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16.04 ab Grevesmühlen - Hof Reppenhagen Traditional Cache

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Hidden : 9/25/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wir wollen mit dieser Cacheserie an den "Klützer Kaffeebrenner" erinnern. Nach fast 100jährigem Eisenbahnbetrieb wurde diese  traditionsreiche Strecke im Jahr 2005 stillgelegt und zurückgebaut. Die Trasse ist aber noch komplett erhalten.
Diese Serie führt euch, innerhalb einer Kriminalgeschichte , zu allen Haltepunkten dieser Strecke. Für Eisenbahninteressierte gibt es am Ende des Listings noch einige Infos zur jeweiligen Station.
An den Stationen findet Ihr auch Hinweise die Ihr zum lösen des Serien-Finals benötigt. Dazu braucht Ihr nicht die gesamte Strecke von 15,3 km ablaufen, obwohl das nach wie vor möglich ist und durchaus seinen Reiz hat. Die Stationen sind alle einzeln logbar und per Auto oder Fahrrad über Straßen erreichbar. High-Heels oder Flip-Flops könnten an einigen Stationen Probleme verursachen!


...und bitte einen Stift mitbringen

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16.04 ab Grevesmühlen Teil 4
frei nach einem Roman von Agatha Christie

Paul Prestow ist Streckenläufer, der ideale Streckenläufer. Durch seine, zu seinem Glück, viel zu kurz geratenen Beine, fliegt er nahezu ohne Mühe in unglaublicher Schnelligkeit über die 60 cm zwischen den Eichenholzschwellen ohne auch nur einmal in den Schotter treten zu müssen. Es gibt hier weit und breit niemanden, der es da mit Paule, wie ihn alle rufen, aufnehmen könnte.

Einladung

Heute, am Dienstag, läuft er Schiene 783, den Kaffeebrenner. Paule kontrolliert den Gleisoberbau, die Fixierung der Schienen an den unzähligen Schwellen, die die Last der Züge in den Unterbau übertragen müssen. Mit geübtem Blick hat er natürlich immer auch ein Auge auf die Einhaltung der Spurweite von 1435 mm.

Die Strecke ist, dank Paule, ganz gut in Schuss. Manchmal finden sich ein paar lose Schwellerschrauben, die er dann gleich selbst nachzieht. Größere Schäden, wie Signal- oder Weichenbeschädigungen, sind eher die Ausnahme. Die markiert Paule dann immer mit etwas gelber Farbe und schreibt sich Schaden und genaue Position dann ganz akribisch in das Notizbuch. Am nächsten Streckentelegraphen informiert er dann Heiner vom Bauzug, der alles weitere dann in seine großen Hände nimmt.

Die heutige Inspektion hätte Paule, mit 4 losen Schwellerschrauben und eine umgeschlagene P-Tafel, als halbwegs normal eingestuft, hätte er nicht auch diese wertvolle Taschenuhr im Gleisbett gefunden.

"So eine Uhr fällt doch nicht so einfach aus dem Zug ...", sagt der Stationsvorsteher in Reppenhagen, als ihm Paule die Uhr übergibt "... und außerdem müsste die dann doch beschädigt sein oder zumindest das Glas wäre gebrochen."

"Ich ruf' mal lieber den ABVer an. Soll der doch entscheiden, ob dieses Schmuckstück ins Fundbüro oder wo auch immer hin soll." "Hier kann sie jedenfalls nicht liegen bleiben."



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Wissenswertes für den Eisenbahnromantiker...

Reppenhagen:

Wie schon bekannt, auch hier wieder unsere typische kurze Bahnsteigkante. In Reppenhagen aber war es möglich, Züge zu kreuzen, bzw. ausweichen zu lassen, da es mindestens eine Weiche gab. Auch wurden hier Rüben und Kartoffeln auf Güterwagen verladen. Das ehemalige Bahnhofsgebäude (N 53° 56.065', E 11° 7.412') existiert noch und wird bewohnt. Sehenswert.

Additional Hints (No hints available.)