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Kapelle "Zen Hohen Flühen" Traditional Cache

Hidden : 10/8/2021
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Das Bergsturzgebiet "Zen Hohen Flühen" liegt unweit östlich der Gemeindegrenze und bietet einen besonderen Anblick mit der Kapelle "Mariae sieben Schmerzen", einer fast 300 Jahre alten Wallfahrtskapelle im Besitze der Gemeinde Bitsch, die vom Oberwalliser Volk "zen Hohen Flühen" genannt wird.


Nachdem die Kapelle im Januar 09 durch herabstürzende Steine beschädigt wurde, entschied der Gemeinderat, die Kirche als Wahrzeichen zu erhalten. Es wurde eine Stiftung mit dem Zweck der Restaurierung und dem Erhalt der Kapelle "Zen Hohen Flühen" sowie deren Einrichtungen als bedeutendes Kulturgut gegründet.
Am 9. November wurde die Wallfahrtskapelle «zen Hohen Flühen» durch Bischof Jean-Marie Lovey eingesegnet.

          

Legende zur Entstehung der Kapelle «zen Hohen Flühen»

Im Jahr 1250 wohnte Graf Konrad von Mangepan in Mörel. Er war ein grober Mann, Nächstenliebe war ihm fremd, er kannte nur das Gesetz des Stärkeren, verachtete seine Leibeigenen und schlug jeden, der sich nicht blind seiner Tyrannei unterwarf.
Er heiratete die anmutige und liebenswerte Agnes von Vinéis. Agnes litt unter der heftigen und grundlosen Eifersucht ihres Gatten und verbrachte einen Teil ihres Lebens eingeschlossen in einem Burgturm. Aus dieser unglücklichen Verbindung gingen zwei Söhne hervor. William und Markward. Der Erstgeborene war das Ebenbild seines Vaters, der zweite glich seiner Mutter, war sanftmütig und freundlich und litt sein Leben lang unter der Boshaftigkeit seines Bruders.
Als Markward noch in der Wiege lag, nahm ihn seine Mutter an einem schönen Sommertag mit auf die Schlossterrasse. Plötzlich klopfte es heftig am Burgtor. Die Schlossherrin erwartete die Rückkehr ihres Gatten und eilte zum Tor um ihm zu öffnen. Als sie zurückkam, war die Wiege leer und sie sah einen Adler mit ihrem Sohn in den Fängen wegfliegen. Ihr herzzerreissender Schrei rief den Grafen herbei. Agnes zeigte ihm den Vogel und die leere Wiege, warf sich auf die Knie, während ihr Mann wutentbrannt dem Greifvogel folgte. Er hätte ihn leicht mit einem Pfeil töten können, hatte aber Angst sein Kind zu treffen.
Die kniende Gräfin schwor, Gott an dem Ort eine Kapelle zu bauen, wo der Adler ihr Kind sicher und gesund hinlegen würde. Da flog der Raubvogel plötzlich dem Boden zu und legte seine Beute an die Ufer der Rhone, etwas abseits des Dorfes Mörel. Die Leute verscheuchten den Vogel mit ihren Steinschleudern und schliesslich verschwand dieser in den Wäldern von Thermen. Das Kind war gerettet.
Der Graf von Mangepan, der das Drama verfolgt hatte, nahm seinen Sohn und liess ihn zur Burg bringen. Die Mutter empfing ihn unter Tränen. Sie erzählte ihrem Mann von dem Gelübde, das sie abgelegt hatte und zweifelte nicht daran, dass Gott ein Wunder vollbrachte. Für einmal gnädig gestimmt, liess der Graf von Mangepan am Fundort des Kindes eine schöne Kapelle errichten.

Zum Cache

Der Cache kann gemütlich sitzend geloggt werden.
Ich empfehle euch, ihn in einer kleinen Wanderung von Bitsch nach Mörel einzubauen. Dabei begeht ihr den Hennebiquekanal, Infos dazu beim Tradi "Hennebique-Kanal", und spaziert entlang der Rhone am Kraftwerk Mörel mit dem Minimulti "Höchstspannung in Mörel" vorbei.
Natürlich könnt ihr auch von Mörel nach Bitsch spazieren.

Quellen:
- Le château de Mancapan sur Mörel par Louis Blondel
- Petites chroniques valaisannes 516-1515 par Albert Duruz Genève 1915
- Légendes Valaisannes, recueillies et adaptées par Solandieu, Lausanne, Édition Spes
- Bilder: eigene


Additional Hints (Decrypt)

Gerccr hagra, Znhrefrvgr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)