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Nordlichter Mystery Cache

Hidden : 8/7/2020
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Wichtig: Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.

Da das Final direkt an einem Weg liegt, achtet beim Loggen bitte auf Muggels und tarnt die Dose wieder gut!

Dieser Cache ist Teil einer Serie zu meiner Lieblings-Fantasyliteratur. In loser Folge werden Mysteries erscheinen, die an meine Lieblingsbücher/-reihen angelehnt sind. Die Geschichte hat ihre Idee von der "His Dark Materials"-Trilogie von Philip Pullman. Um das Rätsel zu lösen, müsst ihr die Reihe weder gekauft noch gelesen haben. 

 

Nordlichter

"Warum muss es denn hier so unglaublich kalt sein?" Lyra Belacqua schniefte sehr undamenhaft und drehte sich zu Iorek Byrnison um. Iorek, der riesige Panzerbär, der Herrscher über Svalbard, lächelte, soweit Bären zu einem Lächeln fähig sind. "Ach, Kind, du wirst dich nie dran gewöhnen!" Iorek nannte Lyra immer noch Kind, und das obwohl sie mittlerweile eine junge Frau geworden war, die am Jordan College in Oxford studiert hatte (unter anderem die Kunst des Lesens eines Alethiometers, eines sehr hilfreichen Gerätes, das einem Antworten auf wichtige Fragen geben konnte) und deren Daemon, Pantalaimon, schon lange für immer die Gestalt eines Baummarders angenommen hatte. Iorek hatte Lyra als junges Mädchen kennen gelernt und mit ihr zusammen hier hoch im Norden haarsträubende Abenteuer erlebt, bei denen sie ihn unter anderem aus seiner Gefangenschaft befreit und ihm dabei geholfen hatte, seinen Thron wiederzuerlangen (Lyra hatte dadurch den Spitznamen Lyra Listenreich erhalten, da sie bewies, wie gut sie mit ihren Worten Menschen oder auch andere Panzerbären beeinflussen konnte), und noch viel wichtiger: Lyra und Iorek konnten auch die entführten Kinder befreien und retten. Aber das schien in einem anderen Leben gewesen zu sein... Lyras Daemon Pantalaimon (ihr ständiger Begleiter, eine Art Teil ihrer Seele) konnte damals noch jede beliebige Tierform annehmen, wie das für die Daemonen aller Kinder dieser Welt typisch ist. Nun war er eben für immer zu einem Baummarder geworden und lag im Moment angekuschelt um Lyras Hals. 

"Wärmt dich Pantalaimon nicht genug? Er würde einen guten Fellkragen abgeben!", sagte er scherzend. Lyra schaute Iorek streng an und sagte: "Nein, Iorek, du weißt genau, wenn Pan sterben würde, dann sterbe ich auch. Menschen können ohne ihren Daemon nicht existieren... Egal, weiter, wir sind nicht zum Spaß hier." Lyra, die wie gesagt in Oxford studiert hatte und nun in der Forschung arbeitete, hatte hier im Norden, in Svalbard, einen wichtigen Forschungsauftrag zu erfüllen. Bei der Universität Oxford waren in den letzten Monaten gehäuft Meldungen eingegangen, dass in Svalbard sowohl Objekte, Alltagsgegenstände aufgetaucht waren, die nicht aus dieser Welt zu stammen schienen als auch schreckliche, schattenartige Wesen, die die Menschen, die ihnen begegneten als bedauernswerte, seelenlose Hüllen zurückließen.

Als Lyra den Auftrag bekam, diese Vorkommnisse zu erforschen, ahnten ihre Vorgesetzten gar nicht, wie viel Lyra darüber schon wusste (da sie dieses Wissen immer streng geheimgehalten hatte, um niemanden damit zu schädigen): Lyra hatte mehrere andere Welten dieses Multiversums besucht, die schattenhaften Wesen mit eigenen Augen gesehen - sie wurden in anderen Welten Specters genannt - und auch was sie anrichteten, und das Wissen über diese anderen Welten des Multiversums streng geheimgehalten, da die Reichen und Mächtigen in Lyras Welt nichts Gutes im Sinn hatten... Als Lyra also von diesen Vorfällen hörte, war sie höchst alarmiert und erklärte sich sofort bereit, die beschwerliche Reise in den Norden anzutreten. In Svalbard angekommen, hatte sie natürlich als erstes Iorek aufgesucht und ihm von den Vorfällen berichtet. Er erkannte gleich die Bedrohung und bot an, Lyra zu helfen, was sie dankend annahm. 

Deshalb standen sie nun hier, wo Lyra vor Jahren schon einmal gestanden hatte, hoch im Norden, am Tag vor der Sommersonnwende, schauten in den Nachthimmel und beobachteten die Nordlichter. Am Nachmittag hatten sie Specters gesehen - und waren vor ihnen geflohen, denn Specters waren fast unbesiegbar... nur das magische Messer war im Stande, sie zur Strecke zu bringen, doch das hatte Will in seine Welt mitgenommen und zerstört. 

"Ach, Will!" Lyra wurde bei diesem Gedanken traurig. Will Parry war damals ein Junge aus einer anderen Welt des Multiversums, der die Herrschaft über das magische Messer erlangt hatte und seitdem im Stande war, Fenster zwischen den Welten zu öffnen. Er war Lyra in einer für sie und ihn fremden Welt begegnet, hatte ihr geholfen, die Kinder zu retten und andere Abenteuer zu bestehen, und Lyra hatte sich später in ihn verliebt. Aber ihre Liebe war nicht möglich: Kein Mensch kann es in einer anderen Welt lange aushalten, und das hätten sie zwangsläufig tun müssen, wenn sie eine Beziehung eingegangen wären.

Nun stand Lyra traurig und ratlos da. Sie hatte die aufgetauchten Gegenstände im Gepäck, einige weitere gefunden und die Specters gesehen... und keinen blassen Schimmer, was sie nun tun sollte. Während sie nachdachte, hörte sie den Schrei einer Schneegans und kurz darauf ein Rauschen über ihr. Sie schaute in den Himmel und sah zuerst die Schneegans, kurz danach eine Hexe, die auf einem Besen fliegend auf Lyra zusteuerte. Als sie näher kam, erkannte Lyra sie. "Serafina Pekkala! Was eine Freude, Euch zu sehen!" Die junge, hübsche Hexe mit den langen blonden Haaren erwiderte: "Die Freude ist ganz meinerseits! Was führt dich hierher?" Lyra erzählte von ihrem Auftrag und was sie gefunden hatte. Auch dass sie die Gegenstände wieder verstecken wollte, erzählte sie. Serafina überlegte kurz und antwortete: "Du solltest die Sachen nicht in dieser Welt lassen. Bring sie in eine andere Welt! Am besten in die, wo sie herkommen. Suche dir dort einen sicheren Ort und verstecke sie dort gut!" Lyra fragte: "Wie finde ich so einen sicheren Ort?" Serafina antwortete: "Finde einen Platz, an dem sich Vögel niederlassen. Vögel sind sehr wachsam. Du weißt, alle Hexen haben Vögel als Daemonen, wie meine Kaissa." Serafina deutete auf ihren Daemon, die die Gestalt einer Schneegans hatte. "Kraniche sind die wachsamsten Vögel von allen. Am besten wäre also ein Platz, an dem sich Kraniche gern niederlassen." Lyra und Serafina Pekkala tauschten sich noch kurz über die Aufgabe aus, dann sagte die Hexe: "Ich muss nun weiter, mein Kind. Ich bin sicher, du wirst deine Aufgabe großartig erfüllen." Lyra und Serafina Pekkala verabschiedeten sich herzlich und die Hexe machte sich wieder auf den Weg.

Nun hatte Lyra zwar eine Idee, was ein gutes Versteck wäre, aber sie wusste immer noch nicht, aus welcher Welt die Sachen kamen und wo sie sie verstecken sollte. Also setzte sie sich auf den Schlitten, holte mit klammen Fingern das Alethiometer aus ihrer Seehundsfelljacke und klappte es auf. Das Alethiometer konnte man immer fragen, wenn man nicht weiterwusste. 

Das Alethiometer bestand aus drei Zeigern und 36 Symbolen, die alle jeweils mehrere Bedeutungsebenen hatten. Oben angefangen zeigte es im Uhrzeigersinn folgende Symbole: Sanduhr, Sonne, Alpha und Omega, Marionette, Schlange, Kessel, Anker, Engel, Helm, Bienenstock, Mond, Madonna, Apfel, Vogel, Brot, Ameise, Stier, Kerze, Füllhorn, Chamäleon, Blitz, Delfin, Geheimer Garten, Globus, Schwert, Greif, Pferd, Kamel, Elefant, Krokodil, Baby, Zirkel, Laute, Baum, Wilder Mann und Eule. Formulierte man im Kopf eine Frage und konzentrierte sich, so schwangen die Zeiger auf drei verschiedene Symbole, aus denen man zusammen eine Antwort erhielt - wenn man die Symbole denn verstand. In ihrer Kindheit konnte Lyra das Alethiometer intuitiv lesen, obwohl sie dessen Lesekunst nicht studiert hatte. Beim Eintritt ins Erwachsenenleben war ihr diese Intuition abhanden gekommen, deshalb musste sie das Lesen nochmal von Neuem studieren. 

Lyra stellte sich im Kopf die Frage: "Wo kommen die Gegenstände her?" und konzentrierte sich. Kurz darauf schwangen die Zeiger auf folgende Symbole: Der Mond (das Fremde, Unbekannte), dann Der Wilde Mann (Mann, Mut) und den Geheimen Garten (geheime, unschuldige Liebe). Lyra überlegte. Das Fremde, Unbekannte: Die Gegenstände kamen aus einer fremden Welt, soweit war ja nun klar, aber der Wilde Mann? Und die unschuldige Liebe? Wieso gerade diese Hinweise? Lyra konnte sich die Antwort nur so erklären, dass das Alethiometer auf ihre jugendliche, unschuldige Liebe zu Will hinwies. Sollten die Gegenstände aus Wills Welt kommen?

Lyra formulierte die nächste Frage: "Wer kann mir helfen?" Diesmal zeigte das Alethiometer die Zeichen: Das Schwert, der Wilde Mann und den Geheimen Garten. Für Lyra war klar: Will, der das magische Messer führen konnte, könnte ihr helfen. Zumal sich auch ihre nächste Frage geklärt hatte: Wie besiegt man die Specters? Nun, mit dem Magischen Messer! Und auch die Frage, wo die Gegenstände hingebracht werden müssten: In Wills Welt! Nun konnte Lyra aber keine Fenster zu anderen Welten öffnen. Sie besaß ja kein Magisches Messer. Aber dafür die Kenntnisse, wie man in andere Welten gelangt. Man musste die Stelle suchen, über der sich die Nordlichter am dichtesten konzentrierten. Dort lag der Übergang in eine andere Welt. Hoffentlich die richtige!

Lyra fasste allen Mut zusammen, lief auf die Stelle zu und konzentrierte sich dabei ganz fest auf das, was sie von Wills Welt gesehen hatte: London, mit großen roten Bussen, Automobilen, Flugzeugen, Menschen in seltsamer Kleidung, die sie zum Beispiel T-Shirt oder Jeans nannten... Sie verspürte kurz einen eisigen Luftzug und fand sich plötzlich an einer vielbefahrenen Straße wieder: Automobile, große rote Busse, Menschen in der Kleidung nach Wills Art... Lyra schien wirklich das unwahrscheinliche Glück gehabt zu haben, in Wills Welt gelandet zu sein. Sie schaute sich um und las ein Straßenschild: Broad Street. Sie wusste, dass diese ganz in der Nähe von Wills alter Wohnung lag. Lyra machte sich auf den Weg und hoffte dabei einerseits, nicht zu sehr aufzufallen, und andererseits, dass Will noch dort wohnte. Sie kam nach kurzer Zeit an einem kleinen Reihenhaus an, von dem sie wusste, das Will dort gewohnt hatte. Sie warf einen Blick auf das Klingelschild. Dort war WATT zu lesen. Also wohnte Will nicht mehr hier! Lyra würde aber die aktuellen Bewohner fragen, ob sie wüssten, wo er nun lebte. Eine Frau im mittleren Alter öffnete und schaute Lyra in ihrer polartauglichen Fellkleidung verwundert an. "Ja, bitte?" "Guten Tag, entschuldigen Sie bitte, ich wollte zu Will Parry. Wissen Sie, wo er nun lebt?" Die Frau antwortete: "Ja... ich muss überlegen... Mr. Parry ist Soldat geworden und ist in einem Ort in Deutschland stationiert... warten Sie, ich muss überlegen, wie der Ort heißt. Ach, jetzt fällt es mir wieder ein: Ramstein." Der Ortsname sagte Lyra überhaupt nichts, aber sie bedankte sich und verabschiedete sich von der Frau. 

Also musste Lyra wohl an diesen Ort namens Ramstein reisen. Sie überlegte: Wahrscheinlich würde man nicht so einfach nach Deutschland reisen können, wenn man aus einer anderen Welt stammte. Wahrscheinlich würde irgendwelcher Papierkram geregelt werden müssen, wenn sie offiziell eine Grenze überschritt. Und überhaupt, zwischen Deutschland und England lag ja Wasser, also würde sie mit dem Schiff oder dem Luftschiff reisen müssen. Und das kostete Geld. Lyra besaß kein Geld in der Währung dieses Landes, Pfund, als Expeditionsmitglied dieser Mission war ihr eine kleine Menge an Gold mitgegeben worden, die an den Expeditionszielen als Zahlungsmittel dienen konnte (ihre Vorgesetzten hatten ja keine Ahnung, dass ihr Expeditionsziel in einer Parallelwelt lag!) Und Lyra schätzte, dass Gold in dieser Welt bestimmt auch etwas wert sein müsste. Sie fragte sich durch zu einen kleinen Laden, der Gold direkt in Zahlung nahm (nicht ohne sich vorher bei einem Lebensmittelmarkt ein Bild davon zu machen, was das Geld hier überhaupt wert war beziehungsweise was man für wieviel Geld bekam) und handelte mit dem Goldankäufer einen ordentlichen Preis (über 1000 Pfund - nicht umsonst nannte man sie Lyra Listenreich!) aus. Dann kaufte sie sich zuerst einmal landestypische Kleidung, ein Paar dieser Hosen namens Jeans, mehrere T-Shirts, eine Jacke und feste, bequeme Lederschuhe. Im Londoner Hafen fragte Lyra nach einem Schiff, das nach Deutschland fuhr. Sie hatte Glück und konnte eine Überfahrt auf einem Öltanker ergattern. Der Kapitän legte auch keinen Wert darauf, Lyras Papiere zu sehen. Ein paar Tage später konnte Lyra nach dem Anlegen im Hamburger Hafen tatsächlich unbemerkt von Deck huschen. Sie kaufte unter großen Mühen eine Zugfahrkarte nach Ramstein (warum konnte man hier nicht einfach Fahrkartenautomaten aufstellen, die einfach zu bedienen waren?) und stand einige Stunden später tatsächlich auf dem Bahnsteig dieser kleinen Stadt. Recherchen in Telefonbüchern und bei der Post brachten Lyra nicht weiter, da hier anscheinend der Datenschutz sehr ernst genommen wurde. Sie erfuhr, dass etwas außerhalb der Stadt ein großer Flughafen lag, auf dem die ganzen britischen und amerikanischen Soldaten stationiert waren. Wie sollte sie dort bloß hineingelangen?

Während sie auf dem Marktplatz von Ramstein stand und überlegte, lief ein junger Mann in Flecktarnuniform mit der britischen Flagge auf den Ärmeln an ihr vorbei. Ein britischer Soldat! Ohne zu zögern sprach Lyra ihn an: "Entschuldigen Sie, ich bin auf der Suche nach einem Will Parry. Er soll hier in der Kaserne stationiert sein. Kennen Sie ihn zufällig?" Der junge Mann schüttelte bedauernd den Kopf. Dann sagte er: "Nein, leider nicht. Wieso suchen Sie ihn denn?" Lyra antwortete: "Ich bin eine alte Freundin von ihm. Nun brauche ich dringend seine Hilfe." Der Soldat überlegte kurz und meinte: "Ein Freund von mir arbeitet im Personalbüro auf dem Flughafen. Wenn einer ihn kennt, dann er. Aber ich denke, er darf Ihnen nicht Mr. Parrys Adresse geben." Lyra antwortete: "Das wäre wunderbar, wenn Sie Ihren Freund fragen könnten! Wenn er ihn kennt, könnte er Will ja vorschlagen, dass wir uns hier auf dem Marktplatz am Brunnen treffen. Mein Name ist übrigens Lyra Belaqcua. " Der Soldat nickte, zog eines dieser kleinen, allgegenwärtigen Kommunikationsgeräte aus der Tasche, die die Menschen hier Handy nennen, tippte kurz darauf herum und begann nach kurzer Zeit, hineinzusprechen. Nachdem er das Gespräch beendet hatte, sagte er: "Mein Freund kennt Mr. Parry. Er wird ihn jetzt anrufen und ihn fragen, ob er sich mit Ihnen treffen will. Wir müssen kurz warten, mein Freund wird mich gleich zurückrufen. Ein paar Minuten später klingelte das Handy des jungen Mannes wieder. Nach einem kurzen Gespräch sagte er zu Lyra: "Mr. Parry möchte sich heute abend um 18 Uhr mit Ihnen hier am Brunnen treffen." Lyras Herz tat einen Sprung. Sie bedankte sich sehr herzlich bei dem Soldaten, verabschiedete sich und überlegte, was sie in der Zwischenzeit tun sollte. Sie entschied sich dafür, noch etwas zu essen und sich die Innenstadt anzusehen. Dabei entdeckte sie ein Tourist Information Center in einem schönen alten Haus in der Nähe des Brunnens. Sie trat ein und fragte die Frau hinter dem Tresen: "Guten Tag. Gibt es hier in der Nähe einen See, an dem oft Kraniche rasten?" Die Frau nickte und meinte: "Ja, so einen See gibt es hier ganz in der Nähe. Er heißt Kranichwoog." Sie beschrieb Lyra, wo dieser See lag. Lyra bedankte sich und ging wieder nach draußen. Kurz vor 18 Uhr setzte sie sich auf eine Bank am Brunnen. Nach kurzem Warten erschien tatsächlich Will! Lyra fiel ihm in die Arme. "Oh, Will, ich habe dich so vermisst!" "Ich habe dich auch so vermisst, Lyra!" Nach einer Ewigkeit ließen sie sich wieder los und Will fragte: "Was machst du hier? Wie kommst du hierher?"

Lyra erzählte Will in aller Kürze, warum sie hier war. Darauf meinte Will: "Lass uns zu mir nach Hause gehen und einen Plan schmieden." Nach ein paar Minuten waren sie in seiner Wohnung angekommen. Will machte Abendessen für die beiden, während Pantalaimon von Wills Daemon Kirjava begrüßt worden war. Kirjava war eine große, getigerte Katze, die Will auf einem ihrer Abenteuer begegnet war und sich ihm angeschlossen hatte. Serafina Pekkala hatte in ihr Wills Daemon erkannt, was sehr ungewöhnlich war, da Menschen aus Wills Welt ja von Geburt aus keine Daemonen haben. Aber Kirjava war bei Will geblieben. Beim Essen begannen Will und Laura, einen Plan zu schmieden, wo sie die Gegenstände verstecken würden. Lyra berichtete Will, dass Serafina Pekkala empfohlen hatte, die Sachen an einem Ort zu verstecken, an dem sich häufig Kraniche niederlassen. Will meinte: "Hier in der Nähe gibt es einen kleinen See, an dem sich oft Kraniche sammeln." Lyra antwortete: "Das weiß ich. Ich habe mich danach erkundigt. Dort müssen wir nur noch ein gutes Versteck finden. Lass uns morgen dort nachschauen." 

Am nächsten Morgen fuhren Lyra und Will zum See. Als sie ein Stück gegangen waren und eine gute Sicht auf den See und auf die Kraniche hatten, befragte Lyra wieder das Alethiometer nach einem sicheren Versteck. Es zeigte folgendes an:

Zuerst war Lyra etwas ratlos. Das Alethiometer zeigte Reihenfolgen von drei Zeichen an, dann kurzer Stillstand, dann noch einmal drei Zeichen, aber sie konnte daran keine Botschaft ablesen. Dann verstand sie: Das Alethiometer zeigte wohl Koordinaten an, allerdings durch Bilder (die Zeichen waren nicht durchnummeriert, das wusste Lyra), also versuchte sie, zu den Symbolen passende Assoziationen für Zahlen zu finden. Schließlich hatte sie sechs Zahlen gefunden. Will tippte die Zahlen in sein Handy und dieses führte sie zu einem Punkt im nahen Wald, an dem eine Baumwurzel lag. Darunter war ein ideales Versteck für die Kiste. Lyra und Will versteckten sie dort, tarnten sie noch gut mit Blättern und Rinde und schauten sich zufrieden an. Hier waren die Gegenstände sicher!

Wie die Geschichte weitergeht? Das müsst ihr euch selbst überlegen, denn sie spielt in der Zukunft der Buchreihe.

Und nun viel Spaß beim Rätseln und Suchen!

 

Hier kannst du deine Lösung überprüfen: 

 

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An den angegebenen Koordinaten könnt ihr parken. 

 

 

Alle Caches dieser Reihe:

 

In den Fußstapfen eines sentimentalen Dinosauriers

Fabricati Diem, Pvnc

Hinter Sonne und Mond

Nordlichter

Die richtigen Worte

Hüte dich vor den Gefahren des Waldes

Eine Überdosis Natur

Es steht in den Sternen

Die Landkarte der Tage

 

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