Schloss Rastbach
Die
Anfahrt
Von Krems kommend von der B37 links nach
Rastbach abbiegen. Das Schloss solltet ihr von weiten schon sehen
können!
Parkt am besten hier:
N = 48° 31.389
E= 015° 25.756
Die Geschichte

Neben dem heutigen Schloss stand einst eine
Burg, die 1193 mit Hartwich de Resperche erstmalig erwähnt wird.
Nachfolger der Rastbacher waren die Herren von Lichtenegg, die 1256
urkundlich genannt werden. 1320 wurde die Burgkapelle unter Otto
von Lichtenegg zur Pfarrkirche erhoben. Diese Burg war bereits
abgekommen, als nach 1600 Maximilian Herr zu Polheim unmittelbar
daneben ein neues Renaissanceschloss erbauen ließ. Polheim war ein
eifriger Protestant und beschäftigte einen eigenen protestantischen
Schlossprediger. Als der Bauherr 1616 starb, kam das Schloss über
seine Witwe an Andreas von Kainach. 1619 zerstörten Dampierre’sche
Reiter und Bouquoy’sche Truppen den Ort Rastbach, die Kirche und
einen Großteil des Schlosses. Kaum war das Gebäude
wiederhergestellt, kamen 1645 die Schweden und verwüsteten es
neuerlich, so dass es abermals restauriert werden musste. Ab 1652
war Ferdinand Viktor Baron Teufel Eigentümer der Herrschaft. Seine
Witwe heiratete Ferdinand Ernst Graf Herberstein. Rastbach blieb
nun bis 1805 bei dieser Familie, als es Dr. Franz Ritter von Heintl
kaufte. 1840 erwarben die Freiherren von Ehrenfels die Herrschaft
Brunn am Walde, zu der neben Lichtenau auch Rastbach gehörte. Ihre
Nachkommen sind bis heute Guts- und Schlossbesitzer geblieben. Zu
ihnen gehörte u. a. die österreichische Schriftstellerin Imma von
Bodmershof, die ab 1924 hier lebte. Derzeitiger Eigentümer ist Rolf
Peter Ehrenfels. Die letzte größere Renovierung des Schlosses
erfolgte 1989.

Das unmittelbar neben der Pfarrkirche
gelegene und mit dieser baulich verbundene Schloss ist schon von
weitem sichtbar. Es ist ein blockartiger, zweigeschossiger
Dreiflügelbau ohne Turm. Die mehrfach leicht abgewinkelten Fronten
lassen auf eine Verwendung spätmittelalterlicher Bauteile oder
Fundamente schließen. Die glatten Wände der Eingangsseite sind
durch ein auf Konsolen ruhendes Kranzgesims sowie durch einfach
profilierte steinerne Fensterumrahmungen und die querovalen
„Ochsenaugen“ im Dachgeschoß nur wenig gegliedert. Das große
rundbogige Einfahrtstor sowie die daneben liegende rechteckige
Fußgängerpforte sind mit einer kräftigen Rustikaumrahmung versehen.
Durch eine flach gewölbte Einfahrt gelangt man in den geräumigen
Innenhof. In seiner Mitte befindet sich ein steinernes
Brunnenbecken mit einem Wappenschild des Maximilian Herrn zu
Pollheim und der Jahreszahl 1610. An der Rückseite des Hofes hat
offenbar eine Felskuppe ein Schließen des dreiflügeligen Schlosses
verhindert. Hier finden sich noch Reste einer mittelalterlichen
Wehrmauer. Das Erdgeschoß des Westflügels wird vom schönen
säulengestützten und kreuzgratgewölbten ehemaligen Pferdestall
eingenommen. Ein schlichter Stiegenaufgang führt in den ersten
Stock. Die auf kräftigen Rundpfeilern ruhende Altane des gleichen
Gebäudeteiles ist ein Zubau aus dem 19. Jh. Die auf einem
Vischer-Stich von 1672 ersichtlichen starken Bastionen und
Nebengebäude sind zum Großteil längst verschwunden. Lediglich von
der, den Zugang sichernden, SO-Bastion sind noch bedeutendere
Mauerreste erhalten. Aus der fast fensterlosen, dem Dorf
zugekehrten, SO-Front tritt die heutige Pfarrkirche St. Pankraz
hervor.
Eine Besichtigung des Schloss-Inneren ist
leider nicht möglich!
Nachdem ihr den Cache gehoben habt,
lasst euch folgendes nicht entgehen:
- Bei dem großen Kreuz befindet sich ein
sehr alter Baum - Naturdenkmal!
- Das (vermutlich) zum schlossgehörige
Gehöft!
N = 48° 31.489
E= 015° 25.789
Quelle: http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Rastbach
Der Cache
N
= 48° 31.366
E= 015° 25.706
Der Cache ist eine
Tupperware-Dose mit 1,5 l Volumen.
Bitte tarne ihn wieder gut mit Ästen &
Laub! Bitte um STEALTH MODE! Danke!
Bitte NICHT in der Nacht
kommen - in einem kleinen Dorf ist jeder Fremde extrem auffällig -
besonders in der Nacht!
Die Umgebung
In der weiteren Umgebung
bieten sich
Burg Rastenberg,
Blick auf die Burgruine Lichtenfels, der Mystery Cache
Saliera-Fundstelle, die Bootfahrcaches
Ottisee und
Fjordyssee, sowie
Schloss Niedernondorf,
Friedersbach - Kirche,
Castello,
Aubergwarte,
Robotstein und
Schloss Rastbach sowie mein Earthcache
Heidnische Opferstätte / Pagan Sacrificial Site an.