Dies ist eine kleine Mystery-Runde von und für Kinder bestehend aus 10 Mysteries und einem Bonus-Cache. Die Bonuszahlen zur Berechnung der Koordinaten findet ihr in den Logbüchern der anderen Mysterycaches dieser Runde. Es gibt insgesamt 5 Bonuszahlen, die zweimal vorkommen. Die Runde ist ca. 5 km lang. Man kann auch nur eine halbe Runde gehen und damit den Bonus finden. Los geht es hier.
6. Tag
Heute stand die Unterwelt auf dem Programm. Ausgestattet mit genügend Essen (das ich aus allen Truhen in den Häusern im ganzen Dorf zusammenklaute) und Wassereimern, um ein weiteres Portal am anderen Ende in der Nähe meines Heimatpunktes herstellen zu können, betrat ich den Platz am Portal. Die Dorfbewohner versammelten sich um mich, um mir alles Gute auf meiner Reise in die Unterwelt zu wünschen. Zumindest behaupteten sie das. Ich vermutete, dass sie einfach nur sicher gehen wollten, dass ich auch wirklich aus ihrem Dorf verschwinde. Sie würden bestimmt nach meinem Durchschreiten des Portals in Nullkommanix versuchen, das Portal wieder zu schließen und zu zerstören. Tja, da hätten sie sich besser darauf vorbereiten sollen, denn beim Plündern aller Truhen im Dorf hatte ich auch sonst alles mitgehen lassen, was auch nur im Entferntesten für das Herstellen einer Spitzhacke hätte verwendet werden können - und Diamanten waren nirgends. So entzündete ich nun voller Zuversicht das Portal - begierig darauf zu erfahren, was mich auf der anderen Seite erwartet. Mit einmal entflammte das Portal und strahlte in einer bläulichen bis violetten Farbe.
Ich sammelte allen Mut zusammen und schritt in das Portal. Für einen Moment schien gar nichts zu passieren, doch dann drehte sich alles um mich. Mir wurde schon ganz übel. Kurz bevor ich mir mein Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen ließ, verringerte sich jedoch dass Gefühl der Orientierungslosigkeit und ich trat aus dem Portal, die anscheinend nicht nur aus Lava und Hitze bestand, sondern auch fantastisch aussehende Bäume und Sträucher aufwies. Diese hatten mit den Pflanzen auf der Oberwelt nur wenig gemeinsam. Auch gab es hier merkwürdige leuchtende Gesteinsformationen, die neben der Lava wohl die einzigen Lichtquellen war, denn es gab keinen Himmel und keine Sonne.
Ich machte mich langsam auf den Weg in die Richtung, in der mein Heimatort auf der Oberwelt liegen müsste. Ich musste einige Umwege gehen, da sich vor mir öfters Abgründe auftaten. Nach einer gefühlten halben Ewigkeit kam ich jedoch an einen Lavasee, über den kein Weg zu gehen schien. An ein Weiterkommen war hier nicht zu denken, also ging ich am Ufer des Lavasees entlang.In der Entfernung tauchte nach einer Weile eine große Brücke aus dunklem Gestein auf. Diese Brücke schien über den Lavasee zu führen. Also baute ich mir eine Treppe hinauf auf die Brücke und ging dann auf dieser entlang. Hier kam ich nach kurzer Zeit an eine Kreuzung. von rechts kam eine dunkle Gestalt auf mich zu, die mir ein wenig bekannt vorkam. Nur hatte diese Gestalt keinen Bogen sondern ein Schwert und es sah sehr grimmig aus:

Es stürmte mit einmal auf mich mit erhobenem Schwert los. Ich nahm allen Mut zusammen, zog mein eigenes Schwert und trat dem Ungeheuer entschlossen entgegen. 2 Meter vor mir verschwand es jedoch im Boden. Jetzt erkannte ich erst, dass zwischen dem Weg, aus dem das Monster kam und meinem Standort eine Lücke in der Brücke klaffte und das Wesen durch diese Lücke gefallen ist. Ich tastete mich vorsichtig an den Rand der Lücke und konnte gerade noch erkennen, wie das Monster auf dem Lavasee aufschlug und verdampfte. So konnte ich erleichtert weiter gehen und erreichte die Stelle, an der ich das Portal konstruieren musste, welches mich zu meinem Heimatort in der Oberwelt bringen sollte.
Lava gab es genug. Auch Wasser hatte ich reichlich mitgebracht. So begann ich, die erste Schicht des Portals vorzubereiten. Doch als ich die ersten Obsidianblöcke mit Hilfe von Wasser und Lava herstellen wollte, passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Das Wasser verdunstete beim Auskippen und es entstand kein Obsidian. Nun erinnerte ich mich wieder daran, dass der Dorfälteste genau das bei seiner Erzählung über die Unterwelt erwähnt hatte. Das hatte ich nun davon, dass ich nicht richtig zugehört habe. Ich war am Rande der Verzweiflung und es überkam mich eine große Müdigkeit. Daher baute ich mir eine Notunterkunft und breitete mein mitgebrachtes Feldbett aus. Völlig schlapp ließ ich mich in das Bett fallen und dann passierte noch etwas Unerwartetes. Es gab einen riesigen Rumms und es wurde dunkel um mich.
A: Was war passiert?
1 = Eines dieser grünen Monster ist wieder explodiert.
2 = Ich habe mein Bettlager auf rutschigem Untergrund gebaut und bin in die Tiefe gestürzt.
3 = Mein Bett ist explodiert.
Aus der Antwort und dem BWW der Gestalt könnt ihr die Koordinaten berechnen:
N48° 57.XXX E8° 38.YYY
XXX = BWW - 130 - 5*A
YYY = BWW - 114 - 8*A
Weiter geht die Geschichte hier.
Update 23.06.2024: Wartungsrunde. Cache etwas verlegt wegen erschwertem Zugang. Offset zu alten Koordinaten: N +4, E -1. Hint angepasst.
Update 23.09.2024: Huch, beim letzten Formelanpassen hatte sich ein Fehler eingeschlichen. Formel wurde nun korrigiert.