKTSTEIN.pdf
[4] Wikipedia. Liste geographischer Mittelpunkte. Abgerufen 24.Februar 2020, von https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_geographischer_Mittelpunkte
[5] Heinz Haim-Dabatschek. (o. J). Kurzer Führer durch den Markt Bad Aussee. Alpenpost.
[6] Das Magazin der Stadtgemeinde Bad Aussee: Auf Erzherzog Johanns Spuren in Bad Aussee wandeln, in: Ausseer (Sonderausgabe Mai 2019), S. 5.
[7] BILD: Abgerufen 31.07.2020, von https://www.uibk.ac.at/geometrie-vermessung/
[8] BILDER vom Banner: Abgerufen 24.10.2020, von https://www.dieweltenbummler.de/geografisches/geografische-mittelpunkte/