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Der Weg des Gauklers - Labcache Bonus Mystery Cache

Hidden : 2/6/2026
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der Weg des Gauklers

Den dazugehörigen Labcache könnt ihr mit der offiziellen Adventure Labs App spielen. Der nachstehende QR Code führt euch direkt dahin (https://labs.geocaching.com/goto/b96c0a1a-c72b-4344-a8e1-6c60b2eb4f5b).

Die anderen Teile dieser großangelegten Mittelaltergeschichten-Cacheserie um die Wandertheatertruppe findet ihr hier:

Der Weg der Akrobatin

Der Weg des Beutelschneiders


Hier die Vorgeschichte zum Labcache:


Spätsommer 1717 im Hinterland nahe Ostseeküste...

Das Lagerfeuer war fast erloschen. Nur noch ein paar glimmende Scheite lagen im Kreis der Steine, atmeten schwach und warfen ein müdes, rötliches Licht in die warme Sommernacht. Kupfernickel saß davor, die Knie an die Brust gezogen, und hielt einen Stock in der Hand, mit dem er gedankenverloren in der Asche rührte. Winzige Funken stoben wie Glühwürmchen auf und schwebten langsam in den Nachthimmel.

Hinter ihm auf der Wiese und im Karren lagen die anderen verstreut und schliefen tief und fest. Er hörte nur ihr leises Atmen, unterbrochen von einem gelegentlichen Schnarchen. Der Tag hatte sie müde gemacht. Es war ein langer Tag gewesen, reich an Lachen und Bechern voller Wein, die ein wenig zu oft gehoben worden waren. Heute hatte man ihm auf die Schulter geklopft, ihm zugeprostet und ihm Brot und süßen Wein gereicht, ohne viele Worte. Niemand hatte nach einer genauen Zahl gefragt. Und doch wusste er es natürlich. Es waren genau dreißig Jahre.

Kupfernickel lächelte schief und stieß mit dem Stock ein Stück verkohltes Holz auseinander. Dreißig Jahre – und davon die meisten unterwegs. Er senkte den Blick auf seine Hände. Klein waren sie, wie immer. Flink, gelenkig und gezeichnet von Narben, die nicht weiter der Rede wert waren. Geschickte Hände, die Münzen verschwinden ließen, Tücher tanzen und Feuer wandern ließen. Hände, die mehr Geschichten erzählen konnten als so mancher Schmied. Hände, die ihn ernährt hatten, seit er gelernt hatte, auf eigenen Füßen zu stehen.

„Eins zwanzig“, murmelte er leise in die Nacht, ohne recht zu wissen, warum. Er hatte es sich angewöhnt, an diese Zahl zu denken, wenn er allein war. Nicht eins achtzehn, nein, nicht weniger. Es waren Ein Meter zwanzig. Eine ordentliche Größe, fand er. Eine, mit der man leben konnte. Die Nacht widersprach ihm nicht.

Der Wind strich sanft durch das Gras, trug den Geruch von Asche und Sommer mit sich. Über ihm spannte sich der Himmel, tief und dunkel, übersät mit Sternen. Kupfernickel legte den Stock beiseite und sah hinauf. Früher, in einer anderen Zeit, hatte er geglaubt, dass jeder Mensch seinen Stern habe. Einen, der über ihn wachte. Später hatte er gelernt, dass Sterne sich nicht um Menschen kümmern. Aber ansehen konnte man sie sich trotzdem.

Seine Gedanken wanderten zurück, wie sie es an stillen Abenden immer taten. Zurück. Weit zurück. Nach Danzig, seiner Heimatstadt...

Begleitet den kleinwüchsigen Kupfernickel durch seine Jugendjahre, in denen er auf die harte Tour lernt, sich durchs Leben zu schlagen und dabei interessante Menschen kennenlernt, bevor er schließlich in den Schoß des fahrenden Volks aufgenommen wird…

Additional Hints (Decrypt)

gbgre Onhzfghzcs, fvrur Fcbvyreovyq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)