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Die richtigen Worte Mystery Cache

Hidden : 9/28/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Dieser Cache ist Teil einer Serie zu meiner Lieblings-Fantasyliteratur. In loser Folge werden Mysteries erscheinen, die an meine Lieblingsbücher/-reihen angelehnt sind. Die Geschichte hat ihre Idee von der "Tintenwelt-Reihe" (Tintenherz, Tintenblut, Tintentod) von Cornelia Funke. Um das Rätsel zu lösen, müsst ihr die Reihe weder gekauft noch gelesen haben. 

An den angegebenen Kopfkoordinaten befinden sich die Grundschule Hütschenhausen und, im selben Gebäude, die Gemeindebücherei. Ich dachte, das passt zum Thema. Der Cache befindet sich nicht an diesem Ort! Bitte nicht hier suchen! Für den Weg zum Final müssen die eingezäunten Bereiche nicht betreten werden. Man kann zwischen den Zäunen durchgehen.

 

Die richtigen Worte

 

Fenoglio schrieb und schrieb, doch die Blätter, die er unter die Matratze gelegt hatte, wurden nicht zahlreicher. Immer wieder holte er sie hervor, strich an ihnen herum, zerriss eins und legte ein anderes dazu. "Nein, nein, nein!", hörte ihn Meggie leise schimpfen. "Das ist es noch nicht, nein." "In ein paar Stunden wird es schon dunkel!", sagte sie irgendwann besorgt. "Was, wenn du nicht fertig wirst?" "Ich bin ja fertig!", fuhr er sie gereizt an. "Ich bin schon ein Dutzend Mal fertig gewesen, aber ich bin nicht zufrieden."

Heute erinnerte Meggie Folchart sich mit Grauen an diesen Tag vor einigen Jahren zurück. Gottseidank hatte er ein gutes Ende genommen! Meggie stand vor der größten Aufgabe ihres Lebens, die sie sich vor ein paar Monaten noch nicht hätte träumen lassen. Bis dahin war sie ein ganz (oder jedenfalls fast) normales junges Mädchen von 12 Jahren gewesen, das die Schule besuchte und sich für Sachen interessierte, für die sich zwölfjährige Mädchen so interessieren. Zum Teil jedenfalls. Zum anderen Teil war Meggie von Anfang an besonders. Ihre Welt war die Welt der Bücher. Das kam wohl durch ihren Vater Mo, der eine Buchbinderwerkstatt besaß, die Meggie magisch anzog. Sie liebte alles, was mit Büchern zu tun hatte, das Haus war vollgestopft mit Büchern und Meggie mochte eigentlich keine freie Minute ohne Bücher verbringen. Als Meggie noch ganz klein war, liebten es Meggies Eltern Mo und Resa, Meggie Geschichten vorzulesen. An einem Abend geschah jedoch etwas Furchtbares!

Mo las Meggie gerade aus einem Buch vor, das in einer fantasievollen mittelalterlichen Welt spielte, mit Bösewichten, Feen, Burgen und fahrendem Volk, ein Buch mit dem Namen "Tintenherz", als in Meggies Schlafzimmer plötzlich drei fremde Männer auftauchten. Mo erkannte sie sofort. Das waren die drei Männer aus der Stelle im Buch, die er gerade vorgelesen hatte: Der Feuerschlucker Staubfinger mit seinem gehörnten Marder Gwin, der abgrundtief böse Capricorn und dessen Handlanger Basta. Capricorn war gerade dabei gewesen, Staubfinger am Kragen zu packen, als er bemerkte, dass er nicht mehr in seiner gewohnten Umgebung war. Daraufhin lies er von Staubfinger ab und griff stattdessen Mo und Meggie an. Nur mit Mühe gelang es Mo, die Männer zu vertreiben, sonst wären er und Meggie wohl an diesem Abend durch Capricorns oder Bastas Schwert gestorben. Dass Meggies Mutter Resa und die zwei Katzen der Familie verschwunden waren, bemerkte Mo erst danach. Sie hatten ihre Plätze mit Staubfinger, Capricorn und Basta getauscht und lebten nun stattdessen in der Tintenwelt weiter. Meggie wuchs also ohne Mutter auf. Ihr Vater erzählte ihr aber nicht, was passiert war, sondern erfand die Geschichte, dass Resa auf einer langen Abenteuerreise war. Ab da las Mo Meggie keine Geschichten mehr vor, denn er hatte Angst, dass er durch seine besondere Gabe, Menschen, Tiere und Dinge aus Büchern "herauszulesen" (von der er eigentlich schon vor diesem Abend wusste) weiteres Unheil anrichten würde.

Capricorn und Basta gingen nach Italien, machten sich in einer mittelalterlichen Burg breit und terrorisierten dort die Umgebung, nachdem sie sich an die für sie fremde Welt gewöhnt hatten (wie Autos und Gewehre funktionierten, hatten sie schnell herausgefunden, und dann Männer aus der Umgebung um sich geschart, um die Bevölkerung zu unterdrücken).

Jahre später, als Meggie schon ein junges Mädchen geworden war, beschloss Capricorn, alle "Tintenherz"-Bücher bis auf eines zu sammeln und zu vernichten. Er hatte sich mit seiner neuen Welt abgefunden, nein, es gefiel ihm mittlerweile so gut hier, dass er verhindern wollte, wieder in das Buch Tintenherz "zurückgelesen" zu werden. Das gelang ihm auch. Meggie entdeckte unterdessen ebenfalls ihre Gabe, Menschen, Tiere und Dinge aus Büchern "herauszulesen". Mit der Hilfe des Autors von Tintenherz, Fenoglio, konnten Meggie und Mo die Geschichte zu einem glücklichen Ende bringen. Fenoglio schrieb ein neues, ein "gutes" Ende für das Buch. Er hatte anscheinend die richtigen Worte gewählt, denn als Meggie das neue Ende vorlas, wurde es zum Glück Wirklichkeit. Meggies bis dahin größte Herausforderung ihres Lebens!

Aber damit endete die Geschichte nicht. Es kam dazu, dass Meggie und Mo sich in die Tintenwelt "hineinlasen", wo ebenfalls wilde Abenteuer und große Gefahren auf sie lauerten. Dabei bekamen sie Unterstützung vom Feuerschlucker Staubfinger, dem fahrenden Volk der Tintenwelt und dem Jungen Farid, den Mo versehentlich aus "Tausendundeine Nacht" herausgelesen hatte. Meggie hatte viel mit ihrer Gabe des "Herauslesens" experimentiert, hatte herausgefunden, dass sie Geschichten umschreiben konnte und die umgeschriebene Geschichte zum Leben erwecken konnte, solange sie in der neuen Geschichte nur Wörter verwendete, die auch in der alten Geschichte vorkamen. 

Sie hatte auch weiter experimentiert und herausgefunden, wie man das Umgekehrte bewerkstelligte, nämlich, Dinge verschwinden zu lassen, die im Buch vorkamen. Nicht ganz aus der Geschichte verschwinden zu lassen, sondern so, dass nur die Menschen die Dinge finden konnten, die von dieser Technik wussten und die die Stelle aus der Originalgeschichte kannten. Als Meggie diese Technik perfektioniert hatte, beschloss sie, das letzte verbliebene Buch "Tintenherz" ein für allemal verschwinden zu lassen, damit kein weiterer Bösewicht es mehr in die Finger bekommen würde. Sie wählte eine harmlose Stelle aus "Tintenherz" aus, die geeignet schien. Dann suchte sie in der Nähe des Dorfes einen Ort, wo das Buch versteckt werden sollte.

Meggie setzte sich an ihren Schreibtisch ihrer kleinen mittelalterlichen Hütte und begann, ihre Technik anzuwenden. Als sie fertig war, hielt sie ein weiteres Schriftstück in den Händen:

Nicht gerade ein literarisches Meisterwerk, das sie da erschaffen hatte, aber es würde funktionieren, da war sich Meggie sicher. Sie hatte ja die Wörter aus der Originalstelle benutzt. Als sie sich noch einmal vergewissert hatte, dass das Schriftstück richtig geschrieben war, packte sie "Tintenherz" in eine wasserdichte Plastikdose, legte diese vor sich und konzentrierte sich. Dann begann sie, ihr Schriftstück vorzulesen. Sobald sie geendet hatte, löste sich die Plastikdose mit dem Buch in Luft auf. Meggie war vorerst zufrieden.

Nun wollte sie noch überprüfen, ob die Dose auch wirklich dort war, wo sie sie "hingelesen" hatte. Sie rief einen bäuerlich gekleideten Dorfjungen, hielt ihm ein Goldstück hin und fragte: "Willst du mir für dieses Goldstück helfen, das Buch zu suchen, das ich verlegt habe?" Der Junge war hellauf begeistert und schlug ein. Er fragte: "Wo hast du es zuletzt gesehen?" Meggie ging mit ihm zu der Stelle, wo sie das Buch "hingelesen" hatte, und sagte: "Hier war es." "Tintenherz" war tatsächlich da, sie konnte es förmlich spüren. Der Junge hatte nach kurzer Zeit alles abgesucht, aber nichts gefunden. Meggie sagte: "Könntest du bitte zwischen diesen Ästen dieses Strauches nachsehen?" Der Junge bog die Zweige auseinander. Er und Meggie schauten dort nach. Meggie war beruhigt: Da lag "Tintenherz" sicher in der Plastikdose. Der Junge meinte: "Nein, hier ist das Buch leider nicht." Nun wusste Meggie, dass er das Buch nicht sehen konnte. Es war in Sicherheit.

 

Wie die Geschichte von Meggie wirklich ausgeht, könnt ihr in der Buchreihe nachlesen. 

Und nun viel Spaß beim Lösen und Suchen! 

Fellowtraveller

 

 

Die kursiv gedruckten Stellen sind Originalzitate aus dem Buch. Die Textstelle, die Meggie benutzt, ist von mir frei erfunden.

 

 

Alle Caches dieser Reihe:

 

In den Fußstapfen eines sentimentalen Dinosauriers

Fabricati Diem, Pvnc

Hinter Sonne und Mond

Nordlichter

Die richtigen Worte

Hüte dich vor den Gefahren des Waldes

Eine Überdosis Natur

Es steht in den Sternen

Die Landkarte der Tage

 

Additional Hints (Decrypt)

Rva U züffg vue "jrtyrfra" ;)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)